News LFV-RLP http://www.lfv-rlp.de Neuigkeiten vom LFV-RLP de_DE Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz e.V. Wed, 06 Oct 2021 14:29:33 +0200 Wed, 06 Oct 2021 14:29:33 +0200 TYPO3 EXT:news news-288 Tue, 05 Oct 2021 16:51:48 +0200 Digitales Bildungszentrum vor einem Jahr gestartet http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=288&cHash=ff38a29cf677a826e41f2a6ae7bc9238 Am 06. Oktober 2020 fiel der Startschuss zum Digitalen Bildungszentrum (DigiBIZ) für Feuerwehren in Rheinland-Pfalz. Die Themen sind vielfältig und wachsen immer weiter an. Am 06. Oktober 2020 fiel der Startschuss zum Digitalen Bildungszentrum (DigiBIZ) für Feuerwehren in Rheinland-Pfalz. Mit drei verschiedenen Lernformaten können Themen der Aus- und Weiterbildung im Feuerwehrdienst erlernt werden. Die Themen decken vielfältige Bereiche des Feuerwehrdienstes ab. Aktuell werden E-Learnings zur Weiterbildung in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, in der Mitgliedergewinnung und anderen Themen wie Krebsprävention, Extremismusprävention und Gründung einer Bambini-Feuerwehr behandelt. Aber die Bandbreite an Themen wird zukünftig immer weiter wachsen und sich an den Fragestellungen der Mitglieder und am Bedarf orientieren.

Sollten Mitglieder weitere konkrete Vorschläge haben, können diese an digitaleBildung@lfv-rlp.de gesendet werden.

]]>
News Mitteilung LFV-RLP
news-287 Fri, 03 Sep 2021 17:31:01 +0200 Informationen zur Bundestagswahl 2021 http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=287&cHash=f5858e75915a57352606595e1f3c320c Übersicht über Wahlprogramme, Wahlprüfsteine, Wahl-O-Mat und Briefwahl zur Bundestagswahl 2021 Für die Bundestagswahl am 26. September 2021 haben wir alle Informationen zusammengetragen, um eine intensive und ausgewogene Informationsgrundlage zu schaffen. Erst durch Information, Austausch und Diskurs kann sich eine poltische Meinung bilden und eine fundierte Wahlentscheidung getroffen werden.

Ihr findet hier nun alle wichtigen Informationen und Links zur Bundestagswahl 2021:

 

Wahlprogramme der Parteien zur Bundestagswahl 2021

SPD: https://www.spd.de/zukunftsprogramm/

CDU: https://www.ein-guter-plan-fuer-deutschland.de/

CSU: https://www.csu.de/common/download/Regierungsprogramm.pdf

AfD: https://www.afd.de/wahlprogramm/

FDP: https://www.fdp.de/sites/default/files/2021-06/FDP_Programm_Bundestagswahl2021_1.pdf

Die Linke: https://www.die-linke.de/wahlen/wahlprogramm-2021/

Bündnis 90/ Die Grünen: https://www.gruene.de/artikel/wahlprogramm-zur-bundestagswahl-2021

Weitere Informationen zu Wahlprogrammen der Kleinparteien und zu neu antretenden Parteien findet Ihr unter: https://www.bundestagswahl-2021.de/

 

Entscheidungshilfe Wahl-O-Mat

https://www.wahl-o-mat.de/

 

Informationen zur Briefwahl

Bundeswahlleiter zur Briefwahl: https://www.bundeswahlleiter.de/bundestagswahlen/2021/informationen-waehler/briefwahl.html

 

Wahlprüfsteine des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV)

https://www.feuerwehrverband.de/dfv/wps-2021/

(letzter Stand: 17.09.2021)
]]>
News
news-286 Thu, 19 Aug 2021 17:21:59 +0200 Sonderausgabe der Brandhilfe zur Flutkatastrophe http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=286&cHash=8790124edae2a28bea808a2f95c16cdf Anlässlich der Flutkatstrophe erscheint die Brandhilfe im August als kostenlose und öffentlich verfügbare Ausgabe. Hier geht es zum Download. Das Fachmagazin für die Feuerwehren in Rheinland-Pfalz veröffentlicht im August eine kostenlose Ausgabe mit Infomationen zur Flutkatastrophe.

Die August-Augabe enthält einen Überblick über die Ereignisse der ersten Tage nach der Flut und eine Zusammenstellung aller wichtigen Ansprechstellen und Spendenaktionen.

Ebnenfalls enthalten ist eine fachliche Einordnung der Auswirkungen von rechtsextremistischen Aktivitäten direkt nach der Flutkatastrophe.

Hier finden Sie die Sonderausgabe zum Download:

Möchten Sie auch zukünftig monatlich zum Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz über Themen der Feuerwehr in unserem Land informiert werden, melden Sie sich hier zum kostenlosen Newsletter des LFV RLP an.

]]>
news-285 Mon, 26 Jul 2021 14:37:52 +0200 Flutkatastrophe: Betroffenen Feuerwehrleuten helfen http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=285&cHash=46226867b8fec37c683ee7d77612c6a9 In den Flut-Schadensgebieten, besonders an der Ahr, mehren sich die Erkenntnisse, dass auch Helferinnen und Helfer hart getroffen wurden: „Ein Kamerad hat sein Haus komplett verloren, während er selbst anderen im Einsatz geholfen hat“ oder „das Haus einer Angehörigen droht jetzt abzurutschen“ lauten die erschütternden Nachrichten. Sogar der Todesfall einer jungen Feuerwehrfrau im Einsatz ist zu beklagen. Rheinland-Pfalz. In den Flut-Schadensgebieten, besonders an der Ahr, mehren sich die Erkenntnisse, dass auch Helferinnen und Helfer hart getroffen wurden: „Ein Kamerad hat sein Haus komplett verloren, während er selbst anderen im Einsatz geholfen hat“ oder „das Haus einer Angehörigen droht jetzt abzurutschen“ lauten die erschütternden Nachrichten. Sogar der Todesfall einer jungen Feuerwehrfrau im Einsatz ist zu beklagen. Um hier schnell die Härten speziell für durch die Flut und Folgen in Not geratene Feuerwehrleute und ihre Familien abfedern zu können, hat der Landesfeuerwehrverband (LFV) Rheinland-Pfalz ein Spendenkonto eingerichtet.
„Wir möchten unbedingt sofort und möglichst ohne Aufwand Beträge auszahlen, um erste Bedarfe sofort decken zu können“, erklärt LFV-Präsident Frank Hachemer.


Wer dieses Anliegen unterstützen möchte, kann dies durch Zahlungen auf das Konto IBAN DE 86 5765 0010 0020 0135 95 bei der Kreissparkasse Mayen tun.

]]>
News
news-284 Wed, 21 Jul 2021 10:24:47 +0200 Präsident des Feuerwehrverbandes in Rheinland-Pfalz verteidigt Einsatzkräfte http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=284&cHash=931497179083a27a2cfd41c6231855ff Rheinland-Pfalz. Es passiert im Netz in Facebook und vielen anderen sozialen Netzwerken: Feuerwehren werden beschimpft, weil sie nicht überall gleich schnell helfen, ihnen wird zum Teil unterlassene Hilfeleistung vorgeworfen. „Das weise ich mit aller Deutlichkeit zurück!“, sagt der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes (LFV) Rheinland-Pfalz, Frank Hachemer, und stellt sich somit vor die Feuerwehrkräfte. „Kritik ist immer in Ordnung – aber sie muss Substanz haben. Es gibt immer Verbesserungsmöglichkeiten und Fehler. Selbst wenn Kritik begründet wäre, darf sie nicht in Fake-News oder Beschimpfungen ausarten“, sagt der Präsident. Rheinland-Pfalz. Es passiert im Netz in Facebook und vielen anderen sozialen Netzwerken: Feuerwehren werden beschimpft, weil sie nicht überall gleich schnell helfen, ihnen wird zum Teil unterlassene Hilfeleistung vorgeworfen. „Das weise ich mit aller Deutlichkeit zurück!“, sagt der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes (LFV) Rheinland-Pfalz, Frank Hachemer, und stellt sich somit vor die Feuerwehrkräfte. „Kritik ist immer in Ordnung – aber sie muss Substanz haben. Es gibt immer Verbesserungsmöglichkeiten und Fehler. Selbst wenn Kritik begründet wäre, darf sie nicht in Fake-News oder Beschimpfungen ausarten“, sagt der Präsident.

 

Auf die Feuerwehr lasse er nichts kommen: „Die Feuerwehren stellen die größte Gruppe der Helferinnen und Helfer im betroffenen Gebiet an der Ahr und an den anderen Orten, noch dazu sind es fast alle Ehrenamtliche, die für ihre Tätigkeit keinen Cent erhalten. Sie arbeiten unermüdlich und leisten Gigantisches! Wie vermessen ist es, die überall hart schuftenden Kräfte, die Hand in Hand mit den vielen übrigen Helferinnen und Helfern der anderen Organisationen rund um die Uhr arbeiten und dazu immer und immer wieder antreten, auch nur entfernt anzugreifen?“, ist er empört. Er appelliert: „Es müssen leider Prioritäten auch bei der Hilfe gesetzt werden.“ Dafür bitte er, auch wenn es schwerfalle und manchmal sehr hart sei, um Verständnis und viel Geduld: „Prügel haben sie nicht verdient, auch keine verbale!“ Er danke auch den Arbeitgebern, die die vielen ehrenamtlichen Wehrleute und andere Helfende für diese Tätigkeit schon so viele Tage freistellten: „Auch diese Leistung sollte man sehen!“

]]>
News
news-282 Fri, 28 May 2021 14:20:26 +0200 Sonderaktion mit Moderna: Der Kreis Neuwied schützt seine Feuerwehrleute http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=282&cHash=623a3d14d4a78438472d9fe5b6e10fc3 Nach langer Wartezeit nimmt der Kreis Neuwied die Impfungen seiner Feuerwehrleute jetzt selbst in die Hand. Landrat Achim Hallerbach will alle Impfwilligen der 1.500 Feuerwehrangehören des Kreises bis zur kommenden Woche geimpft haben. Seine Entscheidung findet deutliche Unterstützung. Auch der LFV unterstützt die Eigeninitiative! In den kommenden Tagen sollen alle 1500 Aktiven geimpft sein – Landrat Achim Hallerbach: „Wir nehmen es jetzt selbst in die Hand“

Kreis Neuwied. Der Kreis Neuwied bietet seinen Feuerwehrleuten kurzfristig eine Corona-Impfung mit Moderna an. Bis zur kommenden Woche sollen die 1500 aktiven, ehrenamtlichen Kräfte im Kreis geimpft sein, natürlich auf freiwilliger Basis.

„Wir nehmen es jetzt selbst in die Hand“, zeigt sich Landrat Achim Hallerbach entschlossen und erklärt, dass das Land nunmehr die Freigabe erteilt hat, die Nachrückerlisten vorrangig für Feuerwehrleute verwenden zu dürfen. „Und genau das machen wir jetzt“, hält Hallerbach fest. „Wir können unsere Feuerwehrkameradinnen und -kameraden nicht weiter hängen lassen. Wir haben auch eine Fürsorgepflicht für unsere Ehrenamtlichen. [...]“, sagt er. „Wir haben jetzt gehandelt, weil wir die Einsatzfähigkeit unserer Wehren erhalten und auch wieder zügig in den regulären Übungs- und Schulungsbetrieb einsteigen müssen“, betont der Landrat.

