Waldbrände werden dank Feuerwehr glimpflich bleiben

Rheinland-Pfalz. Wegen der extremen Hitze und Trockenheit brennt es nun auch in Deutschland. „Das wird sich aber in Grenzen halten“, warnt der Präsident Landesfeuerwehrverbandes (LFV) Rheinland-Pfalz, Frank Hachemer, vor Panikmache. „Wir haben ein Fundament, auf das wir uns im Gegensatz zu vielen anderen Ländern der Welt stützen können: Wir besitzen ein flächendeckendes System von ehrenamtlichen Freiwilligen Feuerwehren.

Dadurch ist gewährleistet, dass schnell viel Hilfe an einen Einsatzort kommen kann.“ Damit dieses System auch weiter so bestehen kann, müsse allerdings an vielen Orten einiges getan werden. „Nachwuchsgewinnung, gute Ausstattung und gezielte Unterstützung dieses Ehrenamtes sind unabdingbar“, geht der Appell in Richtung Politik. Den eingesetzten Kräften dankt der LFV-Präsident ausdrücklich: „Da, wo andere bei dieser Witterung unter der Hitze ächzen und hitzefrei machen, gehen unser Feuerwehren in den Einsatz. Dafür gebührt ihnen unsere höchste Achtung, Anerkennung und Unterstützung!“

Ein umsichtiges Verhalten jeder Waldbesucherin und jedes Waldbesuchers kann helfen, Waldbrände zu vermeiden. Hier die Verhaltensregeln, die jeder ergreifen kann:

  • Kein offenes Feuer im Wald oder Waldnähe anzünden.
  • Lassen Sie keine Glasflaschen oder Glasscherben im Wald liegen (Brennglaseffekt).
  • Keine brennenden oder glimmenden Gegenstände (z.B. Zigarettenkippen) wegwerfen.  Insbesondere auch nicht aus dem fahrenden Fahrzeug (Böschungsbrände).
  • In Rheinland-Pfalz gilt ganzjährig ein allgemeines Rauchverbot.
  • Kraftfahrzeuge nicht über trockenem Gras abstellen. Die heißen Katalysator- und Auspuffanlagen könnten dies leicht entzünden.
  • Parken Sie stets so, dass Betriebs-, Rettungs- und Löschfahrzeuge nicht behindert werden.
  • Grillen nur auf ausgewiesenen Grillplätzen.
  • Bitte beachten Sie weitergehende örtliche Beschränkungen durch entsprechende ordnungsbehördliche Verordnungen.
  • Waldbesitzer sollten Reisig und Restholz bei Waldbrandgefahr nicht verbrennen, sondern abtransportieren, häckseln oder einen Witterungsumschwung abwarten.


Und ist es doch trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem Waldbrand gekommen, bitte diesen sofort bei der Feuerwehr unter der Notrufnummer 112 melden. Hierbei sollte eine möglichst genaue Standortangabe erfolgen.

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