Löschwasserentnahmen am Hydranten, Vermeidung von Beeinträchtigungen des Trinkwassers

Das Löschwasser für den Brandschutz wird regelmäßig am Hydranten aus dem Trinkwassernetz entnommen. Die Wasserversorger halten das Löschwasser gemäß § 48 Abs. 1 LWG bzw. entsprechend dem DVGW-Arbeitsblatt W 405 vor.

Unter ungünstigen Umständen können bei der Löschwasserentnahme am Hydranten infolge von Rückfließen Verunreinigungen in das Rohrnetz gelangen und die Fließverhältnisse im Rohrnetz nachteilig beeinflusst werden. Dadurch können die Trinkwasserqualität beeinträchtigt und Rohrbrüche durch dynamische Druckänderungen (Druckstöße) ausgelöst werden.

Die sichere Trennung von Trinkwasser und Nichttrinkwasser ist ein bedeutender Grundsatz des Trinkwasserschutzes. Darum haben der Gemeinde- und Städtebund und der Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz hierzu einen Handlungshilfe für die Feuerwehren erarbeitet.

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