Forderungen für eine zukunftsweisende Feuerwehrarbeit

Rheinland-Pfalz. Um besser auf die Rolle der Feuerwehr in der Gesellschaft, aber vor allem zur Sicherung ihrer Zukunft ist nach Ansicht des Landesfeuerwehrverbandes (LFV) Rheinland-Pfalz die Diskussion mit den politisch Verantwortlichen dringend nötig. Die Aufgabe, Strukturen der Feuerwehr zu erhalten und zukunftsfähig zu machen, bedeuten in den nächsten Jahre harte Arbeit in den Reihen der politisch Handelnden und der Feuerwehren. Darum hatte nun der Verbandsausschuss des LFV Rheinland-Pfalz dieses Thema auch auf die Tagesordnung seiner jüngsten Sitzung. Als Vertreter des Landesministeriums des Innern und für Sport nahm Abteilungsleiter Eric Schäfer an dieser Sitzung teil und konnte mit zahlreichen Anregungen zur Novellierung des Brand- und Katastrophenschutzgesetzes wieder nach Mainz fahren. Neben diesem stehen auch das Zukunftspapier des LFV und die Forderungen nach der Entwicklung der Landesfeuerwehrschule wieder im Aufgabenbuch des Ministeriums.

Aus den Reihen der Feuerwehr werden die Forderungen lauter, die Feuerwehr anders zu betrachten als andere ehrenamtlich Strukturen: „Die Feuerwehr übernimmt einen staatlichen Auftrag und dient der Sicherheit der Bevölkerung, daher ist der Ehrendienst in der Feuerwehr anders zu bewerten und muss auch anders wertgeschätzt werden", so der Präsident des LFV, Frank Hachemer. Immerhin suche die Bereitschaft, jede Minute des Tages für die Mitmenschen einsatzbereit zu sein, zusammen mit den besonderen mit dem Dienst verbundenen Gefahren ihres gleichen. Daher seien im Zukunftspapier des LFV klare Maßnahmen angeregt, die aber auch in Teilen ein Umdenken notwendig machten. „Dazu muss man den Mut haben, denn das Feuerwehrwesen wird sich in den nächsten etwa zehn Jahren in jedem Falle drastisch verändern. Wenn wir das Gute daran behalten wollen, beispielsweise das Ehrenamt als Grundlage, dann müssen wir uns in vielen Dingen gemeinsam bewegen“, so der Präsident. Eingeladen zu gemeinsamem Handeln seien nicht nur die unmittelbaren Entscheider in den Verbandsgemeinden und Städten, die die Feuerwehren aufstellen, sondern auch Politiker und Verwaltungen auf allen Ebenen von den Kommunen bis zur Landesebene.

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