Referat: |
| Löschanlagen - Hilfe für die Feuerwehr |
Aufbau, Funktionsweise und Einsatzbereiche
Als sogenannte physikalisch (inert) wirkende Gase stehen derzeit für Anlagentechniken neben CO² das Gasgemisch Inergen und die Edelgase Stickstoff und Argon zur Verfügung.
Die Löschwirkung beruht auf Verdrängen der Luft und damit Reduzierung des Luftsauerstoffgehaltes.
Bei modernen Gaslöschanlagen ist das Branderkennungssystem üblicherweise eine Brandmeldeanlage mit Branderkennungselementen nach EN54 oder nach
VdS-Richtlinien.
|
Einsatzbereiche für Gaslöschanlagen |
Zur Auslösung des Löschvorganges muss beim Einsatz von Rauchmeldern ein Brand von mindestens zwei Brandmeldern erkannt werden. Nach Ansprechen des ersten Melders erfolgt eine optische und akustische Anzeige an der Brandmelderzentrale. Mit Ansprechen des ersten Melders können z.B. Lüftungsanlagen abgeschaltet werden.
Signalisiert der zweite Brandmelder einen Alarm, wird der Hauptalarm ausgelöst, der im Regelfall durch eine pneumatische Fanfare und eine elektrische Hupe signalisiert wird. Der Hauptalarm kann an den im Flutungsbereich angebrachten Warntafeln optisch angezeigt werden. Zusätzlich kann die Löschanlage auch durch Betätigen eines Handtasters, der vor dem Löschbereich angebracht wird, ausgelöst werden.
Können Personen im Schutzbereich durch das ausströmende Löschmittel gefährdet werden, müssen Einrichtungen zur Verzögerung des Löschmittelaustritts wirksam werden, um den anwesenden Personen das Verlassen des Raums zu ermöglichen.
Einsatztaktik
Kriterien für ein möglichst spätes Belüften des gefluteten Bereichs:
Nur wenn kein oder möglichst wenig Löschmittel entweicht, ist die Löschmittelkonzentration
im gefluteten Bereich wirksam, d.h. eine Ausbreitung oder ein erneutes Aufflammen des Brandes ist nicht zu erwarten.
weiter mit Brandmeldeanlagen