Das Impfzentrum in Oberhonnefeld bekommt vom Land wöchentlich ein anhand der Einwohnerzahl errechnetes Kontingent an Impfstoff geliefert. Diesem entsprechend, vergibt die Hotline des Landes Termine. Doch nicht alle Menschen mit Termin werden dann auch tatsächlich in Oberhonnefeld vorstellig. „Beim Impfstoff von Moderna, den wir den Feuerwehrleuten anbieten, sind es erfahrungsgemäß zwischen 5 und 10 Prozent, die einfach nicht kommen“, beziffert Impfkoordinator Matthias Blum die Größenordnung.

So bleibt am Ende des Tages zunächst Impfstoff übrig. Seit das Land dem Kreis Zugriff auf die sogenannte Nachrückerliste gewährt hat, telefonieren fleißige Helfer diese ab, rufen also die Menschen an, die auf „normalem“ Weg über die Hotline des Landes aus nicht nachvollziehbaren Gründen bislang keinen Termin bekommen haben, von der Priorisierung her aber berechtigt wären. Mittlerweile ist diese Nachrückerliste so weit abgearbeitet, dass alle Menschen der Prioritätsgruppen 1 und 2, die sich bis zum 12. Mai gemeldet hatten, einen festen Impf-Termin erhalten haben. Folglich können nun die Feuerwehrleute, die offiziell zur „Prio 3“ gehören, zumindest innerhalb ihrer Gruppe vorgezogen werden und ein zeitnahes Angebot des Kreises bekommen.

Erfreut zeigt sich auch der erste Feuerwehrmann im Kreis Neuwied, Brand- und Katastrophenschutz-Inspekteur (BKI) Holger Kurz. „Vom Gefühl her haben die Unterstützungsanforderungen in den vergangenen Wochen und Monaten noch einmal zugenommen. Und da ist natürlich die Gefahr immer groß, dass wir gleich eine ganze Handvoll Leute in Quarantäne schicken müssen“, macht er deutlich. Zudem würden sich durch die Impfungen Perspektiven für weitere Lockerungen ergeben, vor allem was die Rückkehr zum lange ersehnten regulären Übungsbetrieb der Wehren betrifft.

Der Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz e.V. (LFV) unterstützt, dass der Landkreis Neuwied die Möglichkeiten nutzt, die ihm im Rahmen des eigenen Handelns zustehen. "Es ist nicht nur für die Feuerwehren, sondern auch für alle Bürger wichtig, dass Feuerwehrangehörige sicher in den Einsatz gelangen. Nur so ist die Sicherheit aller gewährleistet", begrüßt Frank Hachemer, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Rheinland-Pfalz, das Handeln in Neuwied. Damit wird zugleich ein wichtiges Signal für alle Feuerwehren, auch in anderen Landkreisen gesetzt: "Leider sind es erst regionale, örtliche Maßnahmen, die zum Erfolg bei den Impfungen der Feuerwehren führen. Jetzt ist es wichtig, dass ähnliche Angebote auch zeitnah in anderen Landkreisen folgen", ermuntert der Präsident zu weiteren regionalen Initiativen. Mit den Impfmöglichkeiten für Feuerwehrkräfte nach Prio 3 können auch Feuerwehren so wieder langsam zu einem normalen Übungs- und Dienstbetrieb finden und sicher für die Sicherheit anderer sorgen – wenn den die Impfverantwortlichen die Feuerwehren jetzt auch endlich gezielt impfen.

]]>
News
news-281 Mon, 24 May 2021 15:48:43 +0200 Der LFV kämpft von Anfang an aktiv für die Impfung der Feuerwehr! http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=281&cHash=10486b44f071f86980f5d3f4ecdd91a4 Der Landesfeuerwehrverband (LFV) Rheinland-Pfalz kämpft seit Dezember 2020 aktiv gegen die Vernachlässigung der Feuerwehren bei den Impfungen gegen das Corona-Virus. Der Landesfeuerwehrverband (LFV) Rheinland-Pfalz kämpft seit Dezember 2020 aktiv gegen die Vernachlässigung der Feuerwehren bei den Impfungen gegen das Corona-Virus.

Bereits im Dezember 2020, als die ersten Informationen bekannt wurden, wie die Impfkommission in Berlin die Prioritäten setzen wollte, haben wir und auch der Deutsche Feuerwehrverband über alle seine Kanäle versucht, dies im Sinne einer angemessenen Berücksichtigung der Feuerwehren zu beeinflussen. Zunächst waren wesentlich mehr Prioritäts-Stufen vorgeschlagen und festgelegt worden. Da wären die Feuerwehren ziemlich weit hinten angestellt worden, noch hinter etwa Beschäftigten in fleischverarbeitenden Betrieben. Diese Einordnung konnte die Intervention verhindern und so wurde daraus die Priorisierungsstufe 3.

 

Aber auch danach haben wir nicht nachgelassen und immer wieder versucht, auf die Feuerwehr-Belange mit Schreiben an die Bundestagsabgeordneten, den Vorsitzenden des Gesundheitsausschusses in Berlin, an den Bundesgesundheitsminister, aber auch an unsere Landesregierung aufmerksam zu machen.

 

In einer Sitzung der Innenministerkonferenz im März auf Bundesebene wurde dann nicht zuletzt wegen unserer Interventionen einstimmig beschlossen, die Priorität für die Feuerwehren auf 2 herabzusetzen. Das hat der Bundesgesundheitsminister nicht umgesetzt.

 

Am 23. April wurde nun die Prioritätsstufe 3 aufgemacht, und auch hier haben wir wieder versucht, über das Innenministerium auf unser Landesgesundheitsministerium Einfluss zu nehmen. Der Staatsekretär und auch der Minister sind darauf eingegangen und haben gefordert, dass die Feuerwehren hier entsprechend priorisiert werden. Auch das wurde in allen Runden durch die anderen Ministerien abgelehnt.

 

Weil es sich um eine Gesundheitslage und keine Katastrophenschutzlage handelt, ist der Innenminister an diese Entscheidungen des anderen Ressorts gebunden.

 

Auch in den anderen Ländern gibt es kaum Sonderlösungen. NRW und Hessen etwa haben dazu ihre entsprechenden Schreiben verfasst und versucht, Druck aufzubauen. Auch dort gibt es keine Landeslösung, sondern hier sind es Kommunen, Städte und Landkreise, die es einfach gemacht haben.

 

Auch bei uns gibt es Landkreise und Kommunen, in denen eine priorisierte Impfung von Feuerwehrangehörigen einfach mutig umgesetzt wird. Aber am Beispiel der Stadt Koblenz sieht man, wie man in der Presse als „Impfvordrängler“ dargestellt wird. Daher hat man ihn vielen Landkreisen einfach Angst davor und hält sich daher penibel an die Regel.

 

Wir haben auch versucht, das Thema öffentlich zu machen, aber die Medien interessieren sich nicht sonderlich dafür, weil jeden Tag ein anderer Verband für eine andere Personengruppe das frühere Impfen fordert, etwa die Pflegeverbände, die Lehrerverbände oder die Schülervertretungen.

 

Wir haben täglich, auch am Wochenende, seit Februar mindestens sechs bis sieben Telefonate und zwei bis drei Videokonferenzen zu diesem Thema mit Ministerium, Kommunalen Spitzenverbänden, mit der Presse und auch mit Landtagsabgeordneten.

 

Zuletzt ist ein Briefverkehr mit den Kommunalen Spitzenverbänden im Gange, weil wir ja sehen, dass es in einigen Landkreisen keine Probleme gibt, (zum Beispiel sind im Vulkaneifelkreis oder auch in Bernkastel-Wittlich schon viele Feuerwehrangehörige geimpft).

 

Wir werden hier nicht nachlassen. Auch wenn jetzt im Juni die Priorisierung wegfällt, heißt das ja, dass wir gerade jetzt weiter dafür sorgen müssen, dass die Feuerwehr endlich zeitnah drankommt, bevor irgendwelche Unternehmen ihre Mitarbeiterschaft komplett durchimpfen lassen können, wie es zurzeit bereits angestrebt wird.

Von unserer Seite fehlt trotz aller Konstruktivität jedes Verständnis dafür, Feuerwehrangehörige jetzt noch hintanzustellen.

 

?

]]>
News Mitteilung LFV-RLP
news-280 Mon, 17 May 2021 11:51:50 +0200 Empörung bei der Feuerwehr: „Es drohen ernste Schäden!“ http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=280&cHash=f67cd7aca6927b2de76d2676c38d4162 Rheinland-Pfalz. Aus immer mehr Feuerwehren ist es inzwischen auch öffentlich zu hören: Unter den Aktiven, zu 95 Prozent freiwillige Feuerwehrleute, machen sich Empörung und Unverständnis breit. Rheinland-Pfalz. Aus immer mehr Feuerwehren ist es inzwischen auch öffentlich zu hören:
Unter den Aktiven, zu 95 Prozent freiwillige Feuerwehrleute, machen sich Empörung und
Unverständnis breit.

 

Man fragt sich, warum sich die Verantwortlichen im Landesgesundheitsministerium trotz
zahlreicher Bitten, Hinweise und Appelle nicht zu einer gezielten und schnellen Impfung der
Einsatzkräfte durchringen wollen: „Es sind nicht nur ernsthafte Schäden für die Moral der
Wehrleute zu befürchten“, erklärt der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes (LFV)
Rheinland-Pfalz, Frank Hachemer, „sondern auch ein langfristiger Exodus.


Viele erklären, dass sie so langsam nicht mehr dazu bereit sind, sich weiter freiwillig für eine
Gesellschaft engagieren zu wollen, die gerade jetzt ihre ernsthaften Bedürfnisse ignoriert
und auf die Seite schiebt.“ Denn genau so komme die derzeitige Praxis bei zahlreichen
Wehrleuten an: „Die empfundene Ignoranz macht immer mehr Aktive und viele
Familienmitglieder, Nachbarn und Freunde regelrecht wütend. Nach zahlreichen früheren
Bekundungen, wie sehr man diesen ehrenamtlichen Einsatz schätze und brauche, fühlen
sich viele nun regelrecht veräppelt und im Stich gelassen“, so der Präsident. „Ich frage mich,
wie die politisch Verantwortlichen in Zukunft noch ernsthaft vor eine Gruppe Feuerwehrleute
treten wollen und ihnen sagen, wie wichtig man sie findet. Hier drohen ernste Schäden.“
Aber der Präsident befürchtet noch Schlimmeres: „Wenn langfristig die Motivation zerstört
wird und genug Leute hinschmeißen, steht letztlich unsere gesamte Sicherheitsarchitektur
zur Disposition. Es geht um die Sicherheit der Bevölkerung!“


Der LFV-Präsident erklärt: „Wer Feuerwehrleute nicht rechtzeitig impft übersieht zwei Dinge:
Erstens geht ohne die Feuerwehr gar nichts. Ein Impfzentrum und auch ein
Wirtschaftsunternehmen kann und darf ohne Brandschutz und somit auch die
funktionsfähige Feuerwehr letztlich gar nicht betrieben werden. Zweitens kann es nicht sein,
dass manche Wirtschaftsunternehmen bereits ihre Belegschaften gezielt impfen, während
die Feuerwehren als letztlich deren Betriebsgrundlage weiter auf gut Glück in der
allgemeinen Anmeldephase verharren müssen.“


