News LFV-RLP http://www.lfv-rlp.de Neuigkeiten vom LFV-RLP de_DE Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz e.V. Tue, 12 Jan 2021 21:54:44 +0100 Tue, 12 Jan 2021 21:54:44 +0100 TYPO3 EXT:news news-275 Wed, 06 Jan 2021 17:51:58 +0100 Änderung des Brand- und Katastrophenschutzgesetzes: Bessere Bedingungen für die Feuerwehr in Rheinland-Pfalz http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=275&cHash=d049e0c7324f8c68f6af76ecd2602f54 Rheinland-Pfalz – In der Plenarsitzung des Landestages Rheinland-Pfalz am 14.12.2020 wurde das Brand- und Katastrophenschutzgesetz (LBGK) des Landes geändert. Der Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz sieht in den Veränderungen eine Verbesserung der Bedingungen für die Feuerwehren im Land. Rheinland-Pfalz – In der Plenarsitzung des Landestages Rheinland-Pfalz am 14.12.2020 wurde das Brand- und Katastrophenschutzgesetz (LBGK) des Landes geändert. Der Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz sieht in den Veränderungen eine Verbesserung der Bedingungen für die Feuerwehren im Land.
In der letzten Anhörung im Innenausschuss des Landtages, am 26. November 2020, konnten die hier aufgeführten Punkte nochmal für die Feuerwehren verändert werden:

Einheitliche Altersgrenze bei 67 Jahren

Der Erweiterung der Altersgrenze für Feuerwehrangehörige im aktiven Dienst bis zum vollendeten 67. Lebensjahr wurde nun einheitlich in ganz Rheinland-Pfalz zugestimmt. Der Entwurf zur Änderung des LBKG sah vor, die Entscheidungshoheit über das Alter für die Beendigung des aktiven Feuerwehrdienstes in die Gemeinden zu verlegen. In Anhörungen und Stellungnahmen hat der Landesfeuerwehrverband darauf hingewiesen, dass dies zu einem „Flickenteppich“ im Land führen könnte. Bei der Mitgliedschaft in mehreren Feuerwehren und auf mehreren Ebenen, zum Beispiel in spezialisierten Einheiten des Kreises, können durch eine landesweite Regelung unterschiedlich praktizierte Altersgrenzen vermieden werden.


Feuerwehr- und Katastrophenschutzschule

Die langjährigen Forderungen nicht zuletzt durch die Resolution der Feuerwehrbasis haben dazu geführt, dass die Schule zu einer modernen Bildungseinrichtung und zu einer Akademie ausgebaut wird. So wird der zukünftigen „Führungsaufgabe in den Feuerwehren“ auch ein entsprechender  tellenwert beigemessen.

 

Bambini-Feuerwehren nun offiziell im Gesetz

Mit der Änderung des LBGK wurde der Begriff „Bambini-Feuerwehren“ nun offiziell bestätigt.
Der Landesfeuerwehrverband verwies auf die bereits langjährige Praxis bei der Verwendung dieses Begriffes und die verbreitete Nutzung in Rheinland-Pfalz. Weiter im Gesetz heißt es „Die Bildung von Kinder- und Jugendfeuerwehren soll angestrebt werden.“ (§9 Abs. 4 LBKG). Der Verband begrüßt diese ausdrückliche Unterstützung der Landesregierung bei der Gründung von neuen Bambini-Feuerwehren.
Ebenfalls in der Gesetzesänderung ist festgehalten, dass Kinder und Jugendliche kein ärztliches Attest für die ehrenamtliche Mitgliedschaft in der Feuerwehr vorlegen müssen.
Dies sei darin begründet, dass in der Jugendarbeit die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit kein Kriterium für oder gegen eine Mitgliedschaft ist.

 

Feuerwehrobmann/frau bleibt erhalten

Sofern eine Gemeinde über einen Hauptamtlichen Wehrleiter verfügt, soll auch zukünftig ein von den ehrenamtlichen Feuerwehrmitgliedern gewählter Feuerwehrobmann oder eine Feuerwehrobfrau die Interessen der ehrenamtlich Tätigen vertreten. Dies stärkt die demokratischen Strukturen innerhalb der Feuerwehr und ist Ausdruck unserer demokratischen Werte.

Die Anhörung führte zu einem gemeinsamen Änderungsantrag von SPD, CDU, FDP und Bündnis90/Die Grünen. Das Ergebnis der Änderungen des Brand- und Katastrophenschutzgesetzes geht auf einen mehrstufigen demokratischen Prozess zurück. Auch der Landesfeuerwehrverband hat hier über mehrere Jahre gemeinsam mit seinen Mitgliedsverbänden in verschiedenen Tagungen und Gremiensitzungen die Änderungswünsche der Feuerwehrbasis zusammengetragen.
Daher konnte der Landesfeuerwehrverband mit seiner Fachexpertise diesen Prozess begleiten und stand den politischen Entscheidungsträgern beratend zur Verfügung. Aufgrund der langjährigen Erfahrung aus der Praxis der Feuerwehren im Land und der engen Verbindung mit diesen, konnten wichtige Weichen für die Zukunft der Feuerwehr gestellt werden.

Der Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz bedankt sich bei all seinen Mitgliedern, die an diesem demokratischen Prozess mitgewirkt haben und so ein positives Ergebnis möglich gemacht haben.

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News
news-274 Wed, 06 Jan 2021 17:45:51 +0100 Weitere steuerliche Erleichterungen für ehrenamtliche Tätigkeiten http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=274&cHash=37eef57176e818b27383673c8bde7263 Um das ehrenamtliche Engagement von Bürgerinnen und Bürgern weiter zu stärken, hat der Bundestag eine Reihe steuerlicher Verbesserungen auf den Weg gebracht. Dazu zählen die Erhöhung des Übungsleiterfreibetrags und der Ehrenamtspauschale, der Abbau überflüssiger Bürokratie für gemeinnützige Organisationen sowie die Ausweitung des gemeinnützigen Zweckes. Um das ehrenamtliche Engagement von Bürgerinnen und Bürgern weiter zu stärken, hat der Bundestag eine Reihe steuerlicher Verbesserungen auf den Weg gebracht. Dazu zählen die
Erhöhung des Übungsleiterfreibetrags und der Ehrenamtspauschale, der Abbau überflüssiger Bürokratie für gemeinnützige Organisationen sowie die Ausweitung des gemeinnützigen Zweckes.
Am 16. Dezember 2020 hat der Deutsche Bundestag das Jahressteuergesetz 2020 verabschiedet und damit unter anderem eine Reihe steuerlicher Verbesserungen für ehrenamtlich engagierte
Bürgerinnen und Bürger beschlossen. So soll es in Zukunft mehr Erleichterungen in Form höherer Steuerfreibeträge geben.


Ausschlaggebend für diesen Beschluss waren unter anderem viele Gespräche zwischen Politik und ehrenamtlichen Dachorganisationen. Auch der Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz e.V. (LFV)
setzte sich aktiv für die Verbesserung finanzieller Aspekte im Ehrenamt ein. „Unsere Ziele waren sehr konkret: Steuerliche Verbesserungen für Fördervereine der Feuerwehren und höhere Freigrenzen
sind nur einige unserer Forderungen“, fasst Frank Hachemer, Präsident des LFV, die Forderungen zusammen. Damit will der Verband nun erste Verbesserungen für seine Mitgliedsverbände erreichen.
„Ein weiteres Anliegen bleibt nach wie vor die Anhebung der Leistungen für einzelne Mitglieder, wie zum Beispiel für gemeinsame Vereinsabende“, so Hachemer weiter. Der LFV wird also weiterhin im
Gespräch mit der Politik bleiben, um die Bedingungen weiter zu verbessern. Mit den neuen Beschlüssen steigt jetzt zum 1. Januar 2021 der Übungsleiterfreibetrag von
ursprünglich 2.400 Euro auf 3.000 Euro im Jahr. Auch die Ehrenamtspauschale wird von 720 auf 840 Euro jährlich angehoben. Bis zu dieser Höhe bleibt die pauschale Erstattung für finanzielle
Aufwendungen ehrenamtlich Engagierter steuerfrei. Damit soll der Aufwand für Ehrenämter in Pflege, Rettungsdienst oder Feuerwehr zumindest finanziell reduziert werden.
Vom Übungsleiterfreibetrag profitieren zum Beispiel Ausbilderinnen und Ausbilder, die bei der Freiwilligen Feuerwehr, den Rettungsdienstorganisationen oder der DLRG tätig sind. Die höher
ausfallende Ehrenamtspauschale richtet sich vor allem an jene, die nicht unter den Übungsleiterfreibetrag fallen, sich aber gleichwohl ehrenamtlich engagieren. Dies betrifft
beispielsweise Schriftführerinnen und Schriftführer in gemeinnützigen Fördervereinen.


Auch die Bürokratie im Vereinswesen soll reduziert werden


Neben den erhöhten Steuerfreibeträgen möchte der Staat auch Entlastung für die gemeinnützigen Vereine schaffen und baut daher Bürokratie ab. Kleinere gemeinnützige Vereine und andere
steuerbegünstigte Organisationen erhalten ab 2021 mehr Zeit, um ihre finanziellen Mittel zu verwenden. Für Körperschaften mit jährlichen Einnahmen von weniger als 45.000 Euro gelten dann
die strengen Regeln zur zeitnahen Mittelverwendung nicht mehr. Solche Vereine können damit die erhaltenen Mittel künftig auch über die für größere Organisationen schon geltende Zweijahresgrenze
einsetzen. Das gibt ihnen mehr Spielraum und entlastet sie. Des Weiteren werden die Bedingungen für die Zusammenarbeit von gemeinnützigen Organisationen gelockert. Gemeinnützige Körperschaften dürfen künftig auch arbeitsteilig zusammenwirken und sich damit gemeinsam für ihre steuerbegünstigten Zwecke einsetzen. So soll ein effizienteres Wirken gemeinnütziger Organisationen ermöglicht werden. Bislang scheiterten solche Kooperationen am Grundsatz der sogenannten Unmittelbarkeit, wonach die Organisation ihre Zwecke grundsätzlich selbst zu verwirklichen hat. Dadurch kann eine steuerbegünstigte Körperschaft, die beispielsweise ein
Krankenhaus betreibt, zukünftig einen zum Zweckbetrieb gehörenden Wäschereibetrieb auf eine Tochtergesellschaft ausgliedern, ohne damit den Status der Gemeinnützigkeit zu riskieren.
Steuerbegünstigte Körperschaften durften schon immer ihre Mittel zumindest teilweise auch anderen, ebenfalls steuerbegünstigten Körperschaften weiterreichen. In der Praxis war dies jedoch
streitanfällig. Die nunmehr vereinheitlichte Regelung zur Mittelweitergabe sorgt dafür, dass mit einer einzigen zentralen Vorschrift Rechtssicherheit geschaffen wird.

Die Freigrenze für den wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb wird von 35.000 auf 45.000 Euro jährlich erhöht. Das entlastet vor allem kleinere Vereine von steuerrechtlichen Verpflichtungen, da bei
Einnahmen bis zu dieser Höhe die Geschäftsbetriebe nicht der Körperschaft- und Gewerbesteuer unterliegen.


Informationen finden Sie auch hier unter dem Link:  

https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Steuern/Steuerliche_Themengebiete/Buergerschaftliches_Engagement/2020-12-16-steuerliche-verbesserungen-ehrenamtliche-taetigkeiten.html?fbclid=IwAR3TqxlqyCTxwY3MHLbTGlsHH5xZsFHtuZNZqRcRtUsH3jcjKcY89krwio8

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News
news-273 Fri, 27 Nov 2020 17:26:48 +0100 Brandschutztipps in der Adventszeit http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=273&cHash=bf7e82496d6ccb13db6e7e10505b3ba0 Mit der Adventszeit beginnt für viele Menschen auch die zeit der Kerzen. Dabei bitte auf die Sicherheit achten! Rheinland-Pfalz -  Echte Kerzen verbreiten in der Vorweihnachtszeit mit ihrem warmen Schein besinnliche Stimmung, beleuchten Christbaum, Adventskranz und Gabentisch. Jedoch kann das faszinierende Flackern vor allem Kinder dazu verleiten, die Gefahren des Feuers zu vergessen. Erwachsene sollten durch umsichtigen Umgang mit Feuer als gutes Beispiel vorangehen.

