Feuerwehr-Führungskräfte in Dialog mit Staat und Gemeinden gebracht

Rheinland-Pfalz. Es ist ein Mittel, die Führungsebene der Feuerwehren der Städte und Gemeinden an der Entwicklung des Feuerwehrwesens zu beteiligen: Die Wehrleitertagung des Gemeinde- und Städtebundes, ausgerichtet vom Landesfeuerwehrverband (LFV) Rheinland-Pfalz in den Räumen der Feuerwehr- und Katastrophenschutzschule bringt die seltenen Gelegenheit für die Teilnehmenden, ins Gespräch mit führenden Vertretern des kommunalen Spitzenverbandes zu kommen und mit hohen Vertretern des Ministeriums des Innern und für Sport der Landesregierung zu kommen. Den Fragen nach der Entwicklung  der Feuerwehr- und Katastrophenschutzschule, nach der Zukunft der Ausbildung sowie der Bezuschussung von Feuerwehrfahrzeugen der Kommunen stellte sich Staatssekretär Randolf Stich. Er erläuterte den Fahrplan des Landes für die Entwicklung der Schule und dankte den aktiven Feuerwehr-Führungskräften für ihren Einsatz für die Menschen im Land. Einigkeit bewies der anhaltende Beifall der Beschreibung von LFV-Präsident Frank Hachemer: „Die Feuerwehr- und Katastrophenschutzschule muss unbedingt mehr sein als eine bloße Grundversorgungs-Einrichtung! Wir benötigen eine zentrale Akademie, in der auch die Lehrkräfte Raum dazu haben, Entwicklungen begleiten und selbst auf den Weg bringen sowie sich für diese Entwicklung weiterbilden können.“ Konsens herrschte auch darin, dass das Personal der Schule durch Attraktivität ihres Arbeitsplatzes langfristig dazu ermuntert werden müsse, dauerhaft seine berufliche Entwicklung nicht an anderer Stelle weiterführen zu wollen – „wir müssen unser gutes Personal halten und weiteres gewinnen“, war einhellige Überzeugung. Staatssekretär Stich beschrieb auch hier die geplanten Schritte seines Hauses: „Das haben wir auf dem Schirm“, unterstrich er.

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