Feuerwehrleute seien auch nicht weniger betroffen als etwa Rettungsdienst-Personal:
„Ständig kommen unsere Wehrleute im Einsatz bei Unfällen oder bei der Rettungsdienst-
Unterstützung in direkten Kontakt mit möglicherweise infizierten Menschen. Es ist eine
Farce, dass zwar Andere, aber unsere Ehrenamtlichen hier nicht gezielt geimpft werden!“

Außerdem müsse dringend der Schulungs- und Übungsdienst wieder möglich werden, „denn
der liegt meist wegen Corona fast brach.“ Mit geimpften Feuerwehrleuten sei dies wieder
leichter möglich. „Auch hier drohen schlimmstenfalls ernste Probleme – denn warum gibt es
bei der Feuerwehr sonst ein umfangreiches Ausbildungs- und Übungsprogramm?“ Der
Präsident fordere deshalb „dazu auf, sich endlich der Schlüsselposition der ehrenamtlichen
Feuerwehren zu besinnen und jetzt sofort mit gezielten Impfungen zu starten, um die
Sicherheit der Impfungen der weiteren Bevölkerung zu gewährleisten.“

]]>
News Mitteilung LFV-RLP
news-279 Sat, 08 May 2021 14:42:44 +0200 „Feuerwehren im Land müssen schneller geimpft werden“ http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=279&cHash=4223b11554149f7a6f4eb7882f58bdef Rheinland-Pfalz – Die Stimmung innerhalb vieler Feuerwehren im Land verschlechtert sich: „Wir erhalten immer mehr Rückmeldungen von Feuerwehrangehörigen, die ziemlich verärgert sind“, berichtet der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes (LFV) Rheinland-Pfalz, Frank Hachemer. Der Grund: „Das Verständnis für die lange Wartezeit bis zu flächendeckenden Impfungen von Feuerwehr-Angehörigen schwindet.“ Rheinland-Pfalz – Die Stimmung innerhalb vieler Feuerwehren im Land verschlechtert sich: „Wir erhalten immer mehr Rückmeldungen von Feuerwehrangehörigen, die ziemlich verärgert sind“, berichtet der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes (LFV) Rheinland-Pfalz, Frank Hachemer. Der Grund: „Das Verständnis für die lange Wartezeit bis zu flächendeckenden Impfungen von Feuerwehr-Angehörigen schwindet.“

 

Die Impfkampagne der Bundesregierung schreite zwar auch in Rheinland-Pfalz voran, „doch noch immer bekommen nicht alle Impfwilligen zeitnah einen Impftermin angeboten. Besonders gravierend trifft dies die Feuerwehren.“ Vereinzelte Informationen, dass es einigen Unternehmen gelinge, ihre Belegschaften als systemrelevant schnell impfen zu lassen, während Feuerwehrleute sich in die normale öffentliche Terminvergabe einzuflechten hätten, verstärken den Unmut.

 

„Seit vielen Monaten halten die zu 98 Prozent ehrenamtlich, aber hochprofessionell engagierten Feuerwehrleute unter erheblichen auch persönlichen Einschränkungen überall die Einsatzbereitschaft aufrecht. Jetzt aber breitet sich die Wahrnehmung aus, dass diesem Dienst an der Allgemeinheit in der aktuellen Corona-Pandemie nicht ausreichend Rechnung getragen wird“, so der Präsident.

 

Interventionen des Verbandes bei Bundesgesundheitsminister Spahn hätten aktuell nur eine hinhaltende Antwort eingebracht: „Das sehen viele als deutlichen Widerspruch zu den zahlreichen Beteuerungen aus der Politik, dass das Ehrenamt in der Feuerwehr als wichtig geschätzt werde“, so der LFV-Präsident. „Über die Bedeutung der Feuerwehren und deren tatsächliche Würdigung wird spätestens in der Nachbereitung der Krise ganz grundsätzlich zu sprechen sein“, so Hachemer.

 

Die Feuerwehrangehörigen sind nicht nur in besonderen Situationen wie als Helfer in Impfzentren einem hohen Ansteckungsrisiko ausgesetzt: „Unsere Einsatzkräfte können jederzeit in direkten Kontakt mit infizierten Personen kommen, etwa bei Verkehrsunfällen oder den immer häufigeren Hilfeleistungen für den Rettungsdienst. Abstandhalten ist da manchmal schlicht unmöglich.“

 

Unverständnis gebe es auch gegenüber Erklärungen, die Feuerwehren könnten nicht als eigene Gruppe mit Impfungen versorgt werden: „Die Wehrleute sehen in den  Feuerwehrhäusern die Möglichkeiten, dort zeitnah und zentral Impfstationen einzurichten und die Wehrleute zu erreichen.“ Auch auf die Institution der Feuerwehrärzte als mögliche Kräfte für die Impfung von Wehrleuten werde immer häufiger hingewiesen. Und: „Viele sind enttäuscht und meinen, dass eine Organisation, die einfach immer bereitstehe, aber nicht so laut auftrete wie andere, einfach auch deshalb eher am Rande betrachtet wird.“

  

Eine Infektion eines Feuerwehrkameraden mit dem Covid-19-Virus ziehe Konsequenzen nach sich, die weit über das Einzelschicksal des Betroffenen hinaus gehen: „Die gesamte am Einsatz beteiligte Mannschaft muss in einem solchen Fall von einer Infektion mit dem Virus ausgehen und sich in häusliche Quarantäne begeben. Passiert dies, ist eine Feuerwehr schnell nicht mehr einsatzbereit.“

 

Der Präsident: „Daher ist es nicht nur im Interesse der Feuerwehrangehörigen, sondern vor allem auch im Sinne des Schutzes der Bevölkerung, dass Feuerwehrkräfte möglichst schnell zu einem Impfschutz gelangen. Denn nur so können sie ihre Arbeit auch verrichten: Andere Menschen zu schützen und zu retten.“

 

]]>
News Mitteilung LFV-RLP
news-278 Thu, 25 Mar 2021 16:49:36 +0100 Osteraktion für Bambini-Feuerwehren http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=278&cHash=0aa2d96d46ba18c10d3ffba19b9efaa7 Auch das Osterfest wird in diesem Jahr anders sein. Für die Bamini-Feuerwehren in Rheinland-Pfalz haben wir uns daher wieder eine Bastelaktion ausgedacht, um im Lockdown für fröhliche Gesichter zu sorgen. Um bei diesem Osterfest unsere Leidenschaft Feuerwehr präsent zu haben, haben wir uns eine neue Bastelaktion für die Bambini-Feuerwehren in Rheinland-Pfalz ausgedacht. Hier findet Ihr die Anleitung. Für die schönsten Einsendungen haben wir wieder kleine Feuerwehr-Überraschungen vorbereitet.

Einsendeschluss: Bitte sendet uns ein Foto Eurer Oster-Körbchen bis Ostermontag, 08.04.2021 per an E-Mail an: post@lfv-rlp.de.

Anleitung: Osterkörbchen

Diese schöne Bastelidee eignet sich als Tischdekoration oder Osternest für alle Feuerwehr-Freunde und sie ist mit wenig Bastelmaterial einfach umzusetzen. Hierzu braucht Ihr folgende Materialien:

  • Tonkarton in verschiedenen Farben
  • Bleistift
  • Schwarzer Filzstift
  • Schere
  • Bastelkleber
  • Lineal und Zirkel
  1. Feuerwehr - OsterhasenKörbchen aufzeichnen. Male einen Kreis für den Korb auf ein Blatt und in der gleichen Größe einen Kreis für den Körper des Hasen auf ein zweites Blatt. Schneide den ersten Kreis aus und verziere Ihn mit den ausgeschnittenen reflektierenden Streifen der Feuerwehr-Einsatzkleidung.
  2. Ergänze den Körper des Hasen noch mit einem zweiten Kreis für den Kopf und setze die Hasenohren darauf. Schneide das Ganze aus. Male Augen, Nase und Mund des Hasen. Du kannst auch noch die Ohren ein wenig ausmalen oder verzieren. Verziere die Rückseite mit einem Puschelschwänzchen.
  3. Für das Körbchen schneide ein rechteckiges Stück Karton aus. Falte jeweils eine Klebefalz auf jeder Seite und schneide kleine Dreiecke zur Entlastung ein. Damit kannst Du dann leichter die Rundung des Hasenkörpers nachformen. Setze das rechteckige Stück auf den Hasen. Dann klebst du den Teil mit der Feuerwehr- Einsatzkleidung auf den darauf. Drücke die Klebestellen fest an, pass aber auf, dass es nicht zerdrückt wird.
  4. Wenn der Kleber trocken ist, kannst Du das Körbchen noch weiter dekorieren und es zum Schluss mit Süßigkeiten füllen.

Viel Spaß beim Basteln und bei der Ostereiersuche!

 

Ein frohes Osterfest und viel Gesundheit wünscht Euch

Euer Landesfeuerwehrverband-Rheinland-Pfalz

]]>
news-277 Fri, 05 Feb 2021 15:43:58 +0100 Neue Bambini-@Home-Aktion http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=277&cHash=ae47b48374a0699a56f599e13297b7c7 Karneval steht vor der Tür, aber viele Kinder sitzen im Lockdown immer noch zu Hause. Der beste Moment, um mit ihnen Feuerwehr-Karnevals-Masken und basteln. Das Haus der Kleinen Forscher hat einen tollen Tipp veröffentlicht, mit dem sich Eure Bambini-Kinder auf den "Karneval zu Hause" vorbereiten können und das natürlich mit Feuerwehrbezug!

 

Hier findet Ihr die Anleitung zum Basteln von Karnevals-Masken aus Papier.

Im kreativen Umgang mit Papier gibt es allerhand zu erforschen und zu lernen. Und um die Motivation noch weiter zu erhöhen, machen wir daraus wieder einen Wettbewerb.

Zeigt uns die Bilder Eurer schönen Feuerwehr-Karnevals-Masken und wir vergeben für die schönsten Ergebnisse wieder kleine Überraschungspakete.

 

Sendet uns Eure Bilder bis zum 17.02.2021 per E-Mail an: post@lfv-rlp.de

 

Wir freuen uns auf Eure Zuschriften!

]]>
News Mitteilung LFV-RLP
news-276 Fri, 08 Jan 2021 10:44:56 +0100 Toleranz statt Ignoranz: Feuerwehr aktiv gegen Extremismus und Hate Speech http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=276&cHash=82b087c808392099670e0b557f6862a4 Unter dem Motto "Toleranz statt Ignoranz" will der Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz sein Angebot der Weiterbildung um die Aufklärungsarbeit über Extremismus erweitern und hat den Landesbeauftragten für Extremismusprävention berufen. In Zeiten von schleichendem Alltagsrassismus, zunehmender Fremdenfeindlichkeit in öffentlichen Debatten und Hasskommentaren in sozialen Medien in nie dagewesenem Ausmaß haben Extremisten und Populisten leichtes Spiel, ihre verfassungsfeindlichen Ansichten in die Mitte der Gesellschaft zu tragen.

