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| Pocken und Pockenimpfung | ||
Vielen bereiten die Änderungen im Gesundheitsstrukturgesetz Sorgen. Die Bundesinitiative für Brandverletzte arbeitet schon seit vielen Jahren politisch. Auch im Rahmen des Gesundheitsstrukturgesetzes hat sich die Bundesinitiative bemüht für Brandverletzte wichtige Veränderungen zu erreichen:
Am 29. Dezember tagt von 15 bis 18 Uhr eine Expertenkommission im Martin-Luther Krankenhaus Berlin. Ziel ist die Rehabilitation von Brandverletzten festzuschreiben und die Schwerbrandverletzten in die Liste der „Chronischen Erkrankungen“ aufnehmen zu lassen. Teilnehmer sind: Dr. Dr. med. Jonannes C. Bruck, Berlin, aus unserem wiss. Beirat, Oberarzt Ziegenthaler von der Moritzklinik, Bad Klosterlausnitz, Dr. med. R. Gerhardt vom KMG Rehabilitationszentrum für Kinder, Sülzhayn, Hans-Jürgen-Leutloff mit Sekretärin, Leiter der Sozialabteilung im SoVD (ehemals Reichsbund), Berlin, sowie Petra Krause-Wloch und Sabine Baraniak von der Bundesinitiative für Brandverletzte.
Die Bundesinitiative für Brandverletzte hat mit einigen Brandverletzten 1998 ein
Rehakonzept geschrieben und sich für den Aufbau eines Rehanetzes eingesetzt. Auch hier können wir inzwischen Erfolge aufweisen. Z. B. die Moritzklinik in Bad Klosterlausnitz ist gemeinsam durch Prof. Dr. Steen, Chefarzt im Brandverletztenzentrum BG-Kliniken Halle Bergmannstrost, Dr. Raff Chefarzt der Brandverletztenstation St. Georg, Leipzig und Petra Krause-Wloch, Vors. Bundesinitiative für Brandverletzte intensiv geschult worden. 2002 ist zwischen der Moritzklinik und den beiden vorgenannten Brandverletztenzentren ein Kooperationsvertrag unterzeichnet worden.
Die Bundesinitiative arbeitet weiter an diesem Thema.
Dr. med. R. Gerhardt vom KMG Rehabilitationszentrum für Kinder in Sülzhayn hat mit Beteiligung der Elterninitiative für Brandverletzte Kinder und der Bundesinitiative für Brandverletzte ein Rehabilitationskonzept für Brandverletzte Kinder entwickelt und arbeitet eng mit den Kinderchirurgischen Kliniken in Halle zusammen.
Prof. Dr. Wilfried Echterhoff, Leiter des psych. Institutes für Unfallnachsorge hat im März 2000 mit Petra Krause-Wloch, Vors. der Bundesinitiative für Brandverletzte einen Forschungsantrag „zur psychischen Situation von Brandverletzten“ formuliert und beim Bundesforschungsministerium, sowie bei den gewerblichen Berufsgenossenschaften in St. Augustin eingereicht. Zurzeit wird folgendes Forschungsprojekt an der Uni Heidelberg durchgeführt: „Evaluation und Weiterentwicklung Psychotherapeutischer Interventionen für die Akut- und Rehabilitationsphase nach schweren Brandverletzungen.“
Prof. Dr. med. Henrik Menke führt an der Brandverletztenzentrum der städtischen Kliniken Offenbach eine UVM-Studie für Brandverletzte durch.
Die Bundesinitiative ist seit dem Frühjahr 2004 Mitglied der European Burn Association Federation (EFAB), vertreten im geschäftsführenden Vorstand durch die Vors. Petra Krause-Wloch. Sie gehörte schon dem EBA Kongress 2001 in Lyon dem Gründungsvorstand an. Die EFAB hat vom 22. – 23. Oktober in Breukelen (NL) getagt und in einem Workshop u. a. die Ist-Situation der teilnehmenden europäischen Länder zur rehabilitativen, sozialen, psychologischen und rechtlichen Situation beleuchtet, mit dem Ziel sich auszutauschen und Anregungen zur Verbesserung zu geben. Im westlichen Europa gibt es auch etliche Stiftungen für Brandverletzte.
Die EFAB wird im April in Berlin tagen. Zur gleichen Zeit wird ein halber Marathonlauf zwischen der französischen und der deutschen Feuerwehr in Berlin ausgetragen
Vor diesem Hintergrund verfolgt die Bundesinitiative für Brandverletzte seit zwei Jahren intensiv den Gedanken eine Stiftung für Brandverletzte in Deutschland aufzubauen. Die Vorsitzende der Bundesinitiative für Brandverletzte erstellt derzeit für Ihr Pflegemanagement- Studium eine wiss. Arbeit zum Thema „Grundwissen zur Stiftungsgründung“. In diesem Zusammenhang kommt es zu einem Gespräch mit dem zuständigen Sachbearbeiter der Nieders. Bezirksregierung.
Das Pflegemanagement-Studium ist ein berufsbegleitendes Studium der Vorsitzenden. Die ehrenamtliche Arbeit wurde ihr dazu von der ev. Fachhochschule nach der Vorlage einer Arbeitszeit- und Arbeitsplatzanalyse Beruf anerkannt. Sie möchte damit das Know How der Bundesinitiative verbessern.
Die Bundesinitiative bemüht sich seit 2003, auf Anregung der EFAB ein nationales Treffen aller Brandverletztenorganisationen in Deutschland zu organisieren. Ein erstes Treffen war für den 11.10.2003 in Kassel-Wilhelmshöhe einberufen. Leider bekamen wir nur eine Zusage und mussten darum dieses Treffen erst einmal auf unbestimmte Zeit verschieben. Unter anderen Bedingungen möchten wir es auf Anregung der EFAB in 2005 noch einmal versuchen. In einem nationalen Treffen könnten gemeinsame politische Berührungspunkte abgestimmt werden, gemäß der Arbeit der EFAB.