Jedes Jahr ereignen sich in Deutschland in der Weihnachtszeit mehrere tausend folgenschwere Brände, die durch den sorgsameren Umgang mit Kerzen und den Einbau von Rauchmeldern vermieden werden könnten.

Neun einfache Tipps der Feuerwehr helfen, Brände zu verhindern:

 

  • Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen (Geschenkpapier, Vorhang) oder an einem Ort mit starker Zugluft auf.
  • Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung, an die Kinder (und auch Haustiere) nicht gelangen können.
  • Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen – vor allem nicht, wenn Kinder dabei sind! Unachtsamkeit ist die Brandursache Nummer eins!
  • Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und Gestecken rechtzeitig, bevor sie heruntergebrannt sind: Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und wird zur Brandgefahr.
  • In Haushalten mit Kindern sollten vor allem am Weihnachtsbaum elektrische Kerzen verwendet werden. Diese sollten ein Prüfsiegel tragen, das den VDE-Bestimmungen entspricht.
  • Achten Sie bei elektrischen Lichterketten darauf, dass Steckdosen nicht überlastet werden.
  • Wenn Sie echte Kerzen entzünden, stellen Sie ein entsprechendes Löschmittel (Wassereimer, Feuerlöscher) bereit.
  • Wenn es brennt, versuchen Sie nur dann die Flammen zu löschen, wenn dies ohne Eigengefährdung möglich ist. Ansonsten schließen Sie möglichst die Tür zum Brandraum, verlassen (mit Ihrer Familie) die Wohnung und alarmieren die Feuerwehr mit dem Notruf 112.
  • Rauchmelder in der Wohnung verringern das Risiko der unbemerkten Brandausbreitung enorm, indem sie rechtzeitig Alarm geben. Die kleinen Lebensretter gibt es günstig im Fachhandel – übrigens passen sie perfekt als Geschenk auf den Gabentisch!
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News Mitteilung LFV-RLP
news-271 Mon, 23 Nov 2020 16:12:32 +0100 Auch Rolle der Feuerwehr beleuchtet: Gedenktafel erinnert jetzt an Synagoge http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=271&cHash=e48b2be5816d7ae76628f1953f446fac Ein weiterer Schritt in der Aufarbeitung der Rolle der Feuerwehr in der NS-Zeit wurde in Neuwied vollzogen. Rheinland-Pfalz. Der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes (LFV) Rheinland-Pfalz, Frank Hachemer, ist jetzt in seinem Wirken für eine Betrachtung der Rolle der Feuerwehr in der Zeit der NS-Diktatur erfolgreich: Bereits zum 125. Geburtstag seiner Heimat-Feuerwehr im Neuwieder Stadtteil Oberbieber hatte er in der aus diesem Anlass erstellten Festschrift einen kritischen Beitrag veröffentlicht und in einem Vortrag der Öffentlichkeit vorgestellt. Jetzt ist dieser Blick auf die Geschichte auch in einer Gedenktafel festgeschrieben: Seit ihrer gewaltsamen Zerstörung am 10. November 1938 war die Synagoge im heutigen Neuwieder Stadtteil Oberbieber regelrecht „verschwunden“: Nichts erinnerte bisher an ihrem ehemaligen Standort in der Bergstraße an ihre Existenz, nichts mahnte dort an die Ereignisse der Novemberprogrome 1938 und die weitere Verfolgung jüdischer Menschen in der NS-Diktatur. Dabei war das schlichte jüdische Gotteshaus Gemeinde-Mittelpunkt für die jüdischen Bürger aus zahlreichen umliegenden Orten.

Das hat sich auf Initiative des Feuerwehr-Präsidenten Frank Hachemer und Hans-Peter Schladt aus der katholischen Pfarrei St. Bonifatius nun geändert: Schnell fand sich ein Organisatorenteam zusammen, das eine angemessene Gedenktafel gemeinsam entwarf. Die ist nun – wegen der aktuellen Corona-Lage leider zunächst ohne die eigentlich geplante kleine Einweihungsfeier – seit dem 10. November am Nachbarhaus fest angebracht.

Gemeinsam mit dem Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Oberbieber, Pfarrer Jochen Trauthig, Kantor Dr. Jürgen Ries sowie Pfarrer Werner Zupp und Rolf Wüst vom Deutsch-israelischen Freundeskreis Neuwied und Ortsvorsteher Rolf Löhmar wurde die Tafel entwickelt, die an die Geschichte der Synagoge erinnert. „Wichtig ist uns auch die Mahnung an uns heute aus der Erinnerung an die Folgen, wenn Demokratie und Freiheit beseitigt werden“, so die Organisatoren.

Auch die Rolle der Feuerwehr, die sich beim Brand nur auf den Schutz der Nachbargebäude beschränkte, wird aufgegriffen. Auch auf Bundesebene unterstützt Hachemer als Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes das Forschungsprojekt "Feuerwehr in der NS-Zeit".

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news-270 Sat, 14 Nov 2020 20:16:02 +0100 Ehrenamt in der Corona-Krise: Auf besondere Anstrengungen der Feuerwehren hingewiesen http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=270&cHash=c40a51a127705a4df37ecc70994854e0 Frank Hachemer, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Rheinland-Pfalz, verdeutlicht die Bedeutung der Feuerwehr in der aktuellen Lage der Corona-Krise. Er dankt für den grandiosen Einsatz! Rheinland-Pfalz. Der Landesfeuerwehrverband (LFV) Rheinland-Pfalz weist auf die besondere Leistung der Feuerwehren in der Zeit der Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie hin: „Die Feuerwehr ist das Personal-Reservoir auch für die Corona-Krisenbewältigung: Immer da, wo schnell viel Personal benötigt wird, sind es am Ende Feuerwehrleute, die zur Hilfe gerufen werden, weil anderes Personal nicht ausreicht. Etwa bei Aufbau, Organisation und Vertrieb von Testzentren oder bei Versorgungsfragen.“

Dabei verweist er auf die besondere Einzigartigkeit: „Auch viele andere Menschen leisten Immenses gegen die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen. Es ist völlig richtig, dass das gewürdigt wird. Jedoch gibt es keine andere Organisation, die, zumeist fast komplett auf das Ehrenamt gestützt, so flächendeckend und in dieser Größenordnung rund um die Uhr jederzeit schnelle Hilfe in Notfällen zu bringen bereit ist.“

Sie sei damit nicht nur ein wichtiges Standbein für die Sicherheit, sondern auch ein echter gesellschaftlicher Pfeiler in der Krise: „Allein schon die Vorbildfunktion ist wichtig, denn alle stehen bereit, obwohl auch sie entsprechende Sorgen der Corona-Krise beruflich und privat verarbeiten müssen. Viele Feuerwehrleute leisten zudem in ihrer Freizeit noch andere ehrenamtliche Arbeit wie Einkaufs- und Betreuungsleistungen“, so der LFV-Präsident Frank Hachemer. „Sozusagen nebenbei muss weiter der auch bisher geleistete normale Grundschutz der Bevölkerung weiter aufrechterhalten werden – das geht nur mit besonderen Schutzmaßnahmen und besonderer Organisation, die wiederum weiteren Extra-Einsatz erfordert.“ Da dies jedoch meist in aller Stille geschehe, werde es in der Öffentlichkeit weitgehend nicht wahrgenommen. „Darauf muss man mal hinweisen!

Es ist großartig, was an allen Ebenen da geleistet wird, wo nicht unbedingt die Kameras der Medien hinschauen und wo nicht die auffälligsten Höhepunkte und Pressekonferenzen zu besuchen sind“, lobt der Präsident die hohe Disziplin und Einsatzbereitschaft unter den rund 50.000 zumeist ehrenamtlich aktiven Feuerwehrleuten in Rheinland-Pfalz: „Sie bleiben trotz aller Schwierigkeiten bei der Stange. Grandios! Danke an Euch alle!“  

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News Mitteilung LFV-RLP
news-269 Thu, 12 Nov 2020 12:35:51 +0100 Am 13. November ist Rauchmeldertag http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=269&cHash=63ab8f25efad3597bb185b547dca9004 Rauchmelder können Leben retten. Aber dafür müssen Sie an den richtigen Stellen und in ausreichender Anzahl installiert sein. Wichtige Informationen zum Rauchmelder und zum richtigen Verhalten im Brandfall als Download. Am heutigen Rauchmeldertag bekommt der Rauchmelder eine große Aufmerksamkeit. Völlig zurecht, denn er verschafft den Menschen im Brandfall wertvolle Zeit sich in Sicherheit zu bringen.

Dafür muss der Rauchmelder aber an den richten Stellen und in ausreichender Anzahl installiert sein. Auch eine regelmäßige Wartung des Rauchmelders ist notwendig, damit er im Brandfall auch zuverlässig funktioniert.

Doch auch mit einem Rauchmelder sind Bewohner im Brandfall noch nicht in Sicherheit. Nachdem der Rauchmelder seinen Warmton abgegeben hat, bleiben Bewohnern meist nur 120 Sekunden, um sich aus einem brennenden Raum zu retten. Hierfür ist es wichtig, das richtige Verhalten im Brandfall zu kennen.

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News
news-268 Sun, 25 Oct 2020 15:50:28 +0100 Trauer um unseren verstorbenen Vizepräsidenten, Landesjugendfeuerwehrwart und stellvertretender Bundesjugendleiter Matthias Görgen http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=268&cHash=4b03bb00c72d7ddaeb00c68fd6cb1df4 Leider müssen wir Euch und Ihnen eine tieftraurige Nachricht mitteilen. Bestürzt haben wir soeben erfahren, dass unser Vizepräsident, Landesjugendfeuerwehrwart und stellvertretender Bundesjugendleiter Matthias Görgen für uns alle völlig überraschend in der Nacht zum Sonntag in seiner Wohnung in Saarbrücken verstorben ist. Leider müssen wir Euch und Ihnen eine tieftraurige Nachricht mitteilen. Bestürzt haben wir soeben erfahren, dass unser Vizepräsident, Landesjugendfeuerwehrwart und stellvertretender Bundesjugendleiter Matthias Görgen für uns alle völlig überraschend in der Nacht zum Sonntag in seiner Wohnung in Saarbrücken verstorben ist.

Die Mitglieder des Präsidiums und der Jugendfeuerwehrleitung sowie der Minister des Innern und für Sport sind zutiefst getroffen von dieser unfassbaren Nachricht. Besonders überrascht diese Nachricht alle, die wussten, dass Matthias gerade nach einer schwereren Krankheitsphase wieder recht zuversichtlich und gut gestartet war. Erst einige Tage zuvor hatten ihn die Mitglieder des Präsidiums in einer Videokonferenz so erlebt.

Die Jugendfeuerwehr Rheinland-Pfalz und wir alle verlieren mit Matthias einen sehr wertvollen Menschen, der mit seiner ihm eigenen, freundschaftlichen Art das Miteinander im Feuerwehrwesen sehr bereichert hat und daher ganz besonders fehlen wird!

Unsere Gedanken sind vor allem bei den Angehörigen, die jetzt den so plötzlichen Verlust ihres Bruders und Onkels hinnehmen müssen. Wir trauern mit ihnen.

Für alle, die Abschied nehmen wollen liegt in der Kapelle auf der Liegenschaft der Feuerwehr- und Katastrophenschutzschule ein Kondolenzbuch bereit!

Frank Hachemer
Präsident
Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz

Wer möchte, kann nun einen Eintrag im digitalen Kondolenzbuch hinterlassen: deine-heimat-deine-feuerwehr.de/kondolenzbuch-matthias-goergen/

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News
news-267 Tue, 22 Sep 2020 16:38:27 +0200 Kampagne #DukannstFeuerwehr wirbt für neue Mitglieder für die Feuerwehr http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=267&cHash=26076263b3e1d2015c0df1cc99d9df85 Die Kampagne #DukannstFeuerwehr stärkt die Nachwuchswerbung der Feuerwehren in Rheinland-Pfalz. Vor einem Jahr wurde sie gestartet. Am 19.Juni 2019 startete Frank Hachemer, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Rheinland-Pfalz, die Nachwuchskampagne #DuKannstFeuerwehr. Der Auftakt war die Veröffentlichung eines neuen Imagefilmes, der auf dem neugegründeten YouTube-Kanal des Verbandes veröffentlicht wurde. Gleichzeitig wurde auch die Homepage Deine-Heimat-Deine-Feuerwehr.de entworfen, die bis jetzt über 21.000 Menschen erreicht hat. Mit mehreren Videos wurde die Vielfalt im Feuerwehrdienst bildstark festgehalten. Ein Feuerwehr-Quiz gibt Interessierten die Möglichkeiten zu testen, ob sie „das Zeug zum Feuerwehrmann oder zur Feuerwehrfrau“ haben. Schon etwa 1.300 Mal wurde der Quiz aufgerufen. Er soll die Entscheidung, zur Feuerwehr zu kommen, erleichtern und mögliche Hürden abbauen. Um dann die Feuerwehr im eigenen Ort zu kontaktieren, wurde eine Übersicht erstellt, in der alle Feuerwehren in Rheinland-Pfalz einen Ansprechpartner für Mitgliedsanfragen eintragen können.