Für die Feuerwehr steht der Mensch im Vordergrund, ungeachtet seiner Herkunft, Hautfarbe oder Religion. Obwohl politisch neutral, müssen wir fortgesetzt klarstellen, dass in den Reihen der Feuerwehr kein Platz für Extremismus und Rassismus ist und Ausgrenzung sowie Fremdenhass nicht geduldet werden. Feuerwehr steht für Offenheit und Vielfalt.

Unter dem Motto "Toleranz statt Ignoranz" will der Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz sein Angebot der Weiterbildung um die Aufklärungsarbeit über Extremismus erweitern. Ab 2021 werden wir in Seminaren über aktuelle Entwicklungen und Erscheinungsformen im Bereich Extremismus und Möglichkeiten zur Früherkennung von Extremisten in den eigenen Reihen informieren. Auch sollen Handlungsoptionen für Entscheidungsträger aufgezeigt werden. Hierzu konnten wir unseren Feuerwehrkameraden, Frank Hofmann, mit langjähriger Erfahrung in der Extremismusbekämpfung zur Unterstützung gewinnen.

E-Mail des Landesbeauftrtagten für Extremismusprävention: extremismuspraevention[at]lfv-rlp.de

]]>
News Mitteilung LFV-RLP
news-275 Wed, 06 Jan 2021 17:51:58 +0100 Änderung des Brand- und Katastrophenschutzgesetzes: Bessere Bedingungen für die Feuerwehr in Rheinland-Pfalz http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=275&cHash=d049e0c7324f8c68f6af76ecd2602f54 Rheinland-Pfalz – In der Plenarsitzung des Landestages Rheinland-Pfalz am 14.12.2020 wurde das Brand- und Katastrophenschutzgesetz (LBGK) des Landes geändert. Der Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz sieht in den Veränderungen eine Verbesserung der Bedingungen für die Feuerwehren im Land. Rheinland-Pfalz – In der Plenarsitzung des Landestages Rheinland-Pfalz am 14.12.2020 wurde das Brand- und Katastrophenschutzgesetz (LBGK) des Landes geändert. Der Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz sieht in den Veränderungen eine Verbesserung der Bedingungen für die Feuerwehren im Land.
In der letzten Anhörung im Innenausschuss des Landtages, am 26. November 2020, konnten die hier aufgeführten Punkte nochmal für die Feuerwehren verändert werden:

Einheitliche Altersgrenze bei 67 Jahren

Der Erweiterung der Altersgrenze für Feuerwehrangehörige im aktiven Dienst bis zum vollendeten 67. Lebensjahr wurde nun einheitlich in ganz Rheinland-Pfalz zugestimmt. Der Entwurf zur Änderung des LBKG sah vor, die Entscheidungshoheit über das Alter für die Beendigung des aktiven Feuerwehrdienstes in die Gemeinden zu verlegen. In Anhörungen und Stellungnahmen hat der Landesfeuerwehrverband darauf hingewiesen, dass dies zu einem „Flickenteppich“ im Land führen könnte. Bei der Mitgliedschaft in mehreren Feuerwehren und auf mehreren Ebenen, zum Beispiel in spezialisierten Einheiten des Kreises, können durch eine landesweite Regelung unterschiedlich praktizierte Altersgrenzen vermieden werden.


Feuerwehr- und Katastrophenschutzschule

Die langjährigen Forderungen nicht zuletzt durch die Resolution der Feuerwehrbasis haben dazu geführt, dass die Schule zu einer modernen Bildungseinrichtung und zu einer Akademie ausgebaut wird. So wird der zukünftigen „Führungsaufgabe in den Feuerwehren“ auch ein entsprechender  tellenwert beigemessen.

 

Bambini-Feuerwehren nun offiziell im Gesetz

Mit der Änderung des LBGK wurde der Begriff „Bambini-Feuerwehren“ nun offiziell bestätigt.
Der Landesfeuerwehrverband verwies auf die bereits langjährige Praxis bei der Verwendung dieses Begriffes und die verbreitete Nutzung in Rheinland-Pfalz. Weiter im Gesetz heißt es „Die Bildung von Kinder- und Jugendfeuerwehren soll angestrebt werden.“ (§9 Abs. 4 LBKG). Der Verband begrüßt diese ausdrückliche Unterstützung der Landesregierung bei der Gründung von neuen Bambini-Feuerwehren.
Ebenfalls in der Gesetzesänderung ist festgehalten, dass Kinder und Jugendliche kein ärztliches Attest für die ehrenamtliche Mitgliedschaft in der Feuerwehr vorlegen müssen.
Dies sei darin begründet, dass in der Jugendarbeit die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit kein Kriterium für oder gegen eine Mitgliedschaft ist.

 

Feuerwehrobmann/frau bleibt erhalten

Sofern eine Gemeinde über einen Hauptamtlichen Wehrleiter verfügt, soll auch zukünftig ein von den ehrenamtlichen Feuerwehrmitgliedern gewählter Feuerwehrobmann oder eine Feuerwehrobfrau die Interessen der ehrenamtlich Tätigen vertreten. Dies stärkt die demokratischen Strukturen innerhalb der Feuerwehr und ist Ausdruck unserer demokratischen Werte.

Die Anhörung führte zu einem gemeinsamen Änderungsantrag von SPD, CDU, FDP und Bündnis90/Die Grünen. Das Ergebnis der Änderungen des Brand- und Katastrophenschutzgesetzes geht auf einen mehrstufigen demokratischen Prozess zurück. Auch der Landesfeuerwehrverband hat hier über mehrere Jahre gemeinsam mit seinen Mitgliedsverbänden in verschiedenen Tagungen und Gremiensitzungen die Änderungswünsche der Feuerwehrbasis zusammengetragen.
Daher konnte der Landesfeuerwehrverband mit seiner Fachexpertise diesen Prozess begleiten und stand den politischen Entscheidungsträgern beratend zur Verfügung. Aufgrund der langjährigen Erfahrung aus der Praxis der Feuerwehren im Land und der engen Verbindung mit diesen, konnten wichtige Weichen für die Zukunft der Feuerwehr gestellt werden.

Der Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz bedankt sich bei all seinen Mitgliedern, die an diesem demokratischen Prozess mitgewirkt haben und so ein positives Ergebnis möglich gemacht haben.

]]>
News
news-274 Wed, 06 Jan 2021 17:45:51 +0100 Weitere steuerliche Erleichterungen für ehrenamtliche Tätigkeiten http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=274&cHash=37eef57176e818b27383673c8bde7263 Um das ehrenamtliche Engagement von Bürgerinnen und Bürgern weiter zu stärken, hat der Bundestag eine Reihe steuerlicher Verbesserungen auf den Weg gebracht. Dazu zählen die Erhöhung des Übungsleiterfreibetrags und der Ehrenamtspauschale, der Abbau überflüssiger Bürokratie für gemeinnützige Organisationen sowie die Ausweitung des gemeinnützigen Zweckes. Um das ehrenamtliche Engagement von Bürgerinnen und Bürgern weiter zu stärken, hat der Bundestag eine Reihe steuerlicher Verbesserungen auf den Weg gebracht. Dazu zählen die
Erhöhung des Übungsleiterfreibetrags und der Ehrenamtspauschale, der Abbau überflüssiger Bürokratie für gemeinnützige Organisationen sowie die Ausweitung des gemeinnützigen Zweckes.
Am 16. Dezember 2020 hat der Deutsche Bundestag das Jahressteuergesetz 2020 verabschiedet und damit unter anderem eine Reihe steuerlicher Verbesserungen für ehrenamtlich engagierte
Bürgerinnen und Bürger beschlossen. So soll es in Zukunft mehr Erleichterungen in Form höherer Steuerfreibeträge geben.


Ausschlaggebend für diesen Beschluss waren unter anderem viele Gespräche zwischen Politik und ehrenamtlichen Dachorganisationen. Auch der Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz e.V. (LFV)
setzte sich aktiv für die Verbesserung finanzieller Aspekte im Ehrenamt ein. „Unsere Ziele waren sehr konkret: Steuerliche Verbesserungen für Fördervereine der Feuerwehren und höhere Freigrenzen
sind nur einige unserer Forderungen“, fasst Frank Hachemer, Präsident des LFV, die Forderungen zusammen. Damit will der Verband nun erste Verbesserungen für seine Mitgliedsverbände erreichen.
„Ein weiteres Anliegen bleibt nach wie vor die Anhebung der Leistungen für einzelne Mitglieder, wie zum Beispiel für gemeinsame Vereinsabende“, so Hachemer weiter. Der LFV wird also weiterhin im
Gespräch mit der Politik bleiben, um die Bedingungen weiter zu verbessern. Mit den neuen Beschlüssen steigt jetzt zum 1. Januar 2021 der Übungsleiterfreibetrag von
ursprünglich 2.400 Euro auf 3.000 Euro im Jahr. Auch die Ehrenamtspauschale wird von 720 auf 840 Euro jährlich angehoben. Bis zu dieser Höhe bleibt die pauschale Erstattung für finanzielle
Aufwendungen ehrenamtlich Engagierter steuerfrei. Damit soll der Aufwand für Ehrenämter in Pflege, Rettungsdienst oder Feuerwehr zumindest finanziell reduziert werden.
Vom Übungsleiterfreibetrag profitieren zum Beispiel Ausbilderinnen und Ausbilder, die bei der Freiwilligen Feuerwehr, den Rettungsdienstorganisationen oder der DLRG tätig sind. Die höher
ausfallende Ehrenamtspauschale richtet sich vor allem an jene, die nicht unter den Übungsleiterfreibetrag fallen, sich aber gleichwohl ehrenamtlich engagieren. Dies betrifft
beispielsweise Schriftführerinnen und Schriftführer in gemeinnützigen Fördervereinen.


Auch die Bürokratie im Vereinswesen soll reduziert werden


Neben den erhöhten Steuerfreibeträgen möchte der Staat auch Entlastung für die gemeinnützigen Vereine schaffen und baut daher Bürokratie ab. Kleinere gemeinnützige Vereine und andere
steuerbegünstigte Organisationen erhalten ab 2021 mehr Zeit, um ihre finanziellen Mittel zu verwenden. Für Körperschaften mit jährlichen Einnahmen von weniger als 45.000 Euro gelten dann
die strengen Regeln zur zeitnahen Mittelverwendung nicht mehr. Solche Vereine können damit die erhaltenen Mittel künftig auch über die für größere Organisationen schon geltende Zweijahresgrenze
einsetzen. Das gibt ihnen mehr Spielraum und entlastet sie. Des Weiteren werden die Bedingungen für die Zusammenarbeit von gemeinnützigen Organisationen gelockert. Gemeinnützige Körperschaften dürfen künftig auch arbeitsteilig zusammenwirken und sich damit gemeinsam für ihre steuerbegünstigten Zwecke einsetzen. So soll ein effizienteres Wirken gemeinnütziger Organisationen ermöglicht werden. Bislang scheiterten solche Kooperationen am Grundsatz der sogenannten Unmittelbarkeit, wonach die Organisation ihre Zwecke grundsätzlich selbst zu verwirklichen hat. Dadurch kann eine steuerbegünstigte Körperschaft, die beispielsweise ein
Krankenhaus betreibt, zukünftig einen zum Zweckbetrieb gehörenden Wäschereibetrieb auf eine Tochtergesellschaft ausgliedern, ohne damit den Status der Gemeinnützigkeit zu riskieren.
Steuerbegünstigte Körperschaften durften schon immer ihre Mittel zumindest teilweise auch anderen, ebenfalls steuerbegünstigten Körperschaften weiterreichen. In der Praxis war dies jedoch
streitanfällig. Die nunmehr vereinheitlichte Regelung zur Mittelweitergabe sorgt dafür, dass mit einer einzigen zentralen Vorschrift Rechtssicherheit geschaffen wird.

