Datenschutzgrundverordnung trifft auch Feuerwehr-Fördervereine

Rheinland-Pfalz. Am 25. Mai tritt die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) in Kraft. Auch die Fördervereine und Verbände der Feuerwehren sind verpflichtet, sich dieser Verordnung anzunehmen. Der Landesfeuerwehrverband (LFV) Rheinland-Pfalz hat hier mit seinem Fachbereichsleiter Recht, Dr. Christoph Pitsch, eine Handlungshilfe erarbeitet.

Mit der Broschüre will der LFV den Mitgliedsverbänden und Feuerwehrfördervereinen eine einfache Handlungshilfe geben, um das komplexe Thema umzusetzen. Die Muster-Verarbeitungsverzeichnisse der Broschüre sind auch als offene Word-Dokumente auf der Homepage des LFV unter der Adresse www.lfv-rlp.de zum Herunterladen und zum individuellen Ausfüllen eingestellt.

Die Verarbeitungsverzeichnisse sind direkt nutzbar, sollten aber vor Ort gegebenenfalls ergänzt werden, wenn etwa auch Kontaktdaten von Unternehmen gespeichert werden. Als Unternehmen kann zum Beispiel ein Getränkelieferant gesehen werden – in dem Falle kann er einfach aufgenommen und ergänzt werden.

Jeder Bereich wie Kassenverwaltung, E-Mail oder Mitgliederwerbung ist als eigenes Verarbeitungsverzeichnis zu führen, daher hat der LFV versucht, mit den Mustern alle Bereiche in den Vereinen abzudecken. Beginnen sollte man mit der Verantwortlichkeit, alles Weitere ergibt sich aus den Mustern.

Der Gemeinde- und Städtebund hat die Verbandsgemeinden informiert und gebeten, dass sich bei Fragen zur DSGVO auch die Fördervereine der Feuerwehren an den Datenschutzbeauftragten der Kommune wenden können. Bei den Feuerwehren als staatliches Organ sind diese sowieso zuständig. Beim LFV hofft man, dass auch dieses komplexe Thema für das Ehrenamt leistbar und umsetzbar ist.

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