Auch ein Instagram-Kanal wurde gestartet, um noch besser Themen der Feuerwehr an die Bevölkerung zu transportieren und Menschen direkt zu erreichen. Seit dem Start des Kanals ist eine große und aktive Feuerwehrcommunity entstanden, die auch vielen Feuerwehren dabei hilft, den eigenen Content mit Themen der Nachwuchswerbung zu bereichern.

Die Idee der Kampagne beruht auf dem Gedanken, dass jeder zur Feuerwehr kommen kann, egal welchen Geschlechts, mit oder ohne Migrationshintergrund, alt oder jung. Das Ehrenamt der Feuerwehr ist mit vielen Gedankenschranken verwoben, die mit dieser Kampagne aufgebrochen werden sollten.

Feuerwehr ist aktuell ein typisch Männer-dominiertes Ehrenamt. Aber das muss nicht sein. Im Rahmen der Kampagne haben wir gezeigt, dass auch Frauen die Aufgaben in der Feuerwehr gleichermaßen übernehmen können und einen festen Platz in der Gemeinschaft haben. Eine weitere Zielgruppe der Kampagne sind Menschen mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen. Inklusion ist ein wichtiges und stark diskutiertes Thema in der Feuerwehr. Bereits jetzt sind viele Menschen mit einer Behinderung in der Feuerwehr tätig. Sie haben die Ausbildung gemeistert und können nun gemeinsam mit ihren Kameraden im Team für die Feuerwehr tätig werden.

Auch Ängste wurden in der Kampagne thematisiert. Höhenangst, Angst im Wasser und weitere Ängste können im Feuerwehrdienst gemeinsam mit den Kameraden und durch intensive Ausbildung und Übung überwunden werden. Jeder einzelne erlebt die Feuerwehr als Gemeinschaft und ist mit seinem Team viel stärker als er es sich allein zutrauen würde. Auch für junge Menschen ist das Ehrenamt Feuerwehr eine Möglichkeit trotz jungem Alter schon früh Verantwortung zu übernehmen. Die Gedankenblockade, dass man als junger Mensch „nichts zu sagen hat“, wurde in der Kampagne ebenfalls aufgebrochen, denn in der Feuerwehr kann man doch Leistung und Ausbildung schnell in eine verantwortungsvolle Position gelangen.

Schließlich wurde auch gezeigt, wie das Ehrenamt mit dem Berufsleben harmonieren kann. Arbeit und Ehrenamt schließt sich nicht aus! Viele Unternehmen fördern die Feuerwehr, indem sie zum Beispiel ihre Mitarbeiter für die Ausübung des Feuerwehrdienstes unkompliziert und großzügig freistellen. Obgleich dies eigentlich eine gesetzliche Pflicht ist, ehrt der Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz regelmäßig Arbeitgeber als „Partner der Feuerwehr“. Auf der Aktions-Homepage zur Kampagne wurde eine Übersicht angelegt, um Feuerwehrkameraden und -kameradinnen die Möglichkeit zu bieten, sich aktiv an Arbeitgeber zu wenden, die den Dienst in der Feuerwehr als wichtige Leistung für die Gesellschaft wertschätzen.

Wie geht es in Sachen Mitgliedergewinnung weiter?

Die Homepage wird weiterhin aktiv genutzt, um neue Inhalte zur Mitgliederwerbung zu veröffentlichen. Auch aktuelles Werbematerial ist dort immer zu finden. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können diese Plattform ebenso weiterhin nutzen, wie Feuerwehren, die ihre Mitgliederwerbung stärken wollen.

 

Mit der Nachwuchskoordinatorin wurde eine Stelle geschaffen, die sich umfänglich dem Thema widmet und Feuerwehren in den vielfältigen Fragen der Nachwuchswerbung als Ansprechstelle zur Verfügung steht. In diesem Rahmen finden immer wieder Aus- und Weiterbildungen sowie Beratungen von Feuerwehren statt.

Ein weiteres Projekt wird langfristig die Gewinnung von Nachwuchs stärken. Mit der Schaffung des Digitalen Bildungszentrums soll die Aus- und Weiterbildung in der Feuerwehr moderner und zeitgemäßer werden. Lernen im Ehrenamt wird leichter, wenn die Kameradinnen und Kameraden weniger Zeit in die Anreise zum Ausbildungsort und Zeit vor Ort investieren müssen. Zukünftig soll durch das Digitale Bildungszentrum die Präsenzausbildung so umgestellt werden, dass sie effektiver genutzt werden kann. Ein großer Anteil an Ausbildungsinhalten soll dann digital, zeitgemäß und didaktisch ansprechend zur Verfügung stehen.

Auch in Zukunft wird der Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz die Mitgliederwerbung, die Nachwuchsgewinnung und auch die gezielte Ansprache von bisher unterrepräsentierten Bevölkerungsgruppen weiter fokussieren. Denn nur wenn sich eine ausreichend große Anzahl an Menschen freiwillig für das Ehrenamt bei der Feuerwehr engagieren wird, kann das System der Freiwilligen Feuerwehr zukunftsfähig weiterbestehen.

 

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News Mitteilung LFV-RLP
news-266 Tue, 14 Jul 2020 15:34:36 +0200 Die Feuerwehr-Weiterbildung soll digital werden! http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=266&cHash=4f06c9220ecb905fdb27cb7a55be0318 Jetzt für das Digitale Bildungszentrum der Feuerwehren in Rheinland-Pfalz spenden! Wir starten das Digitale Bildungszentrum, damit auch die Feuerwehr digital lernen kann. 

Mit dem Projekt “Digitales Bildungszentrum für die Feuerwehr” richten wir eine Plattform ein, auf der vielfältiges, digitales Lernen möglich wird. Die Feuerwehr ist großteils ehrenamtlich organisiert. Feuerwehrfrauen und -männer leisten ihren Dienst für die Allgemeinheit zusätzlich zu ihrem Beruf, ihrer Familie und in der Freizeit. Neben den Einsätzen und der fachlichen Ausbildung ist auch regelmäßige Weiterbildung nötig, um auf dem neuesten Stand zu sein und die breiten Aufgaben beim Betreiben einer Feuerwehr umsetzen zu können. 

 

Aber da Feuerwehren in Deutschland zu etwa 95% ehrenamtlich organisiert sind, steht hinter jeder Wehr meist ein eingetragener Verein. Durch diese Struktur kommen zum Einsatz- und Übungsdienst in der Feuerwehr auch noch viele weitere Themen hinzu, die kein Bestandteil der fachlichen Grund -und Führungsausbildung sind. 

 

Wie funktioniert gute Pressearbeit? Wie gewinnen wir neue Mitglieder? Wie geht richtiges Führen von Personal? Wie bewältigen wir zwischenmenschliche Konflikte in unserer Mannschaft? Wie verhindern wir Verkehrsunfälle auf dem Weg zu Einsatz? Und auch scheinbar ganz grundlegende Themen müssen durch die Kameraden der Feuerwehrmannschaft abgedeckt sein. Was sagt das Vereins- und Steuerrecht zum Feuerwehrverein? Was müssen wir beim Versicherungsschutz in der Feuerwehr beachten? Arbeit in der Feuerwehr ist vielfältig und wird zunehmend komplexer. 

 

Das Digitale Bildungszentrum will hier ein neues, zeitgemäßes Angebot schaffen, damit jeder Feuerwehrkamerad das Lernen kann, was er für den Dienst im Ehrenamt braucht. Jedem soll das Bildungsangebot zugänglich sein und das Lernen soll sich einfacher mit dem Beruf, dem Ehrenamt, Familie und Freizeit verbinden lassen.

 

Damit das Digitale Bildungszentrum starten kann, brauchen wir deine Hilfe! Unterstütze den Start mit deiner Spende, damit Weiterbildung in der Feuerwehr bald digital und einfacher ablaufen kann!

Unter diesem Link kannst du deine Spende abgeben: https://voba-rheinahreifel.viele-schaffen-mehr.de/digitalesbildungszentrum

 

Das Beste an unserem Crowdfunding ist: Unser Kooperationspartner Volksbank RheinAhrEifel gibt für jede Spende zusätzlich 10 Euro zum Projekt dazu! Uns helfen also auch viele, kleine Spenden von 5 Euro, denn so kann die Volksbank RheinAhrEifel uns maximal unterstützen.

 

Für deine Fragen rund um das Digitale Bildungszentrum und das Crowdfunding stehen wir dir gerne zur Verfügung. Du erreichst uns telefonisch unter 0261-97434-19 oder per E-Mail unter digitaleBildunglfv-rlpde

 

Vielen Dank für deine Spende und deinen Betrag für die Zukunft der Feuerwehr!

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News Mitteilung LFV-RLP
news-264 Thu, 02 Jul 2020 13:42:29 +0200 Mitglieder-Werbung für die Feuerwehr: Jetzt zur 12-Wochen-Tour durch 36 Städte und Orte in Rheinland-Pfalz bewerben! http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=264&cHash=b2d655c643a808030bea1d4c8ba91fd3 An 36 Standorten in Rheinland-PFalz wird die 12-Wochen-Tour halt machen und für neue Mitglieder für die Feuerwehr werben! Bewerbt euch jetzt! Liebe Feuerwehrkameradinnen und -kameraden,

wir möchten die Feuerwehren vor Ort beim Werben für mehr Menschen in den Feuerwehren unterstützen. Daher gehen wir wieder auf Tour: Vom 22. August bis zum 14. November 2020 wird der LFV mit einem auffällig gestalteten Feuerwehrfahrzeug in gut 36 Städten und Orten für das Ehrenamt Feuerwehr werben. Besonders wichtig: Es geht vor allem um den direkten Kontakt mit den Menschen.

Mit der Tour soll die eigene Feuerwehr schlagkräftig dabei unterstützt werden, sich genau zu den Tageszeiten an die Menschen wenden zu können, wenn diese in Fußgängerzonen oder auf Supermarktparkplätzen auch ansprechbar sind – das ist aber leider meist genau die Tageszeit, zu der unsere ehrenamtlichen Feuerwehrleute selbst an ihrem Arbeitsplatz sein müssen.

Daher springen wir auf ihren Wunsch für sie ein, damit sie dafür nur wenig Personal und Material benötigen.

In Fußgängerzonen, auf Marktplätzen und anderen belebten Plätzen wird das Fahrzeug gemeinsam mit den örtlichen Feuerwehren für das Ehrenamt werben. Die Menschen erhalten Informationen aus erster Hand und können Fragen stellen, die sie sonst nicht so ohne Hürden stellen könnten.

Gemeinsam mit den Partnern des LFV wird jeweils aktuell auf Facebook, der Internetseite und in der Feuerwehr-Zeitschrift Brandhilfe berichtet.

Bewerben kann sich jede Feuerwehr oder Stadt in Rheinland-Pfalz mit der Angabe von Ort und Wunschdatum. Die Städte-Tour fängt am 22. August 2020 beim Virtual Fire Kongress in Mainz an und ist jeweils von Dienstag bis Donnerstag, 10 bis 17 Uhr, bis zur Präsidialratssitzung am 14. November 2020 unterwegs. Die Bewerber klären nach der Zusage des LFV, dass das Tour-Fahrzeug die entsprechende Durchfahrtgenehmigungen für Fußgängerzonen oder ähnliches erhält und dass die Standplätze für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen Gesamtgewicht geeignet sind sowie ein Stromanschluss vorhanden ist. Es wäre wünschenswert, wenn ein oder zwei Kameraden oder Kameradinnen von den örtlichen Feuerwehren für den jeweiligen Tag das Tour-Team unterstützen könnten.

