Feuerwehrvertreter verständigen sich über Zukunft Rheinland-Pfalz

Das Thema „Was wird aus der Feuerwehr?“ betrifft alle Menschen in Rheinland-Pfalz, denn für deren Sicherheit sind rund 50.000 Feuerwehraktive in fast jedem Ort zu jeder Tag- und Nachtzeit bereit, zu Hilfe zu eilen. Nachwuchsmangel wegen Demografie und vielen Arbeitgeberblockaden, Angriffe und Beschimpfungen gegen die Einsatzkräfte und viel Einsatz trotz weniger Vorteile machen den Feuerwehren Sorgen.

In den Räumen des Landesinnungsverbandes des Schornsteinfegerhandwerkes in Kaiserslautern traten nun die Spitzen der Stadt- und Kreisfeuerwehrverbände unter dem Dach des Landesfeuerwehrverbandes (LFV) Rheinland-Pfalz zusammen, um neue Formen der Zusammenarbeit in allen Regionen des Landes zu beraten. „Vor allem geht es darum, Nutzen für die Aktiven vor Ort zu schaffen“, erklärt LFV-Präsident Frank Hachemer, „denn wenn sich sowohl die jetzt schon aktiven als auch die neuen Feuerwehraktiven in ihrer Tätigkeit wohlfühlen und unterstützt werden, kann man auch die Nachwuchsfragen etwas gelassener angehen.“

Der LFV mache dazu schon viele Angebote und trage zahlreiche Ideen und Forderungen in die Kommunen und die Politik, „jetzt aber müssen wir es erreichen, dass auch unsere Mitglieder, unsere Aktiven vor Ort diese Hilfen nutzen und den zu erwartenden Veränderungen aktiv entgegengehen, statt sich überrollen zu lassen“, formuliert der Präsident den Anspruch für die Zukunft. „Zum Glück können Feuerwehrleute mit Notlagen gut umgehen – alleine jedoch geht es nicht. Es sind vor allem auch diejenigen gefragt, die die Feuerwehren aufstellen, also die Verwaltungen und die Politik, die die Rahmenbedingungen dazu schaffen!“, will man breite gesellschaftliche Strömungen in die Gestaltung einbeziehen.

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