Die Freigrenze für den wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb wird von 35.000 auf 45.000 Euro jährlich erhöht. Das entlastet vor allem kleinere Vereine von steuerrechtlichen Verpflichtungen, da bei
Einnahmen bis zu dieser Höhe die Geschäftsbetriebe nicht der Körperschaft- und Gewerbesteuer unterliegen.


Informationen finden Sie auch hier unter dem Link:  

https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Steuern/Steuerliche_Themengebiete/Buergerschaftliches_Engagement/2020-12-16-steuerliche-verbesserungen-ehrenamtliche-taetigkeiten.html?fbclid=IwAR3TqxlqyCTxwY3MHLbTGlsHH5xZsFHtuZNZqRcRtUsH3jcjKcY89krwio8

]]>
News
news-273 Fri, 27 Nov 2020 17:26:48 +0100 Brandschutztipps in der Adventszeit http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=273&cHash=bf7e82496d6ccb13db6e7e10505b3ba0 Mit der Adventszeit beginnt für viele Menschen auch die zeit der Kerzen. Dabei bitte auf die Sicherheit achten! Rheinland-Pfalz -  Echte Kerzen verbreiten in der Vorweihnachtszeit mit ihrem warmen Schein besinnliche Stimmung, beleuchten Christbaum, Adventskranz und Gabentisch. Jedoch kann das faszinierende Flackern vor allem Kinder dazu verleiten, die Gefahren des Feuers zu vergessen. Erwachsene sollten durch umsichtigen Umgang mit Feuer als gutes Beispiel vorangehen.

Jedes Jahr ereignen sich in Deutschland in der Weihnachtszeit mehrere tausend folgenschwere Brände, die durch den sorgsameren Umgang mit Kerzen und den Einbau von Rauchmeldern vermieden werden könnten.

Neun einfache Tipps der Feuerwehr helfen, Brände zu verhindern:

 

  • Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen (Geschenkpapier, Vorhang) oder an einem Ort mit starker Zugluft auf.
  • Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung, an die Kinder (und auch Haustiere) nicht gelangen können.
  • Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen – vor allem nicht, wenn Kinder dabei sind! Unachtsamkeit ist die Brandursache Nummer eins!
  • Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und Gestecken rechtzeitig, bevor sie heruntergebrannt sind: Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und wird zur Brandgefahr.
  • In Haushalten mit Kindern sollten vor allem am Weihnachtsbaum elektrische Kerzen verwendet werden. Diese sollten ein Prüfsiegel tragen, das den VDE-Bestimmungen entspricht.
  • Achten Sie bei elektrischen Lichterketten darauf, dass Steckdosen nicht überlastet werden.
  • Wenn Sie echte Kerzen entzünden, stellen Sie ein entsprechendes Löschmittel (Wassereimer, Feuerlöscher) bereit.
  • Wenn es brennt, versuchen Sie nur dann die Flammen zu löschen, wenn dies ohne Eigengefährdung möglich ist. Ansonsten schließen Sie möglichst die Tür zum Brandraum, verlassen (mit Ihrer Familie) die Wohnung und alarmieren die Feuerwehr mit dem Notruf 112.
  • Rauchmelder in der Wohnung verringern das Risiko der unbemerkten Brandausbreitung enorm, indem sie rechtzeitig Alarm geben. Die kleinen Lebensretter gibt es günstig im Fachhandel – übrigens passen sie perfekt als Geschenk auf den Gabentisch!
]]>
News Mitteilung LFV-RLP
news-271 Mon, 23 Nov 2020 16:12:32 +0100 Auch Rolle der Feuerwehr beleuchtet: Gedenktafel erinnert jetzt an Synagoge http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=271&cHash=e48b2be5816d7ae76628f1953f446fac Ein weiterer Schritt in der Aufarbeitung der Rolle der Feuerwehr in der NS-Zeit wurde in Neuwied vollzogen. Rheinland-Pfalz. Der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes (LFV) Rheinland-Pfalz, Frank Hachemer, ist jetzt in seinem Wirken für eine Betrachtung der Rolle der Feuerwehr in der Zeit der NS-Diktatur erfolgreich: Bereits zum 125. Geburtstag seiner Heimat-Feuerwehr im Neuwieder Stadtteil Oberbieber hatte er in der aus diesem Anlass erstellten Festschrift einen kritischen Beitrag veröffentlicht und in einem Vortrag der Öffentlichkeit vorgestellt. Jetzt ist dieser Blick auf die Geschichte auch in einer Gedenktafel festgeschrieben: Seit ihrer gewaltsamen Zerstörung am 10. November 1938 war die Synagoge im heutigen Neuwieder Stadtteil Oberbieber regelrecht „verschwunden“: Nichts erinnerte bisher an ihrem ehemaligen Standort in der Bergstraße an ihre Existenz, nichts mahnte dort an die Ereignisse der Novemberprogrome 1938 und die weitere Verfolgung jüdischer Menschen in der NS-Diktatur. Dabei war das schlichte jüdische Gotteshaus Gemeinde-Mittelpunkt für die jüdischen Bürger aus zahlreichen umliegenden Orten.

Das hat sich auf Initiative des Feuerwehr-Präsidenten Frank Hachemer und Hans-Peter Schladt aus der katholischen Pfarrei St. Bonifatius nun geändert: Schnell fand sich ein Organisatorenteam zusammen, das eine angemessene Gedenktafel gemeinsam entwarf. Die ist nun – wegen der aktuellen Corona-Lage leider zunächst ohne die eigentlich geplante kleine Einweihungsfeier – seit dem 10. November am Nachbarhaus fest angebracht.

Gemeinsam mit dem Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Oberbieber, Pfarrer Jochen Trauthig, Kantor Dr. Jürgen Ries sowie Pfarrer Werner Zupp und Rolf Wüst vom Deutsch-israelischen Freundeskreis Neuwied und Ortsvorsteher Rolf Löhmar wurde die Tafel entwickelt, die an die Geschichte der Synagoge erinnert. „Wichtig ist uns auch die Mahnung an uns heute aus der Erinnerung an die Folgen, wenn Demokratie und Freiheit beseitigt werden“, so die Organisatoren.

Auch die Rolle der Feuerwehr, die sich beim Brand nur auf den Schutz der Nachbargebäude beschränkte, wird aufgegriffen. Auch auf Bundesebene unterstützt Hachemer als Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes das Forschungsprojekt "Feuerwehr in der NS-Zeit".

]]>
news-270 Sat, 14 Nov 2020 20:16:02 +0100 Ehrenamt in der Corona-Krise: Auf besondere Anstrengungen der Feuerwehren hingewiesen http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=270&cHash=c40a51a127705a4df37ecc70994854e0 Frank Hachemer, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Rheinland-Pfalz, verdeutlicht die Bedeutung der Feuerwehr in der aktuellen Lage der Corona-Krise. Er dankt für den grandiosen Einsatz! Rheinland-Pfalz. Der Landesfeuerwehrverband (LFV) Rheinland-Pfalz weist auf die besondere Leistung der Feuerwehren in der Zeit der Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie hin: „Die Feuerwehr ist das Personal-Reservoir auch für die Corona-Krisenbewältigung: Immer da, wo schnell viel Personal benötigt wird, sind es am Ende Feuerwehrleute, die zur Hilfe gerufen werden, weil anderes Personal nicht ausreicht. Etwa bei Aufbau, Organisation und Vertrieb von Testzentren oder bei Versorgungsfragen.“

Dabei verweist er auf die besondere Einzigartigkeit: „Auch viele andere Menschen leisten Immenses gegen die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen. Es ist völlig richtig, dass das gewürdigt wird. Jedoch gibt es keine andere Organisation, die, zumeist fast komplett auf das Ehrenamt gestützt, so flächendeckend und in dieser Größenordnung rund um die Uhr jederzeit schnelle Hilfe in Notfällen zu bringen bereit ist.“

Sie sei damit nicht nur ein wichtiges Standbein für die Sicherheit, sondern auch ein echter gesellschaftlicher Pfeiler in der Krise: „Allein schon die Vorbildfunktion ist wichtig, denn alle stehen bereit, obwohl auch sie entsprechende Sorgen der Corona-Krise beruflich und privat verarbeiten müssen. Viele Feuerwehrleute leisten zudem in ihrer Freizeit noch andere ehrenamtliche Arbeit wie Einkaufs- und Betreuungsleistungen“, so der LFV-Präsident Frank Hachemer. „Sozusagen nebenbei muss weiter der auch bisher geleistete normale Grundschutz der Bevölkerung weiter aufrechterhalten werden – das geht nur mit besonderen Schutzmaßnahmen und besonderer Organisation, die wiederum weiteren Extra-Einsatz erfordert.“ Da dies jedoch meist in aller Stille geschehe, werde es in der Öffentlichkeit weitgehend nicht wahrgenommen. „Darauf muss man mal hinweisen!

Es ist großartig, was an allen Ebenen da geleistet wird, wo nicht unbedingt die Kameras der Medien hinschauen und wo nicht die auffälligsten Höhepunkte und Pressekonferenzen zu besuchen sind“, lobt der Präsident die hohe Disziplin und Einsatzbereitschaft unter den rund 50.000 zumeist ehrenamtlich aktiven Feuerwehrleuten in Rheinland-Pfalz: „Sie bleiben trotz aller Schwierigkeiten bei der Stange. Grandios! Danke an Euch alle!“  

]]>
News Mitteilung LFV-RLP
news-269 Thu, 12 Nov 2020 12:35:51 +0100 Am 13. November ist Rauchmeldertag http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=269&cHash=63ab8f25efad3597bb185b547dca9004 Rauchmelder können Leben retten. Aber dafür müssen Sie an den richtigen Stellen und in ausreichender Anzahl installiert sein. Wichtige Informationen zum Rauchmelder und zum richtigen Verhalten im Brandfall als Download. Am heutigen Rauchmeldertag bekommt der Rauchmelder eine große Aufmerksamkeit. Völlig zurecht, denn er verschafft den Menschen im Brandfall wertvolle Zeit sich in Sicherheit zu bringen.

Dafür muss der Rauchmelder aber an den richten Stellen und in ausreichender Anzahl installiert sein. Auch eine regelmäßige Wartung des Rauchmelders ist notwendig, damit er im Brandfall auch zuverlässig funktioniert.

Doch auch mit einem Rauchmelder sind Bewohner im Brandfall noch nicht in Sicherheit. Nachdem der Rauchmelder seinen Warmton abgegeben hat, bleiben Bewohnern meist nur 120 Sekunden, um sich aus einem brennenden Raum zu retten. Hierfür ist es wichtig, das richtige Verhalten im Brandfall zu kennen.

