Geschicklichkeitsfahren für Einsatzfahrer

Fahrzeuge und Ausrüstung

Die Geschicklichkeitsprüfung wird in zwei Klassen (A und B) durchgeführt:

  • Klasse A: Fahrzeug mit einer Gesamtmasse bis 3.500 kg,
  • Klasse B: Fahrzeug mit einer Gesamtmasse größer 9.000 kg

Es dürfen nur Fahrzeuge und Ausrüstungsgegenstände verwendet werden, die den Unfallverhütungsvorschriften, den Normen, den technischen Weisungen des Landes Rheinland-Pfalz und der Straßenverkehrszulassungsordnung entsprechen.

Jeder Teilnehmer trägt die zurzeit gültige persönliche Feuerwehr-Einsatzkleidung, bestehend aus:

  1. Feuerwehr-Schutzanzug
  2. Feuerwehr-Helm 
  3. Feuerwehr-Schutzschuhe (Feuerwehrstiefel)
  4. Vorhandene Fahrzeug-Sicherheitsgurte müssen angelegt werden

Durchführung

In dem Fahrzeug befindet sich jeweils nur der Fahrer. Es wird nur nach Spiegel gefahren, das Öffnen der Fenster oder der Türen ist nicht gestattet. Der Fahrer darf seinen Sitz im Fahrzeug nicht verlassen. Die Fahrweise und Geschwindigkeit sind so einzurichten, dass Wertungsrichter, Helfer und Zuschauer nicht gefährdet sowie das Fahrzeug nicht beschädigt werden.

Parcour

Das Geschicklichkeitsfahren hat in der vorgegebenen Reihenfolge und Richtung gemäß dem nachfolgend abgebildeten Parcour-Plan zu erfolgen.

Bewertung

Die gefahrene Zeit und die Fehlerpunkte werden protokolliert. Sieger in den Klassen A und B sind die Fahrer mit den wenigsten Fehlerpunkten. Bei Punktegleichstand entscheidet die gefahrene Zeit. Die Zeitnahme beginnt mit dem Startzeichen und endet nachdem das Fahrzeug die Ziellinie vollständig überquert hat.

Zeitvorgabe:
Klasse A = 3:30 Minuten
Klasse B = 4:30 Minuten

Bilder der Aufgaben

Anmeldung der Teilnehmer

Die Anmeldung zur Teilnahme am Geschicklichkeitsfahren erfolgt mit dem vom Landesfeuerwehrverband herausgegebenen Anmeldevordruck beim zuständigen Stadt-, Kreis- oder Regional-Feuerwehrverband für die Vorausscheidung auf Kreisebene.

Ausdruck der Richtlinie im A6-Format

Die Richtlinie wird auf DIN-A4-Papier jeweils auf Vorder- und Rückseite (also beidseitig) ausgedruckt.
Anschließend wird das Blatt mittig horizontal und vertikal durch geschnitten.
Aus dem DIN-A4 Blatt werden somit 4 einzelne DIN-A6 Blätter. Optimal lässt sich die Richtlinie in Heftmappen im DIN-A6 Format aufbewahren.
In unserem Internet-Shop kann eine passende Heftmappe (5 mm Klemmschiene) günstig erworben werden.
Bei künftigen Änderungen können geänderte Seiten damit schnell ausgetauscht werden.