Mit der beiliegenden Rückmeldung bewerben Sie sich bitte bis zum 31.Juli 2020.

Bei Rückfragen steht euch Daniel Thomas Geis

unter Telefon 0261-9743416oder unter per E-Mail-unter Tour2020@lfv-rlp.de gerne zur Verfügung.

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News Mitteilung LFV-RLP
news-263 Wed, 01 Jul 2020 10:51:31 +0200 "Testfall Corona – Wie geht es unserer Demokratie?" Podiumsdiskussion mit Bundespräsident Steinmeier http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=263&cHash=c0e25457c76d96cd981ff42d3e729d21 Bundespräsident Steinmeier lud zur Podiumsdiskussion Forum Bellevue ein, um über den Stand der Demokratie mit Blick auf die Corona-Krise zu diskutieren. Bei der neunten Veranstaltung der Diskussionsreihe Forum Bellevue lud Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zum Thema "Test-Fall Corona - Wie geht es unserer Demokratie?" Gäste aus unterschiedlichen Bereichen ein.

Die Aufzeichung der gesamten Veranstaltung ist unter diesem Link zu finden:

https://forum-bellevue.de/de/startseite

 

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News Mitteilung LFV-RLP
news-261 Fri, 19 Jun 2020 17:38:15 +0200 Rassismusdebatte: "Die Feuerwehr ist gegen Rassismus aufgestellt!" http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=261&cHash=834e7149232795afa522b7427f54640f Feuerwehren und der Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz sehen keine Chance für rassistische Einstellungen in den eigenen Reihen Rheinland-Pfalz. Der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes (LFV) Rheinland-Pfalz, Frank Hachemer, nimmt die Blaulicht-Organisationen mit den Feuerwehren gegenüber Rassismusverdächtigungen im Zuge der Debatte nach den jüngsten Ereignissen in den USA in Schutz: "Zwar sind die Feuerwehren ein Querschnitt der Bevölkerung, sodass man nicht jedem einzelnen Mitglied hinter die Stirn schauen kann, aber auf fruchtbaren Boden stößt eine rassistische Haltung hier keinesfalls", stellt er fest. Seine Sicherheit beziehe er zum einen aus der Grundausrichtung der Feuerwehr: "Wir helfen allen Menschen in Not, ganz ungeachtet ihrer Herkunft, Nationalität, Hautfarbe oder Religion. Und das gilt ja für alle Blaulicht-Organisationen."

Zum anderen habe sich insbesondere das System der Feuerwehren als einer der Pfeiler einer demokratischen und bunten Gesellschaft bewährt: "Das System kontrolliert sich selbst, ist aber auch bereit, Hilfen von außen in Anspruch zu nehmen. Es gibt Vorgesetzte mit Verantwortung, es gibt Mechanismen, die bei Vorfällen greifen – und der LFV ist, ebenso wie die Jugendfeuerwehr, in der Prävention seit vielen Jahren aktiv. Für Mitglieder aus allen gesellschaftlichen Gruppen ist die Feuerwehr seit Jahrzehnten offen."

Mit seinen Ehrenamtslotsen halte der LFV außerdem sogar Personal bereit, das unmittelbar vor Ort für Feuerwehren oder deren Träger beratend bei Problemen wirken könne. Die Ausbildung dieser Lotsen erfolge im Rahmen des LFV-Projektes "Heimat • Menschen • Vielfalt = Feuerwehr!" im Bundesprogramm "Zusammenhalt durch Teilhabe". Hachemer: "Die ehrenamtlichen Mitglieder der Projektgruppe arbeiten für eine Kultur des Miteinanders statt einer Kultur des Misstrauens."

Für die LFV-Projektgruppe stehe dabei außer Frage, dass Rassismus überall konsequent bekämpft werden müsse und kein Einzelfall zu verharmlosen sei. Dies gelte auch für Handlungen von Mitgliedern sämtlicher Blaulicht-Organisationen. "Wer jedoch die Diskussion über Rassismus in den Vereinigten Staaten eins zu eins auf Deutschland überträgt, befeuert undifferenzierte und falsche Pauschalurteile über unsere Sicherheitskräfte. Denn unseren Sicherheitsorganisationen kann man vertrauen und sich freuen, dass in ihnen so viele Menschen gewissenhaft ihre Arbeit tun. Auch die Feuerwehren dulden keine Rassisten oder Extremisten in ihren Reihen." Bei Verstößen würden auch die erforderlichen rechtlichen Konsequenzen gezogen – "und die Feuerwehren stehen zu diesen Mechanismen", sagt der Präsident.

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news-260 Wed, 10 Jun 2020 22:27:52 +0200 Feuerwehr und Innenminister ehren Arbeitgeber http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=260&cHash=2ffd99977557418d9c11b7b16ac05099 Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz und Innenminister Lewentz würdigen Arbeitgeber, die ihre Mitarbeiter für den Dienst bei der Feuerwehr freistellen Rheinland-Pfalz/Hermeskeil. Im Feuerwehr-Erlebnis-Museum in Hermeskeil haben der
Landesfeuerwehrverband (LFV) Rheinland-Pfalz und der Innenminister des Landes, Roger Lewentz,
jetzt Arbeitgeber mit dem Förderschild „Partner der Feuerwehr“ geehrt. „Die Geehrten haben in
besonderer Weise Arbeitnehmer für den Dienst in der Feuerwehr von der Arbeit freigestellt“,
begründet LFV-Präsident Frank Hachemer die Auszeichnung.


Für ein funktionsfähiges Feuerwehrwesen, das mit ausreichend vielen Kräften zu Einsätzen
ausrücken kann, müssen Arbeitgeber solche Beschäftigte, die Freiwillige Feuerwehrleute sind, zu
Einsätzen und Übungen von der Arbeit freistellen. Viele Arbeitgeber sind darin Vorbilder und tun
dabei mehr, als gesetzlich vorgegeben wird. Einigen solcher Vorbilder wurde nun mit der Verleihung
besonders gedankt.


Innenminister Roger Lewentz: „Der Dienst an unserer Gesellschaft darf für die Feuerwehrleute keine
Nachteile mit sich bringen. Ganz im Gegenteil: Wir sind allen unseren Feuerwehrkräften zu tiefem
Dank verpflichtet für ihren Einsatz. Aber nicht nur für die Feuerwehrangehörigen selbst bringt ein
plötzlicher Einsatz Herausforderungen mit sich. Auch für die Arbeitgeber, die sich dem schlagartigen
Ausfall eines oder mehrerer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegenübersehen. Ich bin daher froh,
dass sich viele Unternehmen ihrer Verantwortung bewusst sind und die Feuerwehrkräfte bei der
Ausübung ihres Ehrenamts unterstützen. Diesen vorbildlichen Arbeitgebern wollen wir ebenfalls
danken.“


Um symbolisch darauf hinzuweisen, dass Feuerwehr und Wirtschaft „in einem Boot sitzen“, hatten
die Ausrichter in das Feuerwehr-Erlebnis-Museum geladen. „Wir wollen damit gemeinsam  auf das
Thema der Freistellung für den Feuerwehrdienst aufmerksam machen“, so der LFV-Präsident, da es
leider immer wieder auch zu Fällen komme, in denen der Wert von Feuerwehr-Aktiven als
Beschäftigte von Arbeitgebern nicht erkannt werde. „Feuerwehrleute können in Krisen bestehen,
schnell reagieren, in Teams denken und handeln – nur einige der Eigenschaften, die sie auch in der
Arbeitswelt auszeichnen und damit zu besonders wertvollen Beschäftigten qualifizieren. Aber oft
wird befürchtet, die seien dann zu oft statt am Arbeitsplatz für die Feuerwehr unterwegs. Aber man
kann da immer gute Lösungen finden, wenn man nur will“, so Hachemer. Dabei wolle man gar nicht
hauptsächlich auf die bestehende gesetzliche Verpflichtung zur Freistellung hinweisen: „Wir wollen
deutlich machen, dass die Feuerwehr ja auch die Wirtschaft und somit die Unternehmen schützt.
Dafür benötigen wir Arbeitnehmer als Feuerwehrleute – und die Unterstützung durch Arbeitgeber,
wie sie von den jetzt zu ehrenden geleistet wird.“

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news-259 Fri, 29 May 2020 17:10:19 +0200 Angriffe auf Feuerwehr und Polizei in Dietzenbach: „Verachtenswert!“ http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=259&cHash=39d75a66090903f005ee64d90fa47fad Frank Hachemer, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Rheinland-Pfalz äußert sich zu den Angriffen auf Rettungskräfte in Dietzenbach LFV RLP. Der jüngste Angriff auf Feuerwehr und Polizei in der Nacht zum Freitag, 29. Mai 2020 im hessischen Dietzenbach löst bei den Feuerwehren mehr als nur Empörung aus: „Wie kann man so dumm sein, die anzugreifen, die einem in Not helfen?“, schüttelt der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes (LFV) Rheinland-Pfalz, Frank Hachemer, den Kopf.

Er meint: „Das ist bislang der Höhepunkt der sich leider immer mehr häufenden Nachrichten über Angriffe auf Sicherheitsorganisationen. Es ist schon nicht akzeptabel, dass Polizisten in irgendeiner Wesie angegriffen werden. Dass aber auch noch Feuerwehrleute, die in keiner Weise gegen irgendjemanden tätig werden, sondern ausschließlich Hilfe in Notfällen bringen, ist nun wirklich total unverständlich!“

Die Zeit des Bedauerns oder der Appelle ist für ihn schon länger vorbei: „dass aber hier offensichtlich gezielt Steinhaufen als Munition bereit gelegt wurden, dass sich wohl sogar eine größere Anzahl Angreifende mit Kalkül zusammengerottet haben, ist mehr als nur unerträglich! So etwas ist verachtenswert!“

Er fragt sich: „Was soll das?“ Am Ende führe das dazu, dass bald Helfer nicht mehr einfach helfen, sondern nur unter großen Schutzvorkehrungen unterwegs sein wollten – zum Leidwesen unschuldiger Opfer, denen dann lebenswichtige Zeit für schnell notwendige Hilfe verloren gehe. „Wer kann das wollen?“, fragt sich der LFV-Präsident verärgert.

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News Mitteilung LFV-RLP
news-258 Thu, 14 May 2020 20:09:48 +0200 Trotz Belastungen: „Disziplin der Feuerwehr ist Vorbild“ http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=258&cHash=6862a18daaa6b6b045fbcb36bf2bdca0 Frank Hachemer, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Rheinland-Pfalz, dankt den Feuerwehren für ihre Leistungen und ihre Vorbildrolle während der Corona-Krise Rheinland-Pfalz. Der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes (LFV) Rheinland-Pfalz, Frank Hachemer, dankte den weitgehend ehrenamtlichen Feuerwehr-Aktiven im Land für die „große Disziplin, die sie auch in fortgeschrittener Krisensituation zeigen.“ Seit vielen Wochen gewährten die rund 50.000 Wehrleute den Grundschutz der Bevölkerung, und dies trotz erheblicher eigener Einschränkungen. „Die Einsatzdienste sind streng reglementiert und viel enger geordnet als sonst schon“, erklärt der Präsident den besonderen Aufwand für Planer und Einsatzkräfte. „Zusätzlich müssen sich Feuerwehrangehörige auch im Alltag in einer besonderen Verantwortung beweisen, denn bei ihnen hätte eine Infektion nicht nur ihren Ausfall zur Folge, sondern auch den von Teilen oder gar ganzer Einheiten der Feuerwehr.“ Trotz dieser Anforderungen und bereits geleisteten zusätzlichen Hilfen im Rahmen der Bekämpfung der Epidemie, etwa der Aufbau von Untersuchungsplätzen, Logistik und Information, müsse sich die Masse der Wehrleute außerdem als Personalreserve in Bereitschaft halten, falls noch größere Herausforderungen aus der Epidemie erwachsen sollten. Sie bilden dazu das Personalreservoir. „Das alles passiert ganz selbstverständlich, ohne viel Aufhebens und völlig ohne Entgelt“, betont Hachemer. Nicht zu unterschätzen sei damit auch das Beispiel, das Feuerwehrangehörige so ihrer Umgebung geben. Das mache anderen Menschen Mut, und die stützende Funktion für die Gesellschaft sei damit nicht zu unterschätzen. „Dafür gebührt den Feuerwehren von ihren Leitungen bis zu den Kräften vorne am Feuer oder Unfall großes Lob!“, so der LFV-Präsident.