]]>
News
news-268 Sun, 25 Oct 2020 15:50:28 +0100 Trauer um unseren verstorbenen Vizepräsidenten, Landesjugendfeuerwehrwart und stellvertretender Bundesjugendleiter Matthias Görgen http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=268&cHash=4b03bb00c72d7ddaeb00c68fd6cb1df4 Leider müssen wir Euch und Ihnen eine tieftraurige Nachricht mitteilen. Bestürzt haben wir soeben erfahren, dass unser Vizepräsident, Landesjugendfeuerwehrwart und stellvertretender Bundesjugendleiter Matthias Görgen für uns alle völlig überraschend in der Nacht zum Sonntag in seiner Wohnung in Saarbrücken verstorben ist. Leider müssen wir Euch und Ihnen eine tieftraurige Nachricht mitteilen. Bestürzt haben wir soeben erfahren, dass unser Vizepräsident, Landesjugendfeuerwehrwart und stellvertretender Bundesjugendleiter Matthias Görgen für uns alle völlig überraschend in der Nacht zum Sonntag in seiner Wohnung in Saarbrücken verstorben ist.

Die Mitglieder des Präsidiums und der Jugendfeuerwehrleitung sowie der Minister des Innern und für Sport sind zutiefst getroffen von dieser unfassbaren Nachricht. Besonders überrascht diese Nachricht alle, die wussten, dass Matthias gerade nach einer schwereren Krankheitsphase wieder recht zuversichtlich und gut gestartet war. Erst einige Tage zuvor hatten ihn die Mitglieder des Präsidiums in einer Videokonferenz so erlebt.

Die Jugendfeuerwehr Rheinland-Pfalz und wir alle verlieren mit Matthias einen sehr wertvollen Menschen, der mit seiner ihm eigenen, freundschaftlichen Art das Miteinander im Feuerwehrwesen sehr bereichert hat und daher ganz besonders fehlen wird!

Unsere Gedanken sind vor allem bei den Angehörigen, die jetzt den so plötzlichen Verlust ihres Bruders und Onkels hinnehmen müssen. Wir trauern mit ihnen.

Für alle, die Abschied nehmen wollen liegt in der Kapelle auf der Liegenschaft der Feuerwehr- und Katastrophenschutzschule ein Kondolenzbuch bereit!

Frank Hachemer
Präsident
Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz

Wer möchte, kann nun einen Eintrag im digitalen Kondolenzbuch hinterlassen: deine-heimat-deine-feuerwehr.de/kondolenzbuch-matthias-goergen/

]]>
News
news-267 Tue, 22 Sep 2020 16:38:27 +0200 Kampagne #DukannstFeuerwehr wirbt für neue Mitglieder für die Feuerwehr http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=267&cHash=26076263b3e1d2015c0df1cc99d9df85 Die Kampagne #DukannstFeuerwehr stärkt die Nachwuchswerbung der Feuerwehren in Rheinland-Pfalz. Vor einem Jahr wurde sie gestartet. Am 19.Juni 2019 startete Frank Hachemer, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Rheinland-Pfalz, die Nachwuchskampagne #DuKannstFeuerwehr. Der Auftakt war die Veröffentlichung eines neuen Imagefilmes, der auf dem neugegründeten YouTube-Kanal des Verbandes veröffentlicht wurde. Gleichzeitig wurde auch die Homepage Deine-Heimat-Deine-Feuerwehr.de entworfen, die bis jetzt über 21.000 Menschen erreicht hat. Mit mehreren Videos wurde die Vielfalt im Feuerwehrdienst bildstark festgehalten. Ein Feuerwehr-Quiz gibt Interessierten die Möglichkeiten zu testen, ob sie „das Zeug zum Feuerwehrmann oder zur Feuerwehrfrau“ haben. Schon etwa 1.300 Mal wurde der Quiz aufgerufen. Er soll die Entscheidung, zur Feuerwehr zu kommen, erleichtern und mögliche Hürden abbauen. Um dann die Feuerwehr im eigenen Ort zu kontaktieren, wurde eine Übersicht erstellt, in der alle Feuerwehren in Rheinland-Pfalz einen Ansprechpartner für Mitgliedsanfragen eintragen können.

Auch ein Instagram-Kanal wurde gestartet, um noch besser Themen der Feuerwehr an die Bevölkerung zu transportieren und Menschen direkt zu erreichen. Seit dem Start des Kanals ist eine große und aktive Feuerwehrcommunity entstanden, die auch vielen Feuerwehren dabei hilft, den eigenen Content mit Themen der Nachwuchswerbung zu bereichern.

Die Idee der Kampagne beruht auf dem Gedanken, dass jeder zur Feuerwehr kommen kann, egal welchen Geschlechts, mit oder ohne Migrationshintergrund, alt oder jung. Das Ehrenamt der Feuerwehr ist mit vielen Gedankenschranken verwoben, die mit dieser Kampagne aufgebrochen werden sollten.

Feuerwehr ist aktuell ein typisch Männer-dominiertes Ehrenamt. Aber das muss nicht sein. Im Rahmen der Kampagne haben wir gezeigt, dass auch Frauen die Aufgaben in der Feuerwehr gleichermaßen übernehmen können und einen festen Platz in der Gemeinschaft haben. Eine weitere Zielgruppe der Kampagne sind Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen. Inklusion ist ein wichtiges und stark diskutiertes Thema in der Feuerwehr. Bereits jetzt sind viele Menschen mit einer Behinderung in der Feuerwehr tätig. Sie haben die Ausbildung gemeistert und können nun gemeinsam mit ihren Kameraden im Team für die Feuerwehr tätig werden.

Auch Ängste wurden in der Kampagne thematisiert. Höhenangst, Angst im Wasser und weitere Ängste können im Feuerwehrdienst gemeinsam mit den Kameraden und durch intensive Ausbildung und Übung überwunden werden. Jeder einzelne erlebt die Feuerwehr als Gemeinschaft und ist mit seinem Team viel stärker als er es sich allein zutrauen würde. Auch für junge Menschen ist das Ehrenamt Feuerwehr eine Möglichkeit trotz jungem Alter schon früh Verantwortung zu übernehmen. Die Gedankenblockade, dass man als junger Mensch „nichts zu sagen hat“, wurde in der Kampagne ebenfalls aufgebrochen, denn in der Feuerwehr kann man doch Leistung und Ausbildung schnell in eine verantwortungsvolle Position gelangen.

Schließlich wurde auch gezeigt, wie das Ehrenamt mit dem Berufsleben harmonieren kann. Arbeit und Ehrenamt schließt sich nicht aus! Viele Unternehmen fördern die Feuerwehr, indem sie zum Beispiel ihre Mitarbeiter für die Ausübung des Feuerwehrdienstes unkompliziert und großzügig freistellen. Obgleich dies eigentlich eine gesetzliche Pflicht ist, ehrt der Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz regelmäßig Arbeitgeber als „Partner der Feuerwehr“. Auf der Aktions-Homepage zur Kampagne wurde eine Übersicht angelegt, um Feuerwehrkameraden und -kameradinnen die Möglichkeit zu bieten, sich aktiv an Arbeitgeber zu wenden, die den Dienst in der Feuerwehr als wichtige Leistung für die Gesellschaft wertschätzen.

Wie geht es in Sachen Mitgliedergewinnung weiter?

Die Homepage wird weiterhin aktiv genutzt, um neue Inhalte zur Mitgliederwerbung zu veröffentlichen. Auch aktuelles Werbematerial ist dort immer zu finden. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können diese Plattform ebenso weiterhin nutzen, wie Feuerwehren, die ihre Mitgliederwerbung stärken wollen.

 

Mit der Nachwuchskoordinatorin wurde eine Stelle geschaffen, die sich umfänglich dem Thema widmet und Feuerwehren in den vielfältigen Fragen der Nachwuchswerbung als Ansprechstelle zur Verfügung steht. In diesem Rahmen finden immer wieder Aus- und Weiterbildungen sowie Beratungen von Feuerwehren statt.

Ein weiteres Projekt wird langfristig die Gewinnung von Nachwuchs stärken. Mit der Schaffung des Digitalen Bildungszentrums soll die Aus- und Weiterbildung in der Feuerwehr moderner und zeitgemäßer werden. Lernen im Ehrenamt wird leichter, wenn die Kameradinnen und Kameraden weniger Zeit in die Anreise zum Ausbildungsort und Zeit vor Ort investieren müssen. Zukünftig soll durch das Digitale Bildungszentrum die Präsenzausbildung so umgestellt werden, dass sie effektiver genutzt werden kann. Ein großer Anteil an Ausbildungsinhalten soll dann digital, zeitgemäß und didaktisch ansprechend zur Verfügung stehen.

Auch in Zukunft wird der Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz die Mitgliederwerbung, die Nachwuchsgewinnung und auch die gezielte Ansprache von bisher unterrepräsentierten Bevölkerungsgruppen weiter fokussieren. Denn nur wenn sich eine ausreichend große Anzahl an Menschen freiwillig für das Ehrenamt bei der Feuerwehr engagieren wird, kann das System der Freiwilligen Feuerwehr zukunftsfähig weiterbestehen.

 

]]>
News Mitteilung LFV-RLP
news-266 Tue, 14 Jul 2020 15:34:36 +0200 Die Feuerwehr-Weiterbildung soll digital werden! http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=266&cHash=4f06c9220ecb905fdb27cb7a55be0318 Jetzt für das Digitale Bildungszentrum der Feuerwehren in Rheinland-Pfalz spenden! Wir starten das Digitale Bildungszentrum, damit auch die Feuerwehr digital lernen kann. 

Mit dem Projekt “Digitales Bildungszentrum für die Feuerwehr” richten wir eine Plattform ein, auf der vielfältiges, digitales Lernen möglich wird. Die Feuerwehr ist großteils ehrenamtlich organisiert. Feuerwehrfrauen und -männer leisten ihren Dienst für die Allgemeinheit zusätzlich zu ihrem Beruf, ihrer Familie und in der Freizeit. Neben den Einsätzen und der fachlichen Ausbildung ist auch regelmäßige Weiterbildung nötig, um auf dem neuesten Stand zu sein und die breiten Aufgaben beim Betreiben einer Feuerwehr umsetzen zu können. 

 

Aber da Feuerwehren in Deutschland zu etwa 95% ehrenamtlich organisiert sind, steht hinter jeder Wehr meist ein eingetragener Verein. Durch diese Struktur kommen zum Einsatz- und Übungsdienst in der Feuerwehr auch noch viele weitere Themen hinzu, die kein Bestandteil der fachlichen Grund -und Führungsausbildung sind. 

 

Wie funktioniert gute Pressearbeit? Wie gewinnen wir neue Mitglieder? Wie geht richtiges Führen von Personal? Wie bewältigen wir zwischenmenschliche Konflikte in unserer Mannschaft? Wie verhindern wir Verkehrsunfälle auf dem Weg zu Einsatz? Und auch scheinbar ganz grundlegende Themen müssen durch die Kameraden der Feuerwehrmannschaft abgedeckt sein. Was sagt das Vereins- und Steuerrecht zum Feuerwehrverein? Was müssen wir beim Versicherungsschutz in der Feuerwehr beachten? Arbeit in der Feuerwehr ist vielfältig und wird zunehmend komplexer. 

 

Das Digitale Bildungszentrum will hier ein neues, zeitgemäßes Angebot schaffen, damit jeder Feuerwehrkamerad das Lernen kann, was er für den Dienst im Ehrenamt braucht. Jedem soll das Bildungsangebot zugänglich sein und das Lernen soll sich einfacher mit dem Beruf, dem Ehrenamt, Familie und Freizeit verbinden lassen.

