Feuerwehrmuseum

Startseite Förderverein Bilder

Feuerwehrminister Bruch informiert sich über Planungen für Feuerwehrmuseum

Der Innenminister kam, sah und wiederholte sein Versprechen: Das Land hilft bei der Errichtung des Feuerwehrmuseums finanziell mit. Zwar war die Zusage von Innenminister Karl Peter Bruch, das Projekt Rheinland-Pfälzisches Feuerwehrmuseum in Hermeskeil zu bezuschussen, nicht neu, aber durch den Besuch ist man bei der Realisierung der Vorhaben deutlich weitergekommen. Stadtbürgermeisterin Ilona König betonte: „Es ist gut, dass der Minister gekommen ist.

Wir wissen jetzt genau, welche Schritte wir zu gehen haben.“ Zunächst wurden im Hermeskeiler Rathaus dem Gast aus Mainz die überarbeiteten Pläne für das Feuerwehrmuseum vorgestellt. Bekanntlich soll für dieses Projekt das baufällige „Alte Heimatmuseum“ am „Neuen Markt“ umgestaltet und durch einen Neubau erweitert werden. Insgesamt soll eine Ausstellungsfläche von über 1000 Quadratmetern entstehen. Das Erdgeschoss des Altbaus wird zu einem Gastronomiebetrieb umfunktioniert, der vom privaten Investor betrieben wird.

Nach dem theoretischen Teil im Rathaus begab man sich zum praktischen Teil in das Industriegebiet „Grafenwald“, um die in einer Industriehalle ausgestellten Exponate, die künftig den Fundus für das geplante Feuerwehrmuseum bilden sollen, in Augenschein zu nehmen. Hier konnte Innenminister Karl Peter Bruch zumindest ansatzweise erkennen, was künftig die Besucher in einem bislang in Rheinland-Pfalz einmaligen Museum erwarten soll. Hier sind derzeit provisorisch Uniformen, Geräte sowie kleine und größere Fahrzeuge aus weit mehr als 100 Jahren Brandschutzgeschichte ausgestellt.

Museumsleiter Ernst Blasius führte den Gast aus Mainz zu einigen besonders sehenswerten Exponaten, mit denen anno dazumal Feuerwehrmänner Bränden zu Leibe gerückt sind. „Diese Vorarbeit ist eigentlich die Grundlage für das Museum und die Investition des Landes. Sie kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden“, lobte Bruch sichtlich beeindruckt in erster Linie das ehrenamtliche Engagement von Museumsleiter Ernst Blasius, welcher vor über 17 Jahren begann, das Feuerwehrmuseum in Hermeskeil aufzubauen und dieses seitdem leitet und auch weiterentwickelt.

Bruch betonte, dass die ihm vorgestellte Konzeption überzeugend sei und bekräftigte, dass das Land bei seinem Versprechen bleibe und das Vorhaben – auch wegen der Konversionsbetroffenheit der Stadt Hermeskeil – mit einem angemessenen Zuschuss fördern werde. „Unsere Bedingung lautet aber, dass es keine isolierte Maßnahme der Stadt Hermeskeil ist, sondern neben dem Land auch die Verbandsgemeinde und der Kreis finanziell in dieses Projekt eingebunden werden.“ Die Umsetzung der Planungen im Jahre 2009 sei realistisch, meinte Bruch.

Der Vorsitzende des rheinland-pfälzischen Landesfeuerwehrverbandes, Otto Fürst, hob die herausragende Bedeutung des Feuerwehrmuseums hervor. „Wir haben lange nach einem geeigneten Standort gesucht“, meinte der Landesvorsitzende. Landrat Günther Schartz sieht im geplanten Museum eine Stärkung der Hochwald-Region. Auch der Kreis werde sich kostenmäßig am Feuerwehrmuseum Hermeskeil beteiligen.


v.l.n.r. Landrat Kreis Trier-Saarburg Günther Schartz, Bürgermeister VG Hermeskeil Michael Hülpes, Stadtbürgermeisterin Ilona König, Innenminister Karl Peter Bruch, Vorsitzender Landesfeuerwehrverband RLP Otto Fürst und Museumsleiter Ernst Blasius

21.10.08

zurück