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news-257 Tue, 05 May 2020 13:56:57 +0200 Florianstag: Gedenken der Feuerwehr für persönlichen Einsatz http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=257&cHash=b0023917c0a61b773f4e2cd6428acdbf Gedenkandacht für die Verstorbenen aus Feuerwehren und THW am Florianstag Rheinland-Pfalz. Ein besonderes Zeichen setzten Spitzenvertreter der Feuerwehr in Rheinland-Pfalz am Ehrenmahl des Landes auf dem Gelände zwischen Geschäftsstelle des Landesfeuerwehrverbandes (LFV) und der Feuerwehr- und Katastrophenschutzschule (LFKS) für die Verstorbenen von Feuerwehr und Technischem Hilfswerk (THW) auf dem Koblenzer Asterstein. Auf Einladung des Landesfeuerwehrverbandes (LFV) zum Florianstag, dem Gedenktag des Schutzheiligen der Feuerwehren, sollte unter Beachtung aller Schutzmaßnahmen vor Ausbreitung des Corona-Virus der Verstorbenen aus Feuerwehren und THW gedacht werden. Vor dem Hintergrund der Pandemie war dies aber damit auch als intensives Zeichen der Würdigung des Einsatzes aller Hilfskräfte gedacht, die unter unvermeidlicher Gefährdung ihrer eigenen Unversehrtheit aktiv waren und sind.

Mit eingeladen hatte der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz, dem dieses Zeichen wichtig war: "Gerade jetzt möchte ich für die große Solidarität und das Miteinander in unserem Land danken. Die Anerkennung und der Respekt vor den Leistungen ehrenamtlicher Helfer, hier insbesondere der Feuerwehren und des THW, aber auch der hauptberuflichen Kräfte, sind mir ein großes Anliegen."

"Vor allem beeindruckt der Einsatz der ehrenamtlich Engagierten", so der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes, Frank Hachemer, "und derjenigen, die zwar eine Entlohnung für ihre Tätigkeit erhalten, aber nicht nur einfach Dienst nach Vorschrift tun, sondern sich über die Maßen einsetzen." "Zwar im Corona-bedingten Abstand, aber in der gemeinsamen Anerkennung der Leistung von verstorbenen, aber auch aktiven Engagierten legen wir unseren Kranz an der Gedenkstätte nieder. Denn diese Leistung eint Verstorbene und Lebende Aktive", so der LFV-Präsident.

Die Gedenkstätte mit Kapelle ist immer zu den Öffnungszeiten der Schule und des LFV für Besucher zugänglich.

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news-256 Wed, 29 Apr 2020 18:10:12 +0200 Absage: Führungsfachkongress im Juni ist abgesagt http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=256&cHash=43542883d758c57e34b67c7fee9856ed Wie viele andere Veranstaltungen derzeit, wird der geplante Führungsfachkongress im Juni abgesagt. Wie viele andere Veranstaltungen derzeit, wird der geplante Führungsfachkongress im Juni abgesagt.

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Mitteilung LFV-RLP
news-255 Tue, 21 Apr 2020 15:27:08 +0200 Erhöhte Waldbrandgefahr. Die Feuerwehr gibt Tipps! http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=255&cHash=5b9993cf0faa2f52b7fed33ea1955405 Präventive Tipps zur Vermeidung von Waldbränden bei anhaltender Trockenheit Rheinland-Pfalz - Aufgrund der anhaltenden Trockenheit besteht wieder erhöhte Waldbrandgefahr. Der aktuelle Waldbrandgefahrenindex steht in unserem Bereich zwischen drei und vier von fünf. Dies besagt, eine hohe Gefahr für einen Waldbrand.

Den aktuellen Waldbrandindex für Ihre Region findet Sie auf dieser Homepage
https://www.wetter.rlp.de/Internet/global/inetcntr.nsf/dlr_web_full.xsp?src=VX30W2532K&p1=151BE14345&p3=LP00XT6G3F&p4=XJPZBV4849

Besonders durch die derzeitigen Beschränkungen des öffentlichen Lebens wegen der Corona-Pandemie suchen viele Bürgerinnen und Bürger in der Abgeschiedenheit und Ruhe des Waldes die Möglichkeit, sich an der frischen Luft zu bewegen. Je mehr Menschen sich bei anhaltender Trockenheit im Wald aufhalten, desto höher ist die Gefahr, dass durch falsches Verhalten Waldbrände ausgelöst werden.

Ein umsichtiges Verhalten jeder Waldbesucherin und jedes Waldbesuchers kann helfen, Waldbrände zu vermeiden.

Daher gibt der Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz (LFV RLP) folgende Verhaltensregeln für Waldbesucher!

·         Kein offenes Feuer im Wald oder Waldnähe anzünden.

·         Lassen Sie keine Glasflaschen oder Glasscherben im Wald liegen (Brennglaseffekt).

·         Keine brennenden oder glimmenden Gegenstände (z.B. Zigarettenkippen) wegwerfen. Insbesondere auch nicht aus dem fahrenden Fahrzeug (Böschungsbrände).

·         In Rheinland-Pfalz gilt ganzjährig ein allgemeines Rauchverbot in Waldgebieten.

·         Kraftfahrzeuge nicht über trockenem Gras abstellen. Die heißen Katalysator- und Auspuffanlagen könnten dies leicht entzünden.

·         Parken Sie stets so, dass Betriebs-, Rettungs- und Löschfahrzeuge nicht behindert werden.

·         Grillen nur auf ausgewiesenen Grillplätzen – sofern die derzeitigen Maßnahmen der Kontakteinschränkung Grillen in der Öffentlichkeit zulassen.

·         Bitte beachten Sie weitergehende örtliche Beschränkungen durch entsprechende ordnungsbehördliche Verordnungen.

·         Waldbesitzer sollten Reisig und Restholz bei Waldbrandgefahr nicht verbrennen, sondern abtransportieren, häckseln oder einen Witterungsumschwung abwarten.

Ist es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem Waldbrand gekommen, bitte sofort bei der Feuerwehr unter der Notrufnummer 112 anrufen! Hierbei sollte eine möglichst genaue Standortangabe erfolgen.

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Mitteilung LFV-RLP News
news-254 Thu, 16 Apr 2020 15:20:57 +0200 Rolle der Feuerwehr als gesellschaftlicher Pfeiler in der Krise betont http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=254&cHash=50acbcdc625c1af9770628ab2fd9180a In einer Telefonkonferenz hat die Ministerpräsidentin Malu Dreyer ihren Dank für die Dienste der Feuerwehr in Rheinland-Pfalz geäußert „Still und ohne viel Aufhebens über die Wichtigkeit ihrer Rolle stehen im Land rund 50.000 Feuerwehrleute während der Corona-Krise unter ganz besonderer Belastung“, weist der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes (LFV) Rheinland-Pfalz, Frank Hachemer, auf einen besonderen Umstand hin, denn: „Da nutzt auch keine Debatte um mehr Gehalt, denn die meisten tun dies ja ehrenamtlich.“

 

Besonders wichtig sei dabei, so der Präsident, wie diszipliniert und zuverlässig die rund 50.000 rheinland-pfälzischen aktiven Feuerwehrleute als große gesellschaftliche Gruppe handeln. „Sie sind damit nicht nur ein wichtiges Standbein für die Sicherheit, sondern auch ein echter gesellschaftlicher Pfeiler in der Krise. Allein schon die Vorbildfunktion ist wichtig, denn alle stehen bereit, obwohl auch sie entsprechende Sorgen der Corona-Krise beruflich und privat verarbeiten müssen“, so der LFV-Präsident.

 

Besonders gefreut habe ihn, dass sich Ministerpräsidentin Malu Dreyer in dieser Woche persönlich in die Telefonkonferenz der Landesspitzen des Feuerwehrwesens unter der Leitung von Innenminister Lewentz eingeschaltet habe: „Sie hat betont, dass sie diese Rolle der Feuerwehren im Blick hat und sich besonders dafür bedankt. Mir ist wichtig, das allen Aktiven mitzuteilen. Denn oft wird die Feuerwehr einfach nur still als selbstverständlicher Service schulterzuckend ignoriert. Es ist schön, dass das an wichtiger Stelle anders erkannt wird“, so Hachemer. Zurzeit seien die Wehren in Sachen „Corona“ das große Notfall-Reservoir, falls die Krise weiteren Einsatz notwendig mache.

 

Die Feuerwehren in Rheinland-Pfalz sind aber darüber hinaus bereits jetzt vielfach gefragt: Sie unterstützen seit Wochen die Einsatzkräfte und Krisenstäbe in der Bewältigung der Corona-Krise. Dabei sind sowohl die Berufsfeuerwehren als auch die vielen freiwilligen Feuerwehren im gesamten Land immer wieder im Einsatz. In einigen Gemeinden wurden durch Freiwillige Feuerwehrmitglieder Fieberambulanzen aufgebaut und freiwillige Feuerwehrleute unterstützen diese auch im Betrieb vor Ort, indem sie in Zusammenarbeit mit medizinischem Personal Proben von Bürgerinnen und Bürgern nehmen.

 

Auch die logistischen Fähigkeiten der Feuerwehren kommen in der Krise zum Einsatz. Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren transportieren Material wie Schutzkleidung oder Atemschutzmasken in Arztpraxen und Fieberambulanzen oder auch Proben in medizinische Labore.

 

Die Fahrzeuge der Feuerwehr werden unter anderem genutzt, um Lautsprecheraufrufe zu machen und so die Bevölkerung gezielt und ohne die Möglichkeit für Falschinformationen über aktuelle behördliche Anweisungen oder Empfehlungen zu informieren.

Auch die medialen Kapazitäten und Fähigkeiten zur Überwachung und Bewältigung von Großlagen kommen in der Corona-Krise zum Einsatz, um gezielt Fake-News zu erkennen und deren Verbreitung entgegenwirken zu können.

 

Parallel haben alle Einsatzkräfte der Feuerwehr in Rheinland-Pfalz ihren Feuerwehrdienst an die empfohlenen Schutzmaßnahmen zur Vermeidung einer Infektion mit dem Corona-Virus angepasst. Alle Übungsdienste sind ausgesetzt, die Feuerwehrhäuser werden nur noch für die Bewältigung von Brand- und Hilfeleistungseinsätzen betreten. Alle ergriffenen Maßnahmen zielen darauf ab, auch unter den aktuellen pandemischen Zuständen einsatzbereit zu bleiben und die Sicherheit der Menschen ermöglichen zu können.

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news-253 Thu, 02 Apr 2020 15:20:03 +0200 Kommentar zum Entwurf der Novellierung des Brand- und Katastrophenschutzgesetz (LBKG) http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=253&cHash=a0fa6c00be423e9e11037ccda8754bc6 Frank Hachemer, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Rheinland-Pfalz, kommentiert hier den Entwurf der Novelierung des LBKG und zeigt den weiteren Weg auf. Am 31.03.2020 hat der Ministerrat den von Innenminister Roger Lewentz eingebrachten Entuwurf zur Novellierung des Brand- und Katastrophenschutzgesetzes (LBKG) beschlossen. Damit ist ein weiterer wichtiger Schritt in der Anpassung des LBKG an die aktuellen und zeitgemäßen Bedingungen der Feuerwehr und des Ehrenamtes getan.

Frank Hachemer, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Rheinland-Pfalz, kommentiert diesen Schritt wie folgt:

"Die Novellierung des Brand- und Katastrophenschutzgesetzes liegt nun in greifbarer Nähe. Viele Monate war auch der Landesfeuerwehrverband in die Entwicklung einbezogen. Wichtig war, die Punkte einzubinden, die die Mitglieder für die Sicherung und Gestattung der Zukunft des Feuerwehrwesens formuliert hatten- und das ist in zahlreichen Fällen gelungen.Ein guter Wurf also, mit dem man besser arbeiten können wird - nicht ohne den Blick weiter auf neue Herausforderungen zu richten und auch in Zukunft die Notwendigkeit von Veränderungen und Anpassungen zu fordern. Auch wir gehen jetzt weiter mit dem Entwurf in die Abstimmungen in unser Mitgliedsverbände, um unsere Stellungnahme dem Ministerium zuzuleiten."

