Feuerwehrmuseum

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Rheinland-Pfälzisches Feuerwehrmuseum in Hermeskeil nimmt Gestalt an

Die Planungen zum Bau des neuen Rheinland-Pfälzischen Feuerwehrmuseums Hermeskeil gehen voran. Ohne Gegenstimmen oder Enthaltungen stimmte der Hermeskeiler Stadtrat in Sitzung (Juni 2008) der von Daniela Schäfer vom Schillinger Büro IFA vorgestellten Planung des Rheinland-Pfälzischen Feuerwehrmuseums zu. Auch der Planungsauftrag für die Innenausstattung wurde vom Stadtrat vergeben.

Die Planungen sehen vor, dass an das derzeit leerstehende alte Gebäude in der Hermeskeiler Innenstadt die Ausstellungshalle des Feuerwehrmuseums durch eine Glasfuge angebunden werden. Planerin Daniela Schäfer ist der Ansicht, dass die beiden Baukörper eigenständig sind und trotzdem harmonisch wirken und dennoch der stadtbildprägende Charakter des bestehenden Gebäudes erhalten bleibt. Zutritt ins Museum gewährt eine schräg gestellte Box, die den "Besucher intuitiv zum Eingangsbereich führt". Hier sind Foyer und Ticketverkauf untergebracht. Durch die Verglasung gewinnt der Besucher bereits erste Eindrücke der Ausstellung.

In der ca. 500 m² großen offenen Ausstellungshalle im Erdgeschoss finden die größeren Exponate der Ausstellung wie die Feuerwehroldtimer oder die pferdegezogene Drehleiter ihren Platz. Im ca. 600 m² großen Ausstellungsbereich im Obergeschoss, der sowohl Alt- als auch Neubau umfasst, können die kleineren Stücke vom Helm bis Druck- und Saugspritzen gezeigt werden. Daneben befinden sich hier ein als Multimedia- und Empfangsraum für Gruppen.

Im Erdgeschoss des Altbaus entsteht, zusammen mit einem noch anzubauenden Wintergarten, auf ca. 300 m² ein Brauereiausschank mit Speisegaststätte. Der Wintergarten ist an die Rückfront des Gebäudes an der Kunickerstraße geplant und soll sich an der Kulisse des vorhandenen Baumbestandes orientieren. Für eine hervorragende Versorgung der Museumsbesucher mit zünftigen Speisen und Getränken wird also gesorgt sein.

Wer sich für das Rheinland-Pfälzische Feuerwehrmuseum interessiert, kann sich auf der neu gestalteten Homepage www.feuerpatsche-hermeskeil.de informieren oder noch besser die jetzige Ausstellung besuchen kommen. Durch eine Mitgliedschaft im Förderverein des Museums kann man dieses unterstützen.

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