Trotz Belastungen: „Disziplin der Feuerwehr ist Vorbild“

Rheinland-Pfalz. Der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes (LFV) Rheinland-Pfalz, Frank Hachemer, dankte den weitgehend ehrenamtlichen Feuerwehr-Aktiven im Land für die „große Disziplin, die sie auch in fortgeschrittener Krisensituation zeigen.“ Seit vielen Wochen gewährten die rund 50.000 Wehrleute den Grundschutz der Bevölkerung, und dies trotz erheblicher eigener Einschränkungen. „Die Einsatzdienste sind streng reglementiert und viel enger geordnet als sonst schon“, erklärt der Präsident den besonderen Aufwand für Planer und Einsatzkräfte. „Zusätzlich müssen sich Feuerwehrangehörige auch im Alltag in einer besonderen Verantwortung beweisen, denn bei ihnen hätte eine Infektion nicht nur ihren Ausfall zur Folge, sondern auch den von Teilen oder gar ganzer Einheiten der Feuerwehr.“ Trotz dieser Anforderungen und bereits geleisteten zusätzlichen Hilfen im Rahmen der Bekämpfung der Epidemie, etwa der Aufbau von Untersuchungsplätzen, Logistik und Information, müsse sich die Masse der Wehrleute außerdem als Personalreserve in Bereitschaft halten, falls noch größere Herausforderungen aus der Epidemie erwachsen sollten. Sie bilden dazu das Personalreservoir. „Das alles passiert ganz selbstverständlich, ohne viel Aufhebens und völlig ohne Entgelt“, betont Hachemer. Nicht zu unterschätzen sei damit auch das Beispiel, das Feuerwehrangehörige so ihrer Umgebung geben. Das mache anderen Menschen Mut, und die stützende Funktion für die Gesellschaft sei damit nicht zu unterschätzen. „Dafür gebührt den Feuerwehren von ihren Leitungen bis zu den Kräften vorne am Feuer oder Unfall großes Lob!“, so der LFV-Präsident.

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