Die Pressemitteilung der Landesgerierung Rheinland-Pfalz dazu ist hier einzusehen: https://bit.ly/342ALUx

 

Bildquelle: Markus Distelrath via Pixabay

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News Mitteilung LFV-RLP
news-252 Mon, 30 Mar 2020 22:06:54 +0200 Bambini-Feuerwehr aus Düngenheim geht in Facebook viral http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=252&cHash=8c77c18d0ccc8dbe6967e25510894381 Einen wahren Facebook-Hit landete die Bambini-Feuerwehr aus Düngenheim mit ihrem Statement-Video zur Corona-Krise. Die Corona-Krise macht mit all ihren Auswirkungen auch vor den Kleinsten der Gesellschafft nicht halt. Schulen und Kindergärten sind geschlossen, Kinder dürfen nicht mehr miteinander spielen und das heißbegehrte vierzehntägige Bambiniüben der Freiwilligen Feuerwehr Düngenheim fällt natürlich auch aus.

Umso unverständlicher für die Kinder der Bambini-Feuerwehr, dass offensichtlich einige den Ernst der Lage noch immer nicht erkannt haben. In der WhatsApp-Gruppe der Bambinibetreuer entsteht eine Idee: Jedes Kind soll zuhause ein Wort eines Textes zum Thema „Bleibt zu Hause“ in die Kamera sprechen und die Schnipsel sollen anschließend zu einem Video zusammengefügt werden.

Von der Idee bis zum Posten vergingen keine 48 Stunden. Alle Kinder (und Eltern) haben mitgemacht und die Resonanz war wirklich überwältigend. Bei Facebook wurde das Video innerhalb von 10 Tagen insgesamt 1.600-mal „geliked“, weit über 500-mal geteilt und erreichte damit rund 60.000 Menschen. Die Verteilung erfolgte zusätzlich auch über diverse WhatsApp-Gruppen und persönliche Nachrichten an viele weitere Menschen, die nicht in Facebook & Co. aktiv sind.

Die Bambinis und ihre Eltern waren von so viel positivem Feedback genau so überrascht wie das Betreuerteam, aber natürlich auch mächtig stolz. Die nächsten Ideen und Projekte, die Kinder in dieser Zeit zu beschäftigen, sind schon in Planung bzw. laufen schon.

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News Mitteilung LFV-RLP
news-251 Mon, 23 Mar 2020 10:49:22 +0100 Aktuelle Verschärfungen in der Corona-Krise für Rheinland-Pfalz http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=251&cHash=98251a8e8e153f5ce84dd1ea79cd2695 Aktuelle verschäfte Maßnahmen der Landesregierung im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus

 

Es folgen die aktuellen verschärften Maßnahmen der Landesregierung Rheinland-Pfalz zur Bekämpfung der Ausbreitung der Corona-Krise:

(Im Oriiginal nachzulesen unter folgendem Link: www.rlp.de/de/service/pressemeldungen/einzelansicht/news/News/detail/ministerpraesidentin-malu-dreyer-bund-und-laender-einigen-sich-auf-erweiterung-von-corona-schutzmassna/)

Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Bund und Länder einigen sich auf Erweiterung von Corona-Schutzmaßnahmen
Heute haben die Regierungschefinnen und-chefs der Länder gemeinsam mit der Bundeskanzlerin einheitliche Verschärfungen der Schutzmaßnahmen beschlossen, um die weiterhin rasante Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. „Wir befinden uns in einer historischen Situation. Die alarmierende Lage in anderen Ländern der Europäischen Union – insbesondere in Italien und Frankreich – verdeutlicht von Tag zu Tag mehr: Die Lage ist sehr ernst, es geht letztlich um Leben und Tod.
In dieser Zeit der maximalen Verunsicherung in der Bevölkerung war es wichtig, dass wir für größtmögliche Klarheit sorgen und eine einheitliche Regelung zum Schutz der Menschen gefunden haben. Einen Flickenteppich mit unterschiedlichen Maßnahmen in den Ländern hätte die Unsicherheit in der Bevölkerung verschärft“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

„Wir danken all denjenigen, die sich vorbildlich an die Maßnahmen gehalten haben. In Anbetracht der weiterhin steigenden Infektionszahlen in ganz Deutschland und auch hier bei uns in Rheinland-Pfalz sehen wir es deshalb als notwendig an, die Maßnahmen zu erweitern. Damit wollen wir die Infektionskurve abflachen, damit auch bei hohen Krankheitsfällen stets genügend Intensivplätze zur Verfügung stehen und die gesundheitliche Versorgung weiterhin gesichert bleibt“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer.


Die Gefahr ist der häufige unmittelbare soziale Kontakt, der dem Virus eine unkontrollierte Verbreitung ermöglicht. Deswegen beschränken wir diesen stark. Dabei ist es egal, ob der Kontakt im öffentlichen Raum oder im häuslichen Umfeld stattfindet.


Bund und Länder verständigen sich auf eine Erweiterung der am 12. März beschlossenen Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte:


I. Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.

II. In der Öffentlichkeit ist, wo immer möglich, zu anderen als den Angehörigen des eigenen Hausstands, ein Mindestabstand von mindestens 1,5 m einzuhalten.

III. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet. Verstöße gegen die Kontakt-Beschränkungen sollen von den Ordnungsbehörden und der Polizei überwacht und bei Zuwiderhandlungen sanktioniert werden.

IV. Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben selbstverständlich weiter möglich.

V. Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen sind angesichts der ernsten Lage in unserem Land inakzeptabel.

VI. Gastronomiebetriebe werden geschlossen. Davon ausgenommen ist die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause.

VII. Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseure, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter möglich.

VIII. In allen Betrieben und insbesondere solchen mit Publikumsverkehr ist es wichtig, die Hygienevorschriften einzuhalten und wirksame Schutzmaßnahmen für Mitarbeiter und Besucher umzusetzen.

IX. Diese Maßnahmen sollen eine Geltungsdauer von mindestens zwei Wochen haben.

Bund und Länder werden bei der Umsetzung dieser Einschränkungen sowie der Beurteilung ihrer Wirksamkeit eng zusammenarbeiten. Weitergehende Regelungen aufgrund von regionalen Besonderheiten oder epidemiologischen Lagen in den Ländern oder Landkreisen bleiben möglich.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer dankte insbesondere den Beschäftigten im Gesundheitssystem, im öffentlichen Dienst und in den Branchen, die das tägliche Leben aufrechterhalten sowie allen Bürgerinnen und Bürgern für Ihr Verantwortungsbewusstsein und Ihre Bereitschaft, sich an diese Regeln zu halten, um die Verbreitung des Coronavirus weiter zu verlangsamen.

In Rheinland-Pfalz werden viele dieser Maßnahmen bereits umgesetzt, folgendes wird sich verändern:

Wir schränken den Kreis der Kontaktpersonen weiter ein. Deswegen ist das Verlassen der eigenen Wohnräume und der Aufenthalt im öffentlichen Raum nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet.

So wollen wir dafür sorgen, dass die Ansteckungsgefahr sinkt. Weitere Dienstleistungen werden verboten: z.B. Friseure, Kosmetikstudios, Nagelstudios, Tattoo-Studios. Davon nicht betroffen sind medizinische Dienstleistungen, wie die medizinische Fußpflege, Optiker, oder Hörgeräteakustiker.

„Uns ist bewusst, dass alle getroffenen Maßnahmen und insbesondere die strikte Begrenzung von sozialen Kontakten den Alltag der Bürgerinnen und Bürger einschneidend verändert“, so die Ministerpräsidentin. „Aber wir sehen aktuell in unserer Nachbarregionen "Grand Est" in Frankreich und in Italien wie rasant und wie tödlich die Folgen der Corona-Pandemie sein können“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Der Kontaktverzicht heute, kann morgen Leben retten. Wir sind es unseren Mitbürgern schuldig, die eine Vorerkrankung haben oder älter sind. Es geht buchstäblich um Leben und Tod! Wir sind es auch den Ärzten und Ärztinnen, Pfleger und Pflegerinnen, Polizisten und Polizistinnen, Feuerwehrleuten, Rettungskräften und denjenigen, die z.B. in Lebensmittelläden, Bahnen oder Bussen unser Leben am Laufen halten, schuldig. Sie arbeiten jetzt schon bis zur Erschöpfung. Es ist die Aufgabe eines jeden, in dieser historischen Situation Vernunft und Verständnis zu zeigen und es ist unsere Pflicht, sie zu unterstützen, indem wir die Schutz-Maßnahmen einhalten“, appellierte die Ministerpräsidentin an die Rheinland-Pfälzer und Rheinland-Pfälzerinnen.

Die Regierungschefs haben darüber hinaus über ein Gesetzespaket gesprochen, dass Mittwoch im Bundesrat beschlossen wird, dabei wird es um Hilfen für Krankenhäuser gehen, die sich vorbereiten, um schwerkranke Patienten aufzunehmen, eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes, eine Anpassung der Insolvenzrechtsordnung, den Nachtragsbundeshaushalt, das Wirtschaftsstabilisierungsfondes-Gesetz, Coronasoforthilfe für Kleinstunternehmen und Soloselbständige und das Sozialschutzpaket.

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News Mitteilung LFV-RLP
news-250 Fri, 20 Mar 2020 15:27:40 +0100 Rundschreiben des Präsidenten des Landesfeuerwehrverbandes Rheinland-Pfalz zur Corona-Krise http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=250&cHash=52f519a70e08b4c451705e8edbf60690 Frank Hachemer, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Rheinland-Pfalz, wendet sich an alle Feuerwehrfrauen- und männer in der aktuellen Corona-Krise Liebe Feuerwehrkameradinnen und -kameraden,

 

wir bewegen uns in höchst dramatischen Zeiten, in der größten Herausforderung seit dem Zweiten Weltkrieg, wie es Bundeskanzlerin Angela Merkel formuliert hat. Das bedeutet für uns als Feuerwehr-Aktive: Jetzt gilt es! Jetzt können und werden wir als gesellschaftliche Kraft flächendeckend beweisen, dass unsere Werte und unser Einsatz so bedeutend sind, wie es immer wieder anerkennend formuliert wird.

 

Ich bin sicher, dass Ihr alle genau so, wie wir es von unseren Feuerwehren gewohnt sind, für unsere Gesellschaft und die Menschen in ihr einstehen werdet. Weil wir Feuerwehren es gewohnt sind, in belastenden Situationen Lösungen herbeizuführen und Schaden zu begrenzen! Das kommt uns und unserem Land jetzt zugute.

 

Der Landesfeuerwehrverband wird seine Ressourcen auch zur Unterstützung der Informationslage und allen erdenklichen weiteren hilfreichen Maßnahmen einsetzen.

 

Allen, die sich bereits seit Wochen in der Bekämpfung der Krise einsetzen - und dazu gehören auch schon viele Teile der Feuerwehren in Stäben, in der Medienarbeit, in Aufbau-Hilfen, in der Vorbereitung der Standorte auf die Krisenlage, die Besorgung von Versorgungsgütern  und und und - danke ich schon jetzt für ihren anstrengenden Einsatz!

 

Ich wünsche Euch allen und Euren Lieben, Euren Freunden und Kollegen und allen Menschen in unserem Land und darüber hinaus von Herzen Gesundheit oder wenigstens nur geringe Auswirkungen, wenn es – wie zu befürchten ist – zu einer massiveren Infektionsausbreitung kommt.

 

Wir werden nicht aufgeben! Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr!

 

Euer

Frank Hachemer


Präsident
Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz

 

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news-249 Wed, 18 Mar 2020 14:20:48 +0100 Dienstleistungsdonnerstag http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=249&cHash=84044f4e08119c840913cf5d41a7d616 Dienstleistungsdonnerstag vorerst bis zum 30.04.2020 ausgesetzt Aufgrund der aktuellen Ereignisse, ist unser Dienstleistungsdonnerstag vorerst bis zum 30.04.2020 ausgesetzt.

Nach Möglichkeit, bitten wir Sie von Besuchen an unserer Landesgeschäftsstelle abzusehen.

Sie erreichen uns weiterhin telefonisch oder per Email.