 

Damit das Digitale Bildungszentrum starten kann, brauchen wir deine Hilfe! Unterstütze den Start mit deiner Spende, damit Weiterbildung in der Feuerwehr bald digital und einfacher ablaufen kann!

Unter diesem Link kannst du deine Spende abgeben: https://voba-rheinahreifel.viele-schaffen-mehr.de/digitalesbildungszentrum

 

Das Beste an unserem Crowdfunding ist: Unser Kooperationspartner Volksbank RheinAhrEifel gibt für jede Spende zusätzlich 10 Euro zum Projekt dazu! Uns helfen also auch viele, kleine Spenden von 5 Euro, denn so kann die Volksbank RheinAhrEifel uns maximal unterstützen.

 

Für deine Fragen rund um das Digitale Bildungszentrum und das Crowdfunding stehen wir dir gerne zur Verfügung. Du erreichst uns telefonisch unter 0261-97434-19 oder per E-Mail unter digitaleBildunglfv-rlpde

 

Vielen Dank für deine Spende und deinen Betrag für die Zukunft der Feuerwehr!

]]>
News Mitteilung LFV-RLP
news-264 Thu, 02 Jul 2020 13:42:29 +0200 Mitglieder-Werbung für die Feuerwehr: Jetzt zur 12-Wochen-Tour durch 36 Städte und Orte in Rheinland-Pfalz bewerben! http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=264&cHash=b2d655c643a808030bea1d4c8ba91fd3 An 36 Standorten in Rheinland-PFalz wird die 12-Wochen-Tour halt machen und für neue Mitglieder für die Feuerwehr werben! Bewerbt euch jetzt! Liebe Feuerwehrkameradinnen und -kameraden,

wir möchten die Feuerwehren vor Ort beim Werben für mehr Menschen in den Feuerwehren unterstützen. Daher gehen wir wieder auf Tour: Vom 22. August bis zum 14. November 2020 wird der LFV mit einem auffällig gestalteten Feuerwehrfahrzeug in gut 36 Städten und Orten für das Ehrenamt Feuerwehr werben. Besonders wichtig: Es geht vor allem um den direkten Kontakt mit den Menschen.

Mit der Tour soll die eigene Feuerwehr schlagkräftig dabei unterstützt werden, sich genau zu den Tageszeiten an die Menschen wenden zu können, wenn diese in Fußgängerzonen oder auf Supermarktparkplätzen auch ansprechbar sind – das ist aber leider meist genau die Tageszeit, zu der unsere ehrenamtlichen Feuerwehrleute selbst an ihrem Arbeitsplatz sein müssen.

Daher springen wir auf ihren Wunsch für sie ein, damit sie dafür nur wenig Personal und Material benötigen.

In Fußgängerzonen, auf Marktplätzen und anderen belebten Plätzen wird das Fahrzeug gemeinsam mit den örtlichen Feuerwehren für das Ehrenamt werben. Die Menschen erhalten Informationen aus erster Hand und können Fragen stellen, die sie sonst nicht so ohne Hürden stellen könnten.

Gemeinsam mit den Partnern des LFV wird jeweils aktuell auf Facebook, der Internetseite und in der Feuerwehr-Zeitschrift Brandhilfe berichtet.

Bewerben kann sich jede Feuerwehr oder Stadt in Rheinland-Pfalz mit der Angabe von Ort und Wunschdatum. Die Städte-Tour fängt am 22. August 2020 beim Virtual Fire Kongress in Mainz an und ist jeweils von Dienstag bis Donnerstag, 10 bis 17 Uhr, bis zur Präsidialratssitzung am 14. November 2020 unterwegs. Die Bewerber klären nach der Zusage des LFV, dass das Tour-Fahrzeug die entsprechende Durchfahrtgenehmigungen für Fußgängerzonen oder ähnliches erhält und dass die Standplätze für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen Gesamtgewicht geeignet sind sowie ein Stromanschluss vorhanden ist. Es wäre wünschenswert, wenn ein oder zwei Kameraden oder Kameradinnen von den örtlichen Feuerwehren für den jeweiligen Tag das Tour-Team unterstützen könnten.

Mit der beiliegenden Rückmeldung bewerben Sie sich bitte bis zum 31.Juli 2020.

Bei Rückfragen steht euch Daniel Thomas Geis

unter Telefon 0261-9743416oder unter per E-Mail-unter Tour2020@lfv-rlp.de gerne zur Verfügung.

]]>
News Mitteilung LFV-RLP
news-263 Wed, 01 Jul 2020 10:51:31 +0200 "Testfall Corona – Wie geht es unserer Demokratie?" Podiumsdiskussion mit Bundespräsident Steinmeier http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=263&cHash=c0e25457c76d96cd981ff42d3e729d21 Bundespräsident Steinmeier lud zur Podiumsdiskussion Forum Bellevue ein, um über den Stand der Demokratie mit Blick auf die Corona-Krise zu diskutieren. Bei der neunten Veranstaltung der Diskussionsreihe Forum Bellevue lud Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zum Thema "Test-Fall Corona - Wie geht es unserer Demokratie?" Gäste aus unterschiedlichen Bereichen ein.

Die Aufzeichung der gesamten Veranstaltung ist unter diesem Link zu finden:

https://forum-bellevue.de/de/startseite

 

]]>
News Mitteilung LFV-RLP
news-261 Fri, 19 Jun 2020 17:38:15 +0200 Rassismusdebatte: "Die Feuerwehr ist gegen Rassismus aufgestellt!" http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=261&cHash=834e7149232795afa522b7427f54640f Feuerwehren und der Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz sehen keine Chance für rassistische Einstellungen in den eigenen Reihen Rheinland-Pfalz. Der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes (LFV) Rheinland-Pfalz, Frank Hachemer, nimmt die Blaulicht-Organisationen mit den Feuerwehren gegenüber Rassismusverdächtigungen im Zuge der Debatte nach den jüngsten Ereignissen in den USA in Schutz: "Zwar sind die Feuerwehren ein Querschnitt der Bevölkerung, sodass man nicht jedem einzelnen Mitglied hinter die Stirn schauen kann, aber auf fruchtbaren Boden stößt eine rassistische Haltung hier keinesfalls", stellt er fest. Seine Sicherheit beziehe er zum einen aus der Grundausrichtung der Feuerwehr: "Wir helfen allen Menschen in Not, ganz ungeachtet ihrer Herkunft, Nationalität, Hautfarbe oder Religion. Und das gilt ja für alle Blaulicht-Organisationen."

Zum anderen habe sich insbesondere das System der Feuerwehren als einer der Pfeiler einer demokratischen und bunten Gesellschaft bewährt: "Das System kontrolliert sich selbst, ist aber auch bereit, Hilfen von außen in Anspruch zu nehmen. Es gibt Vorgesetzte mit Verantwortung, es gibt Mechanismen, die bei Vorfällen greifen – und der LFV ist, ebenso wie die Jugendfeuerwehr, in der Prävention seit vielen Jahren aktiv. Für Mitglieder aus allen gesellschaftlichen Gruppen ist die Feuerwehr seit Jahrzehnten offen."

Mit seinen Ehrenamtslotsen halte der LFV außerdem sogar Personal bereit, das unmittelbar vor Ort für Feuerwehren oder deren Träger beratend bei Problemen wirken könne. Die Ausbildung dieser Lotsen erfolge im Rahmen des LFV-Projektes "Heimat • Menschen • Vielfalt = Feuerwehr!" im Bundesprogramm "Zusammenhalt durch Teilhabe". Hachemer: "Die ehrenamtlichen Mitglieder der Projektgruppe arbeiten für eine Kultur des Miteinanders statt einer Kultur des Misstrauens."

Für die LFV-Projektgruppe stehe dabei außer Frage, dass Rassismus überall konsequent bekämpft werden müsse und kein Einzelfall zu verharmlosen sei. Dies gelte auch für Handlungen von Mitgliedern sämtlicher Blaulicht-Organisationen. "Wer jedoch die Diskussion über Rassismus in den Vereinigten Staaten eins zu eins auf Deutschland überträgt, befeuert undifferenzierte und falsche Pauschalurteile über unsere Sicherheitskräfte. Denn unseren Sicherheitsorganisationen kann man vertrauen und sich freuen, dass in ihnen so viele Menschen gewissenhaft ihre Arbeit tun. Auch die Feuerwehren dulden keine Rassisten oder Extremisten in ihren Reihen." Bei Verstößen würden auch die erforderlichen rechtlichen Konsequenzen gezogen – "und die Feuerwehren stehen zu diesen Mechanismen", sagt der Präsident.

]]>
News Mitteilung LFV-RLP
news-260 Wed, 10 Jun 2020 22:27:52 +0200 Feuerwehr und Innenminister ehren Arbeitgeber http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=260&cHash=2ffd99977557418d9c11b7b16ac05099 Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz und Innenminister Lewentz würdigen Arbeitgeber, die ihre Mitarbeiter für den Dienst bei der Feuerwehr freistellen Rheinland-Pfalz/Hermeskeil. Im Feuerwehr-Erlebnis-Museum in Hermeskeil haben der
Landesfeuerwehrverband (LFV) Rheinland-Pfalz und der Innenminister des Landes, Roger Lewentz,
jetzt Arbeitgeber mit dem Förderschild „Partner der Feuerwehr“ geehrt. „Die Geehrten haben in
besonderer Weise Arbeitnehmer für den Dienst in der Feuerwehr von der Arbeit freigestellt“,
begründet LFV-Präsident Frank Hachemer die Auszeichnung.


Für ein funktionsfähiges Feuerwehrwesen, das mit ausreichend vielen Kräften zu Einsätzen
ausrücken kann, müssen Arbeitgeber solche Beschäftigte, die Freiwillige Feuerwehrleute sind, zu
Einsätzen und Übungen von der Arbeit freistellen. Viele Arbeitgeber sind darin Vorbilder und tun
dabei mehr, als gesetzlich vorgegeben wird. Einigen solcher Vorbilder wurde nun mit der Verleihung
besonders gedankt.


