Angriffe auf Feuerwehr und Polizei in Dietzenbach: „Verachtenswert!“

LFV RLP. Der jüngste Angriff auf Feuerwehr und Polizei in der Nacht zum Freitag, 29. Mai 2020 im hessischen Dietzenbach löst bei den Feuerwehren mehr als nur Empörung aus: „Wie kann man so dumm sein, die anzugreifen, die einem in Not helfen?“, schüttelt der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes (LFV) Rheinland-Pfalz, Frank Hachemer, den Kopf.

Er meint: „Das ist bislang der Höhepunkt der sich leider immer mehr häufenden Nachrichten über Angriffe auf Sicherheitsorganisationen. Es ist schon nicht akzeptabel, dass Polizisten in irgendeiner Wesie angegriffen werden. Dass aber auch noch Feuerwehrleute, die in keiner Weise gegen irgendjemanden tätig werden, sondern ausschließlich Hilfe in Notfällen bringen, ist nun wirklich total unverständlich!“

Die Zeit des Bedauerns oder der Appelle ist für ihn schon länger vorbei: „dass aber hier offensichtlich gezielt Steinhaufen als Munition bereit gelegt wurden, dass sich wohl sogar eine größere Anzahl Angreifende mit Kalkül zusammengerottet haben, ist mehr als nur unerträglich! So etwas ist verachtenswert!“

Er fragt sich: „Was soll das?“ Am Ende führe das dazu, dass bald Helfer nicht mehr einfach helfen, sondern nur unter großen Schutzvorkehrungen unterwegs sein wollten – zum Leidwesen unschuldiger Opfer, denen dann lebenswichtige Zeit für schnell notwendige Hilfe verloren gehe. „Wer kann das wollen?“, fragt sich der LFV-Präsident verärgert.

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