Florianstag: Gedenken der Feuerwehr für persönlichen Einsatz

Rheinland-Pfalz. Ein besonderes Zeichen setzten Spitzenvertreter der Feuerwehr in Rheinland-Pfalz am Ehrenmahl des Landes auf dem Gelände zwischen Geschäftsstelle des Landesfeuerwehrverbandes (LFV) und der Feuerwehr- und Katastrophenschutzschule (LFKS) für die Verstorbenen von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk (THW) auf dem Koblenzer Asterstein. Auf Einladung des Landesfeuerwehrverbandes (LFV) zum Florianstag, dem Gedenktag des Schutzheiligen der Feuerwehren, sollte unter Beachtung aller Schutzmaßnahmen vor Ausbreitung des Corona-Virus der Verstorbenen aus Feuerwehren und THW gedacht werden. Vor dem Hintergrund der Pandemie war dies aber damit auch als intensives Zeichen der Würdigung des Einsatzes aller Hilfskräfte gedacht, die unter unvermeidlicher Gefährdung ihrer eigenen Unversehrtheit aktiv waren und sind.

Mit eingeladen hatte der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz, dem dieses Zeichen wichtig war: "Gerade jetzt möchte ich für die große Solidarität und das Miteinander in unserem Land danken. Die Anerkennung und der Respekt vor den Leistungen ehrenamtlicher Helfer, hier insbesondere der Feuerwehren und des THW, aber auch der hauptberuflichen Kräfte, sind mir ein großes Anliegen."

"Vor allem beeindruckt der Einsatz der ehrenamtlich Engagierten", so der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes, Frank Hachemer, "und derjenigen, die zwar eine Entlohnung für ihre Tätigkeit erhalten, aber nicht nur einfach Dienst nach Vorschrift tun, sondern sich über die Maßen einsetzen." "Zwar im Corona-bedingten Abstand, aber in der gemeinsamen Anerkennung der Leistung von verstorbenen, aber auch aktiven Engagierten legen wir unseren Kranz an der Gedenkstätte nieder. Denn diese Leistung eint Verstorbene und Lebende Aktive", so der LFV-Präsident.

Die Gedenkstätte mit Kapelle ist immer zu den Öffnungszeiten der Schule und des LFV für Besucher zugänglich.

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