Innenminister Roger Lewentz: „Der Dienst an unserer Gesellschaft darf für die Feuerwehrleute keine
Nachteile mit sich bringen. Ganz im Gegenteil: Wir sind allen unseren Feuerwehrkräften zu tiefem
Dank verpflichtet für ihren Einsatz. Aber nicht nur für die Feuerwehrangehörigen selbst bringt ein
plötzlicher Einsatz Herausforderungen mit sich. Auch für die Arbeitgeber, die sich dem schlagartigen
Ausfall eines oder mehrerer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegenübersehen. Ich bin daher froh,
dass sich viele Unternehmen ihrer Verantwortung bewusst sind und die Feuerwehrkräfte bei der
Ausübung ihres Ehrenamts unterstützen. Diesen vorbildlichen Arbeitgebern wollen wir ebenfalls
danken.“


Um symbolisch darauf hinzuweisen, dass Feuerwehr und Wirtschaft „in einem Boot sitzen“, hatten
die Ausrichter in das Feuerwehr-Erlebnis-Museum geladen. „Wir wollen damit gemeinsam  auf das
Thema der Freistellung für den Feuerwehrdienst aufmerksam machen“, so der LFV-Präsident, da es
leider immer wieder auch zu Fällen komme, in denen der Wert von Feuerwehr-Aktiven als
Beschäftigte von Arbeitgebern nicht erkannt werde. „Feuerwehrleute können in Krisen bestehen,
schnell reagieren, in Teams denken und handeln – nur einige der Eigenschaften, die sie auch in der
Arbeitswelt auszeichnen und damit zu besonders wertvollen Beschäftigten qualifizieren. Aber oft
wird befürchtet, die seien dann zu oft statt am Arbeitsplatz für die Feuerwehr unterwegs. Aber man
kann da immer gute Lösungen finden, wenn man nur will“, so Hachemer. Dabei wolle man gar nicht
hauptsächlich auf die bestehende gesetzliche Verpflichtung zur Freistellung hinweisen: „Wir wollen
deutlich machen, dass die Feuerwehr ja auch die Wirtschaft und somit die Unternehmen schützt.
Dafür benötigen wir Arbeitnehmer als Feuerwehrleute – und die Unterstützung durch Arbeitgeber,
wie sie von den jetzt zu ehrenden geleistet wird.“

]]>
News Mitteilung LFV-RLP
news-259 Fri, 29 May 2020 17:10:19 +0200 Angriffe auf Feuerwehr und Polizei in Dietzenbach: „Verachtenswert!“ http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=259&cHash=39d75a66090903f005ee64d90fa47fad Frank Hachemer, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Rheinland-Pfalz äußert sich zu den Angriffen auf Rettungskräfte in Dietzenbach LFV RLP. Der jüngste Angriff auf Feuerwehr und Polizei in der Nacht zum Freitag, 29. Mai 2020 im hessischen Dietzenbach löst bei den Feuerwehren mehr als nur Empörung aus: „Wie kann man so dumm sein, die anzugreifen, die einem in Not helfen?“, schüttelt der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes (LFV) Rheinland-Pfalz, Frank Hachemer, den Kopf.

Er meint: „Das ist bislang der Höhepunkt der sich leider immer mehr häufenden Nachrichten über Angriffe auf Sicherheitsorganisationen. Es ist schon nicht akzeptabel, dass Polizisten in irgendeiner Wesie angegriffen werden. Dass aber auch noch Feuerwehrleute, die in keiner Weise gegen irgendjemanden tätig werden, sondern ausschließlich Hilfe in Notfällen bringen, ist nun wirklich total unverständlich!“

Die Zeit des Bedauerns oder der Appelle ist für ihn schon länger vorbei: „dass aber hier offensichtlich gezielt Steinhaufen als Munition bereit gelegt wurden, dass sich wohl sogar eine größere Anzahl Angreifende mit Kalkül zusammengerottet haben, ist mehr als nur unerträglich! So etwas ist verachtenswert!“

Er fragt sich: „Was soll das?“ Am Ende führe das dazu, dass bald Helfer nicht mehr einfach helfen, sondern nur unter großen Schutzvorkehrungen unterwegs sein wollten – zum Leidwesen unschuldiger Opfer, denen dann lebenswichtige Zeit für schnell notwendige Hilfe verloren gehe. „Wer kann das wollen?“, fragt sich der LFV-Präsident verärgert.

]]>
News Mitteilung LFV-RLP
news-258 Thu, 14 May 2020 20:09:48 +0200 Trotz Belastungen: „Disziplin der Feuerwehr ist Vorbild“ http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=258&cHash=6862a18daaa6b6b045fbcb36bf2bdca0 Frank Hachemer, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Rheinland-Pfalz, dankt den Feuerwehren für ihre Leistungen und ihre Vorbildrolle während der Corona-Krise Rheinland-Pfalz. Der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes (LFV) Rheinland-Pfalz, Frank Hachemer, dankte den weitgehend ehrenamtlichen Feuerwehr-Aktiven im Land für die „große Disziplin, die sie auch in fortgeschrittener Krisensituation zeigen.“ Seit vielen Wochen gewährten die rund 50.000 Wehrleute den Grundschutz der Bevölkerung, und dies trotz erheblicher eigener Einschränkungen. „Die Einsatzdienste sind streng reglementiert und viel enger geordnet als sonst schon“, erklärt der Präsident den besonderen Aufwand für Planer und Einsatzkräfte. „Zusätzlich müssen sich Feuerwehrangehörige auch im Alltag in einer besonderen Verantwortung beweisen, denn bei ihnen hätte eine Infektion nicht nur ihren Ausfall zur Folge, sondern auch den von Teilen oder gar ganzer Einheiten der Feuerwehr.“ Trotz dieser Anforderungen und bereits geleisteten zusätzlichen Hilfen im Rahmen der Bekämpfung der Epidemie, etwa der Aufbau von Untersuchungsplätzen, Logistik und Information, müsse sich die Masse der Wehrleute außerdem als Personalreserve in Bereitschaft halten, falls noch größere Herausforderungen aus der Epidemie erwachsen sollten. Sie bilden dazu das Personalreservoir. „Das alles passiert ganz selbstverständlich, ohne viel Aufhebens und völlig ohne Entgelt“, betont Hachemer. Nicht zu unterschätzen sei damit auch das Beispiel, das Feuerwehrangehörige so ihrer Umgebung geben. Das mache anderen Menschen Mut, und die stützende Funktion für die Gesellschaft sei damit nicht zu unterschätzen. „Dafür gebührt den Feuerwehren von ihren Leitungen bis zu den Kräften vorne am Feuer oder Unfall großes Lob!“, so der LFV-Präsident.

]]>
News Mitteilung LFV-RLP
news-257 Tue, 05 May 2020 13:56:57 +0200 Florianstag: Gedenken der Feuerwehr für persönlichen Einsatz http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=257&cHash=b0023917c0a61b773f4e2cd6428acdbf Gedenkandacht für die Verstorbenen aus Feuerwehren und THW am Florianstag Rheinland-Pfalz. Ein besonderes Zeichen setzten Spitzenvertreter der Feuerwehr in Rheinland-Pfalz am Ehrenmahl des Landes auf dem Gelände zwischen Geschäftsstelle des Landesfeuerwehrverbandes (LFV) und der Feuerwehr- und Katastrophenschutzschule (LFKS) für die Verstorbenen von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk (THW) auf dem Koblenzer Asterstein. Auf Einladung des Landesfeuerwehrverbandes (LFV) zum Florianstag, dem Gedenktag des Schutzheiligen der Feuerwehren, sollte unter Beachtung aller Schutzmaßnahmen vor Ausbreitung des Corona-Virus der Verstorbenen aus Feuerwehren und THW gedacht werden. Vor dem Hintergrund der Pandemie war dies aber damit auch als intensives Zeichen der Würdigung des Einsatzes aller Hilfskräfte gedacht, die unter unvermeidlicher Gefährdung ihrer eigenen Unversehrtheit aktiv waren und sind.

Mit eingeladen hatte der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz, dem dieses Zeichen wichtig war: "Gerade jetzt möchte ich für die große Solidarität und das Miteinander in unserem Land danken. Die Anerkennung und der Respekt vor den Leistungen ehrenamtlicher Helfer, hier insbesondere der Feuerwehren und des THW, aber auch der hauptberuflichen Kräfte, sind mir ein großes Anliegen."

"Vor allem beeindruckt der Einsatz der ehrenamtlich Engagierten", so der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes, Frank Hachemer, "und derjenigen, die zwar eine Entlohnung für ihre Tätigkeit erhalten, aber nicht nur einfach Dienst nach Vorschrift tun, sondern sich über die Maßen einsetzen." "Zwar im Corona-bedingten Abstand, aber in der gemeinsamen Anerkennung der Leistung von verstorbenen, aber auch aktiven Engagierten legen wir unseren Kranz an der Gedenkstätte nieder. Denn diese Leistung eint Verstorbene und Lebende Aktive", so der LFV-Präsident.

Die Gedenkstätte mit Kapelle ist immer zu den Öffnungszeiten der Schule und des LFV für Besucher zugänglich.

]]>
News Mitteilung LFV-RLP
news-256 Wed, 29 Apr 2020 18:10:12 +0200 Absage: Führungsfachkongress im Juni ist abgesagt http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=256&cHash=43542883d758c57e34b67c7fee9856ed Wie viele andere Veranstaltungen derzeit, wird der geplante Führungsfachkongress im Juni abgesagt. Wie viele andere Veranstaltungen derzeit, wird der geplante Führungsfachkongress im Juni abgesagt.

]]>
Mitteilung LFV-RLP
news-255 Tue, 21 Apr 2020 15:27:08 +0200 Erhöhte Waldbrandgefahr. Die Feuerwehr gibt Tipps! http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=255&cHash=5b9993cf0faa2f52b7fed33ea1955405 Präventive Tipps zur Vermeidung von Waldbränden bei anhaltender Trockenheit Rheinland-Pfalz - Aufgrund der anhaltenden Trockenheit besteht wieder erhöhte Waldbrandgefahr. Der aktuelle Waldbrandgefahrenindex steht in unserem Bereich zwischen drei und vier von fünf. Dies besagt, eine hohe Gefahr für einen Waldbrand.

Den aktuellen Waldbrandindex für Ihre Region findet Sie auf dieser Homepage
https://www.wetter.rlp.de/Internet/global/inetcntr.nsf/dlr_web_full.xsp?src=VX30W2532K&p1=151BE14345&p3=LP00XT6G3F&p4=XJPZBV4849

Besonders durch die derzeitigen Beschränkungen des öffentlichen Lebens wegen der Corona-Pandemie suchen viele Bürgerinnen und Bürger in der Abgeschiedenheit und Ruhe des Waldes die Möglichkeit, sich an der frischen Luft zu bewegen. Je mehr Menschen sich bei anhaltender Trockenheit im Wald aufhalten, desto höher ist die Gefahr, dass durch falsches Verhalten Waldbrände ausgelöst werden.

Ein umsichtiges Verhalten jeder Waldbesucherin und jedes Waldbesuchers kann helfen, Waldbrände zu vermeiden.

Daher gibt der Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz (LFV RLP) folgende Verhaltensregeln für Waldbesucher!

·         Kein offenes Feuer im Wald oder Waldnähe anzünden.

·         Lassen Sie keine Glasflaschen oder Glasscherben im Wald liegen (Brennglaseffekt).

·         Keine brennenden oder glimmenden Gegenstände (z.B. Zigarettenkippen) wegwerfen. Insbesondere auch nicht aus dem fahrenden Fahrzeug (Böschungsbrände).

·         In Rheinland-Pfalz gilt ganzjährig ein allgemeines Rauchverbot in Waldgebieten.

·         Kraftfahrzeuge nicht über trockenem Gras abstellen. Die heißen Katalysator- und Auspuffanlagen könnten dies leicht entzünden.

·         Parken Sie stets so, dass Betriebs-, Rettungs- und Löschfahrzeuge nicht behindert werden.

·         Grillen nur auf ausgewiesenen Grillplätzen – sofern die derzeitigen Maßnahmen der Kontakteinschränkung Grillen in der Öffentlichkeit zulassen.

·         Bitte beachten Sie weitergehende örtliche Beschränkungen durch entsprechende ordnungsbehördliche Verordnungen.

·         Waldbesitzer sollten Reisig und Restholz bei Waldbrandgefahr nicht verbrennen, sondern abtransportieren, häckseln oder einen Witterungsumschwung abwarten.

Ist es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem Waldbrand gekommen, bitte sofort bei der Feuerwehr unter der Notrufnummer 112 anrufen! Hierbei sollte eine möglichst genaue Standortangabe erfolgen.

]]>
Mitteilung LFV-RLP News