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news-248 Tue, 17 Mar 2020 17:47:29 +0100 Übersicht über Absagen während der Corona-Lage http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=248&cHash=c5ebd6a2ad3f0b1de358ec566371cf6e Eine Übersicht über alle abgesagten Veranstaltungen, Fortbildungen und Schulungen. Sobald neue Termine feststehen, werden sie hier zu finden sein. Zur Sicherung der Einsatzbereitschaft ist es wichtig, dass sich Feuerwehrmänner und -frauen keinem erhöhten Risiko der Ansteckung mit dem derzeitig verbreitetem Covid-19-Virus, auch Corona-Virus genannt aussetzen. Hier ist gesammelt, welche Veranstaltungen, Fortbildungen und Schulungen derzeit abgesagt sind. Sobald neue Termine feststehen, werden diese rechtzeitig kommuniziert.

 

DatumVeranstaltung / SeminarVeranstalter
06.03.2020Verbandsversammlung des KFV Bitburg-PrümKFV Biburg-Prüm
13.03.2020Delegiertenversammlung KFV AltenkirchenKFV Altenkirchen
14.03.2020Delegiertenversammlung SaarlandLFV Saarland
17.03.2020Verabschiedung Dr. ZehnerSparkassen Versicherung
20.03.2020Frühjahrstagung des KFV Mayen-KoblenzKFV Mayen Koblenz
20.03.2020Delegiertenversammlung KFV Bad Krueznach
20.03.2020DelegiertenversammlungRFV Vorderpfalz
21.03.2020VersicherungsschutzLFV
21.03.2020InnenbrandbekämpfungLFV
21.03.2020Brandschutzerziehung LFV Hessen
21.03.2020SHP in GrafschaftLFV
21.03.2020Führen außerhalb des EinsatzesLFV
23.03.2020Delegiertenversammlung des SFV MainzSFV Mainz
21.-23.03.2020EDEKA MesseEdeka Karlsruhe
24.03.2020Delgiertenversammlung SFV TrierSFV Trier
27.03.2020Tag der Vereine und des EhrenamtesSV Bad Hönningen
27.03.2020Delegiertentag 2020 des KFV Trier-Saarburg KFV Trier-Saarburg
28.03.2020Mehr Menschen für die FeuerwehrLFV
28.03.2020Haus der kleinen ForscherLFV
28.03.2020InnenbrandbekämpfungLFV
30.03.2020DelegiertenversammlungKFV Donnersbergkreis
03.04.202047. Tagung des Präsidialrats des DFVDFV
04.04.2020Fortbildung von GF, ZF in kleinen OrtsfeuerwehrenLFV
04.04.2020RhetorikLFV
05.04.2020Delegiertentagung des KFV VulkaneifelKFV Vulkaneifel
18.04.2020Ausbildung zum WertungsrichterLFV
25.04.2020SHP in Mainz-FinthenLFV
25.04.2020Ärger, überall Ärger und ich mitten drinLFV
25.04.2020SHP in GerolsteinLFV
26.04.2020SHP in GerolsteinLFV
19.-21.06.2020RLP-TagSV Andernach

Weitere Absagen können über die Geschäftsstelle oder die Social-Media-Kanäle des LFV mitgeteilt werden.

 

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News Mitteilung LFV-RLP
news-247 Fri, 13 Mar 2020 19:37:26 +0100 Informationen zum Umgang mit dem Coronavirus http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=247&cHash=a9920b6dfa59a5483fc114bdd2f04735 Aufgrund der aktuellen Lage zum Coronavirus und nach kritischer Prüfung unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Ministerium des Innern und für Sport hat sich der Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz dazu entschieden, alle Veranstaltungen, Fortbildungsmaßnahmen und Schulungen abzusagen. „Die Ausbreitung des Coronavirus nimmt derzeit, wie erwartet, einen pandemischen und damit exponentiellen Verlauf.
Es handelt sich weltweit und in Deutschland um eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation (RKI, 09.03.2020)

Aufgrund der aktuellen Lage zum Coronavirus und nach kritischer Prüfung unter Berücksichtigung der Empfehlungen des Ministerium des Innern und für Sport hat sich der Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz dazu entschieden, alle Veranstaltungen, Fortbildungsmaßnahmen und Schulungen abzusagen.
Diese Absagen gelten vorläufig vom 16. März 2020 bis einschließlich 30. April 2020.
Die ausgefallenen Bildungsmaßnahmen werden wir im Laufe des Jahres nachholen.

Weiterhin empfehlen wir den Feuerwehren des Landes, wenn dies nicht schon bereits geschehen ist, auf alle Veranstaltungen der Feuerwehren, wie Unterricht, Übungen, Jahreshauptversammlungen, Besprechungen, Veranstaltungen/Ausbildungen der Kinder- und Jugendfeuerwehren, Brandschutzerziehung auch in Feuerwehrhäusern, Tage der offenen Tür sowie Traditionsfeuer zu verzichten

Wenngleich es keinen Grund zur Panik gibt, sollten sich die Feuerwehren vorbereiten und klug verhalten. Das oberste Ziel ist der Erhalt der Einsatzbereitschaft der Feuerwehren und die Eindämmung der Pandemie. Für Wehrführungen empfehlen wir eine regelmäßige (tägliche) Informationsbeschaffung zur aktuellen Lage.,

Folgende Quellen bieten sich hierzu an:

Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie
msagd.rlp.de/de/unsere-themen/gesundheit-und-pflege/gesundheitliche-versorgung/oeffentlicher-gesundheitsdienst-hygiene-und-infektionsschutz/infektionsschutz/informationen-zum-coronavirus-sars-cov-2/


Das Robert Koch-Institut
www.rki.de


Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung
www.dguv.de/…/neuartiges-coronavirus-2019…/index.jsp

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News Mitteilung LFV-RLP
news-246 Thu, 20 Feb 2020 19:46:45 +0100 Trauer um die Opfer in Hanau http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=246&cHash=e04cc0cc704731de0ac4f3d8304cd3f2 Wir sagen Nein zu Rassismus, Hass und Gewalt! Angesichts der offensichtlich fremdenfeindlichen Gewalttat vom Mittwoch, 19. Februar 2020 in Hanau mit elf Todesopfern reagiert auch die Spitze des Landesfeuerwehrverbandes (LFV) Rheinland-Pfalz deutlich. Wir sagen Nein zu Rassismus, Hass und Gewalt!


Angesichts der offensichtlich fremdenfeindlichen Gewalttat vom Mittwoch, 19. Februar 2020 in Hanau mit elf Todesopfern reagiert auch die Spitze des Landesfeuerwehrverbandes (LFV) Rheinland-Pfalz deutlich.

LFV-Präsident Frank Hachemer: „Auch, wenn es hier keinen Feuerwehr-Zusammenhang zu geben scheint: Wir sind dennoch gefragt, denn auch die Feuerwehren sind Akteure in unserer Gesellschaft. Sie müssen angesichts eines Verbrechens dieser Dimension ein klares Zeichen der Solidarität mit den Opfern rechter Hetze und rechten Terrors setzen: Nein zu Rassismus, Hass und Gewalt! Solchem Gedankengut erteilen wir eine klare Absage! Es darf in den Feuerwehren keine Chance haben! Wir trauern mit allen, die hier Angehörige und Freunde verloren haben.“

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News Mitteilung LFV-RLP
news-245 Fri, 31 Jan 2020 14:04:57 +0100 Neues Bonusprogramm: Kreuzfahrt in Baltikum mit DFDS http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=245&cHash=151f37e58a92c0a46d3e900d32a7847c Als Ausdruck der Anerkennung und Wertschätzung des Ehrenamtes bei der Feuerwehr biete die Fährreederei DFDS Kurzseereisen ins Baltikum zu stark vergünstigten Preisen an Die Fährreederei DFDS ist ein neuer Kooperationspartner des Landesfeuerwehrverbandes Rheinland-Pfalz. Sie bietet unseren Mitgliedern die Möglichkeit an, zu stark vergünstigten Preisen viertägige Seereisen von Kiel nach Klaipeda/ Litauen und zurück zu unternehmen.

Gemeinsam mit den Feuerwehrmännern und-frauen des Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein erfahren damit einmal mehr Feuerwehrleute eine Anerkennung und Dankbarkeit ihres Dienstes bei den Feuerwehren.
Das Angebot sieht wie folgt aus:
DFDS bietet die jeweils 21stündige Passage mit zwei Übernachtungen in einer Zwei-Bett-Kabine an Bord, eine Übernachtung im „Old Mill-Hotel“ in Klaipeda und dreimal Frühstück für 99 Euro pro Person an. Die beiden im Pendelverkehr eingesetzten Frachtfähren „VICTORIA SEAWAYS“ und „REGINA SEAWAYS“ legen im Kieler Ostuferhafen jeden Tag um 21 Uhr ab und erreichen am nächsten Tag um 18 Uhr Klaipeda. Dort angekommen kann die Stadt Klaipeda mit tollen Geschäften, historischen Gebäuden und einer grandiosen Natur auf der „Kurischen Nehrung“ besichtigt werden.

Weitere Infos und Buchungsmöglichkeiten sind ab sofort bis 29.02.2020 auf der Internetseite www.dfds.com/de/Feuerwehr möglich.

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news-244 Mon, 30 Dec 2019 18:33:47 +0100 Das Feuerwehrwesen ist eine entscheidende Stütze unserer freiheitlichen, demokratischen Gesellschaft! http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=244&cHash=db3dd0a06ea944dfd733653ae743a401 Worte des Präsidenten des Landesfeuerwehrverbandes Rheinland-Pfalz zum neuen Jahr 2020: Das Feuerwehrwesen ist eine entscheidende Stütze unserer freiheitlichen, demokratischen Gesellschaft!

Liebe Feuerwehrkameradinnen und -kameraden,
ein zuletzt für das Feuerwehrwesen leider durch ohne Not und Grund entfachte öffentliche Diskussionen über die Einwirkung von Rechtsextremismus auf die Feuerwehren schlimmes Jahr ist nun zu Ende gegangen. Im neuen Jahr 2020 werden sich nun hoffentlich die Fakten durchsetzen. Hier brauchen sich die Feuerwehren in Rheinland-Pfalz nicht zu verstecken. Die Feuerwehren vor Ort haben Potenzial, um mit politisch fragwürdigen Gesinnungen und Äußerungen von einzelnen Mitgliedern umzugehen. Generell werden Menschen mit rechtsextremer Einstellung in unseren Feuerwehren keine Freude haben, denn das verhindert schon die Grundaufstellung: Wir helfen jederzeit, rund um die Uhr, allen Menschen in Not – völlig unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Hautfarbe, Religion oder anderen Kriterien. Das widerspricht einer rechtsextremen Aufstellung grundsätzlich!

Dennoch ist Wachsamkeit immer angesagt! Sollten Probleme entstehen, die sich vor Ort nicht allein lösen lassen, ist der Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz in Zusammenarbeit mit vielen Partnern seit Jahren einer der anerkannten Vorreiter darin, die Demokratie zu stärken und gegen Extremismus zu wirken. Im Bundesprojekt „Zusammenhalt durch Teilhabe“ wurden Mittel wie zuletzt die Ehrenamtslotsen entwickelt, die unmittelbar vor Ort Informationen und Unterstützung in jede Feuerwehr bringen können, in der dies gewünscht wird. Und wir arbeiten weiter an Hilfen und Mitteln.

Eines sollte klar sein: Das Feuerwehrwesen ist eine entscheidende Stütze unserer freiheitlichen demokratischen Gesellschaft! Und zu dieser haben wir uns schon lange und immer deutlich bekannt, und das tun wir auch gemeinsam weiter! Parteipolitik hat im Feuerwehrwesen nichts zu suchen. Wohl aber, und das ist die Aufgabe der Verbände, muss mit „der Politik“ immer verhandelt werden, um ihr das Thema „Feuerwehr“ stets im Bewusstsein zu halten. Denn allzu schnell wendet sich die Politik durch die vielen anderen lauten Stimmen anderer Interessen von Thema „Feuerwehr“ wieder ab und anderen Themen zu. Dazu brauchen wir Gespräche mit Politikern verschiedenster Coleur – ohne sich mit deren Zielen in irgendeiner Weise gemein machen oder identifizieren zu müssen.

