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Durchführung der Brandschutzerziehung | Brandschutzerziehungskoffer |
Ziele der Brandschutzerziehung |
Deutschlandweites Brandschutzforum im November
Die Vorbereitungen zu diesem Thema wurden am 27.und 28. August in den Räumen des LFV Rheinland Pfalz durchgeführt.
Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) und die Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e.V. -Technisch/Wissenschaftlicher Beirat (vfdb) haben gemeinsam eine Arbeitsgruppe „Brandschutzerziehung für Menschen mit Behinderung“ gegründet. Aufgabe dieser Gruppe ist es, dieses Thema während des Brandschutzforums zu präsentieren. Zur Vorbereitung dieser Präsentation traf sich die Arbeitsgruppe in den Seminarräumen des LFV, wo sie vom stv. Verbandsvorsitzender Joachim Hönel begrüßt wurden.
Bisher wurden Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderung bei der Brandschutzerziehung und -aufklärung vernachlässigt. So gab es bislang kein Konzept zur Brandschutzerziehung und
-aufklärung mit diesem Klientel. Eine bundesweite Empfehlung in Form einer 24-seitigen Facharbeit wird nun während des landesweiten Brandschutzforums 2004 in Heyrothsberge/Sachsen-Anhalt anhand zahlreicher Workshops und Impulsreferate vorgestellt.
Ein gemeinsames Ziel ist es, eine Plattform für den Gedankenaustausch zur Verfügung zu stellen. Während der zwei Tage können die Teilnehmer ein umfangreiches Programm miterleben. In kleinen Workshops wird ganz praktisch an Hand von Beispielen dargestellt, wie Brandschutzerziehung und
-aufklärung bei Menschen mit Behinderung gelingen kann.
In Impulsreferaten beschäftigt man sich mit den Themen der Geistigen Behinderung, der Diskriminierung dieser Randgruppe und mit der Frage wie die Lebens- und Wohnsituation von Menschen mit Behinderung in Deutschland aussieht und warum dies so ist.
Des weiteren ist geplant, einen Sinnesparcour und eine Ausstellung zu organisieren, die es den Besuchern ermöglicht, zu erleben, was es bedeuten könnte geistig behindert zu sein.
Eine Theateraufführung von geistig behinderten Künstlern ist ebenso geplant.
Weitere Informationen zum Forum erhalten sie unter www.dfv.org
oder www.vfdb.de.
