Gefahr beim Osterfeuer

Für viele ist Ostern eine große Freude. Die Kinder gehen mit großem Spaß auf die Suche nach Eiern und Süßigkeiten und viele Erwachsene genießen das verlängerte Wochenende. Doch das Osterfest kann schnell zur großen Gefahr werden: Denn immer wieder führen die traditionellen Osterfeuer zu Feuerwehreinsätzen, weil das Feuer außer Kontrolle geriet.

„Die Gefahr von Osterfeuern kann unter Beachtung einiger Hinweise stark minimiert werden“, weiß Frank Hachemer, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Rheinland-Pfalz. Darum gibt der Landesfeuerwehrverband einige Tipps zum korrekten Umgang mit Osterfeuern:

So sollte das Osterfeuer dringend bei der vor Ort zuständigen Behörde gemeldet werden (meistens sei dies das Ordnungsamt). Außerdem sollte darauf geachtet werden, dass eine Zufahrt für Rettungsfahrzeuge freigehalten wird. So können Einsatzkräfte schnell mit der Brandbekämpfung beginnen. Wichtig sei auch genügen Abstand zu Gebäuden und Bäumen (50 Meter) sowie zu Straßen (100 Meter).

„Auch beim Feuer selbst kann man vieles falsch machen“, so Hachemer. Auf brennbare Flüssigkeiten, wie Brandbeschleuniger sollte besser verzichtet werden. Auch sollte man das Brennholz kurz vor dem Anzünden umschichten, um mögliche Tiere im Holz zu schützen. Brennt das Feuer erstmal, sollte es auf keinen Fall unbeaufsichtigt gelassen werden. Gerade Kinder vergessen in ihrer Faszination schnell die Gefahren, die vom Feuer ausgehen können. Auch sollten Strohballen aufgrund ihrer leichten Entflammbarkeit nicht als Sitzgelegenheit genutzt werden.

Mit diesen Tipps kann die Gefahr von Osterfeuern drastisch minimiert werden. Dennoch besteht immer ein Restrisiko. Daher sollte man im Ernstfall nicht zögern und den europaweiten Notruf 112 wählen. Denn auch an Feiertagen wie Ostern sind die über 50.000 Feuerwehrmitglieder in Rheinland-Pfalz rund um die Uhr einsatzbereit, um im Notfall schnell zu helfen.

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