Entscheidende Grundlage für mich als Verbandspräsident ist und bleibt das, was meine ordentlichen Mitglieder von mir verlangen! Der Weg, dies zu erfahren, geht dabei über unsere Mitglieds-Verbände oder über von diesen mit vertretene Wege wir die direkte Rückmeldung an den LFV bei Themen aller Art. Daher möchte ich im neuen Jahr dazu aufrufen, sich in den Verbänden zu engagieren! Wenn wir nachhaltig und wirkungsvoll die Interessen des Feuerwehrwesens vertreten wollen, dann müssen wir die soliden und mit gutem Grund vorhandenen Strukturen nutzen. Stimmungsmache, etwa über Social Media, kann und darf das Feuerwehrwesen nicht bestimmen, sondern solide Fakten und darauf basierte Meinungsbildung. Dann werden wir bei allen nötigen Veränderungen gute Lösungen finden, um ein erfolgreiches System weiter erfolgreich sein zu lassen – und da, wo es möglich ist, weiter zu verbessern.

Ich wünsche Ihnen und Euch ein gutes, gesundes und glückliches neues Jahr 2020.

Ihr und Euer

Frank Hachemer
Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz, Präsident  

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News Mitteilung LFV-RLP
news-243 Tue, 17 Dec 2019 10:19:39 +0100 Richtigstellung zur Rücktrittserklärung des Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes, Hartmut Ziebs http://redesign.lfv-rlp.de/aktuelles/aktuelles/news-detail/?tx_news_pi1%5Bnews%5D=243&cHash=989aeeffb24c40190ab819223fdfd04c Frank Hachemer nimmt Stellung zu Äußerungen im Zusammenhang mit der Rücktrittserklärung des DFV-Präsidenten Richtigstellung

zur Rücktrittserklärung des Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes, Hartmut Ziebs

Die am 14. Dezember 2019 bekannt gemachte Rücktrittserklärung des Präsidenten des Deutschen Feuerwehrverbandes, Hartmut Ziebs, ist der bisherige Höhepunkt einer gewaltigen Rufmord-Kampagne, der ich von Anfang an mit meinem Namen direkt ausgesetzt werde. Sie ist geeignet, mich persönlich und meine Funktion als Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Rheinland-Pfalz existentiell zu schädigen. Ich werde als Drahtzieher einer Intrige bezeichnet, weil ich gemeinsam mit 4 Kameraden im Präsidium des Deutschen Feuerwehrverbandes meine Pflicht getan habe! Wir haben den Skandal erkannt und trotz der öffentlichen Kampagne den Mut besessen, unserer Aufgabe gerecht zu werden und die Machenschaften von Ziebs hinter der Kulisse des schönen Scheins aufzudecken. Dabei sind wir bis zuletzt nicht diffamierend mit öffentlichen Kampagnen vorgestoßen, sondern sind strikt die Wege gegangen, die auf Fakten basierend die zuständigen Stellen befasst haben.

Ziebs und seine Unterstützer haben die „Flucht in die Öffentlichkeit“ gewählt, um uns zu bösen Jungs abzustempeln, die ihn angeblich unrechtmäßig „absägen“ wollen. Das stimmt ausdrücklich nicht!   Mir liegt explizit die Information vor, dass seine Unterstützer beim Verband der Feuerwehren NRW mit der Weitergabe des internen Mitteilungsschreibens der DFV-Vizepräsidenten über den Vertrauensentzug die Medienlawine in Gang gesetzt haben. Unterstellt werden uns Machthunger und der Wunsch, frühzeitig selbst DFV-Präsident zu werden. Dabei hat keiner von uns Interesse, vorzeitig DFV-Präsident zu werden! In meinem Falle würde das die Vielzahl der aktuellen Ämter und Funktionen gar nicht zulassen.

Entscheidend ist jedoch die öffentlich wirksame Behauptung, Ziebs wäre von uns wegen seiner öffentlichen Haltung gegen Rechtsextremismus angegriffen worden. Eine Unwahrheit, mit der er einzig den Fokus der Öffentlichkeit von seinen Verfehlungen ab- und die Kritik der Öffentlichen Meinung auf seine Vizepräsidenten lenken wollte. Erfolgreich und mit fatalen Folgen:

Diese unfassbare Rufmord-Kampagne hat insbesondere mich selbst seit der ersten Stunde in höchste Not gebracht. Von Anfang an mit meinem Namen als „Drahtzieher“ benannt, sind seitdem meine Familie und ich sowie der Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz völlig grundlos, aber ganz bewusst ins Zwielicht gebracht worden. Mit Erfolg: inzwischen wurde ich persönlich sogar an der Drogerie-Kasse von einer Kassiererin angesprochen, und selbst Bekannte fragten nach dem Kern der Anschuldigungen, anonyme Briefe mit unhaltbaren Anschuldigungen landen bei Stellen im ganzen Land und darüber hinaus. Ich habe in meiner bewusst gelebten hohen Verantwortung als Vizepräsident des DFV und Präsident in Rheinland-Pfalz die ganze Zeit von Beginn an diese Vorwürfe, die immer weiter bis heute geschürt werden durch die von Präsident Ziebs und seine Unterstützer aus Nordrhein-Westfalen angestoßene Medienlawine, auf meinen eigenen Schultern getragen, ohne den geringsten Ansatz, in die Offensive zu gehen. Das stets mit dem Ziel, die Feuerwehr nicht weiter in den von Ziebs und seinen Verbündeten verursachten Strudel zu reißen. Ich wiederhole gerne, dass ich mich nicht öffentlich wehren durfte, da wir die Rufmord-Kampagne nicht befeuern wollten und durften.

Ich bin seit Jahrzehnten aktiv gegen Fremdenhass, Extremismus und Diskriminierung

Wer mich kennt, weiß, dass ich seit 1989 bis heute ununterbrochen in einer der größten kirchlichen Jugendorganisationen mit Kindern und Jugendlichen aktiv gegen Fremdenhass, Extremismus und Diskriminierung jeder Art arbeite. Ich bin auch sonst kirchlich aktiv und habe ein Kirchenasyl für eine Familie aus Afrika unterstützt. Mein rheinland-pfälzischer Landesverband ist unter meiner Präsidentschaft hoch anerkannt aktiv unterwegs, um für eine bunte Feuerwehr und Demokratie sowie gegen Extremismus nicht nur zu werben, sondern auch Maßnahmen anzubieten. Dies können Freunde, meine Kameraden und sogar Politiker auf höchster Ebene eindeutig bestätigen. Mit unseren Ehrenamtslotsen stehen sogar unmittelbar Kräfte bereit, um Feuerwehren vor Ort direkt in allen Notfällen, insbesondere zu genau den Themen Solidarität, Gleichstellung und Demokratie zu unterstützen!

Präsident Ziebs, der sich selbst als Tugendwächter hinstellt, nutzte dagegen schon zuvor die Öffentlichkeit, um meinen Landesfeuerwehrverband und mich als dessen Präsidenten zu beschädigen: In einem Zeitungsinterview behauptete er einfach mit einem Satz-Zitat, unser Landesgeschäftsführer mache Werbung für die Partei AfD – was nicht stimmt! Untermauert mit einer Eidesstattlichen Versicherung, der Satz sei so gesagt worden. Nicht erwähnt wurde dabei, dass der zitierte Satz jedoch nicht in einem werbenden, sondern in einem kritischen Zusammenhang gegen die AfD verwendet und vollständig aus dem Kontext gerissen wurde. Erschwerend kommt hinzu, dass Ziebs sogar unseren Innenminister noch auf das eigens initiierte Zeitungsinterview und somit gegen den Verband mit vollem Bewusstsein eingeschwungen hat.

Präsident Ziebs, dem somit selbst eine Intrige direkt nachgewiesen werden kann, behauptet, einer Intrige unterlegen und damit zum Opfer geworden zu sein. Wie kann es sein, dass neutrale Bewertungen solch schwerer und fortgesetzter systematischer Täuschungen des Präsidenten durch die Mehrheit seines Präsidiums sowie danach durch die Vorsitzenden aller Landesverbände im Präsidialrat – alles etablierte und demokratisch gewählte Verantwortliche – eine Intrige sein sollen? Wie kann es sein, dass die dazu notwendigen Gespräche darüber als „Hinterzimmer-Gespräche“ abqualifiziert werden? Wie blind muss ein Mensch sein, dass er nicht erkennt, dass Demokratie nur demokratisch funktionieren kann und sich nicht des manipulativen Populismus bedienen darf?

Die ihn unterstützenden Funktionäre des VdF-NRW arbeiten hingegen bislang immer noch nur mit öffentlichen Unterstellungen und Behauptungen. Sie behaupten Gesprächsbereitschaft und Offenheit. Wo war der Ziebs stetig aggressiv verteidigende VdF-NRW- Vorsitzende Dr. Jan Heinisch in der so bedeutenden Präsidialratssitzung am 6. Dezember in Braunschweig? Ich möchte betonen, dass Dr. Heinischs Vertreter, Bernd Schneider, dann in der Präsidialratssitzung in Gegenwart der Vertreter der größten Landesverbände bewusst eine versuchte Nötigung beging, als er die Vertreter mit einem ominösen Umschlag mit scheinbar brisanten Informationen dazu bringen wollte, die 5 Vizepräsidenten zum Rücktritt zu zwingen.

Rufmord soll redliche und mutige Vizepräsidenten demontieren, die ihre Pflicht getan haben

Wo sind die nachweisbaren Ergebnisse, die Ziebs und seine Helfer vorzuweisen haben? Es ist doch offensichtlich, dass es im Kern darum geht, Ängste zu schüren, Intrigen zu spinnen, die Verbände auseinanderzutreiben und redliche und mutige Vizepräsidenten systematisch zu demontieren, so wie in meinem Fall.

Trotz der gewaltigen, niederdrückenden Schwere des unfassbaren Druckes, der auch meine Familie tiefe Zumutungen abverlangt, habe ich intensiv daran gearbeitet, Lösungen für die aufgeworfenen Fragen der DFV-Krise für den rheinland-pfälzischen Landesfeuerwehrverband zu finden. Dazu werden recht bald erste Ergebnisse vorliegen.

Die von Ziebs in seiner Rücktrittserklärung öffentlich beklagten Folgen, mit denen er selbst seine eigene Familie instrumentalisiert, sind daher die Folge der von ihm selbst initiierten und bis in seine Rücktrittserklärung hinein betriebenen Rufmord-Kampagne nicht zuletzt gegen mich und damit auch meine Familie. Er hat die gesamte Öffentlichkeit, vielleicht auch seine Unterstützer, über lange Zeit getäuscht und begeht noch in seiner Rücktrittserklärung weiter Rufmord mit der erfundenen Behauptung, er sei wegen seines Werdens gegen rechtsnationale Tendenzen angegangen worden. Der durch Ziebs ausgelöste Tsunami bediente sich gezielt marketing- und propagandaeffizienter Methoden, so etwa AfD-gelabeltes Bildmaterial sowie Fotos zu meiner Person, um so unmittelbar eine Verbindung zu simulieren. Diese gibt es nicht!!! Ich wende mich nachweislich seit Jahrzehnten gegen rechtes Gedankengut, generell und in der Feuerwehr – und zwar aktiv, nicht bloß durch öffentliche Behauptungen!!

Die Öffentlichkeit an der Nase herumgeführt

Nicht DFV-Präsident Ziebs ist das Opfer, sondern er ist ein Täter, der die Feuerwehren und die Öffentlichkeit mit seinen Helfern aus dem VdF-NRW seit Wochen an der Nase herumführt. Er hat eine der schlimmsten Keulen benutzt, die man gegen Gegner einsetzen kann, die man vernichten will: Ihnen eine rechtsradikale Gesinnung anzudichten. Eine weitere der vielen Handlungen, die ihm vorzuwerfen sind und mit denen er das Vertrauen seiner Vizepräsidenten und der allermeisten Vertreter der Landesfeuerwehrverbände Deutschlands im DFV-Präsidialrat restlos zerstört hat.

Ich hoffe, dass sich alle Kontrahenten dieser so unendlich traurigen Angelegenheit so schnell wie möglich wieder auf das Wesentliche konzentrieren können: Retten, Löschen, Bergen, Schützen – und das wir zur Facharbeit zurückkehren können.

 

Frank Hachemer

 

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